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03.12.: Neue Konzertreihe "Klassik am Tanzbrunnen"

Mit „Klassik am Tanzbrunnen“ möchte die Peter Rieger Konzertagentur und Dirk Becker Entertainment eine Konzertreihe ins Leben rufen, die das kulturelle Leben der Stadt Köln um ein weiteres Highlight bereichern wird. Die Konzertreihe setzt sich zunächst aus zwei Konzertabenden am 18. und 19. Juni 2016 am legendären Kölner Tanzbrunnen zusammen, an denen jeweils zwei sehr unterschiedliche Programme präsentiert werden. Setzt der erste Abend den Schwerpunkt auf die zeitgenössische Rezeption des klassischen Vivaldi mit Interpretationen und Re-Composing durch den Stargeiger Daniel Hope in Begleitung von L’arte del mondo, so steht der zweite Abend ganz im Zeichen der großen Stimmen der heutigen Opernszene: Star-Bassbariton Erwin Schrott und die gefeierte Koloratursopranistin Olga Peretyatko präsentieren Glanzpunkte des Belcanto sowie beliebte Arien der italienischen und französischen Oper. Begleitet werden die beiden Gesangsstars von der Nordwestdeutschen Philharmonie, einem der drei nord-westfälischen Landes-Sinfonieorchester unter der Leitung des jungen Dirigenten Francesco Ciampa.

Daniel Hope eröffnet die Konzertreihe am Samstag, 18.06. mit einem modernen Programm: Zusammen mit dem Orchester L’arte del mondo spielt er Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten op. 8, sowie Max Richter: Vivaldi, The Four Seasons – Recomposed. Der südafrikanisch-britische Geiger Hope ist ein absoluter Ausnahmegeiger. Als Schüler Yehudi Menuhins wurde Hope 2002 jüngstes Mitglied der Geschichte des legendären Beaux Arts Ensembles, mit denen er auch ihr 50-jähriges Jubiläum feierte. Daniel Hope setzt sich in seinen Konzerten für zeitgenössische Musik und die Musik des 20. Jahrhunderts ein, nahm u. a. die Violinkonzerte von Berg, Britten und Schostakovitsch auf, entdeckte eine frühe Violinsonate von Alfred Schnittke und spielte zahlreiche Uraufführungen. Seit 2007 ist er bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag und kann mittlerweile auf den Deutschen Schallplattenpreis sowie sechs ECHO Klassik Auszeichnungen zurückblicken. Am 02. Oktober 2015 wurde er sogar mit dem Europäischen Kulturpreis für Musik geehrt und findet sich so in einem illustren Kreis mit Placido Domingo, Daniel Barenboim und den Berliner Philharmonikern wieder! Des Weiteren fungierte Daniel Hope u.a. als designierter Music Director des Zürcher Kammerorchesters 2016/2017. Doch auch als Moderator, Buchautor oder Produzent für Crossover-Projekte wie mit Sting macht sich Daniel Hope einen Namen.

Foto: Thommy Mardo

Der Sonntagabend, 19.06. steht dann ganz im Zeichen der großen Stimmen: Olga Peretyatko und Erwin Schrott präsentieren Glanzpunkte des Belacanto und die schönsten Arien der italienischen und französischen Oper.

Erwin Schrott gehört zu den faszinierendsten Sängern unserer Zeit und gilt allgemein als der gegenwärtig beste Interpret der großen Mozart-Partien Don Giovanni, Leporello und Figaro. Erwin Schrott wurde in Montevideo (Uruguay) geboren und hatte mit 22 Jahren seinen ersten Opernauftritt als Roucher in Andrea Chénier. Nachdem er bei Plácido Domingos „Operalia“ Gesangswettbewerb 1998 den ersten Preis von Publikum und Jury gewonnen hatte, begann sein kometenhafter Aufstieg zu internationalem Ruhm: Schrott debütierte in rascher Folge an einem großen Opernhaus nach dem anderen. Er feierte Triumphe an der Mailänder Scala, der der Opéra National de Paris, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Royal Opera House, Covent Garden, dem Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, der Hamburgischen Staatsoper, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, dem Teatro Carlo Felice in Genua, der Metropolitan Opera in New York, der Washington National Opera und der Los Angeles Opera, um nur einige zu nennen. Erwin Schrott brilliert im traditionellen Opernfach ebenso wie im südamerikanischen Lied-Repertoire: 2012 wurde Erwin Schrott mit dem Klassik Echo für sein herausragendes Tango-Album „Rojotango“ ausgezeichnet.

Olga Peretyatko, weltweit eine der gefragtesten Sopranistinnen unserer Tage und ein aufgehender Stern am Opernhimmel, wurde in St. Petersburg geboren und begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von 15 Jahren im Kinderchor am dortigen Mariinsky-Theater, später studierte sie Gesang an der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik in Berlin. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Gesangswettbewerbe, wie etwa des von Plácido Domingo ins Leben gerufenen internationalen Wettbewerbes „Operalia", bei dem sie den zweiten Platz belegte. Vor kurzem wurde sie mit dem ‘Fanco Abbiati’ Preis (Preis der italienischen Musikkritik) als beste Sängerin des Jahres 2014 ausgezeichnet. Nach zahlreichen Engagements an den Staatsopern in Hamburg, Berlin und München, der Semperoper Dresden, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris und dem Teatro La Fenice in Venedig sowie vielen weiteren erlangte Olga Peretyatko große internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Rolle der Nachtigall in der gefeierten Inszenierung von Robert Lepage der Stravinsky-Oper „Le Rossignol”. Es folgten erfolgreiche Rollendebüts an vielen namhaften Theatern, Opernhäuser und Festivals rund um den Globus. Seit 2013 gastiert Olga Peretyatko auch an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich und in der Arena di Verona, der Mailänder Scala an der Metropolitan Opera in New York. In den kommenden Saisonen sind Debüts in Covent Garden, Tokio, San Francisco und Montecarlo, sowie verschiedene weitere Produktionen und Auftritte an den Bühnen in Wien, der Met New York, Zürich, Berlin, Mailand, Madrid und dem Festspielhaus Baden-Baden schon fest geplant. Neben ihrer Opernkarriere tritt Olga Peretyatko weltweit erfolgreich mit Liederabenden und Konzerten auf. 

Die Karriere des jungen italienischen Dirigenten Francesco Ivan Ciampa führte ihn bisher u. a. nach Paris, Parma, Torre de Lago, Ancona, Modena, Bilbao oder Tel Aviv sowie der Deutschen Oper Berlin, wo er Werke wie La Boheme, Turandot, Gianni Schicci, Madame Butterfly, Don Giovanni, Lucia di Lammamoor, Der Liebestrank, Rigoletto, Aida, Nabucco, Ein Maskenball, La Traviata, Attila, Der Barbier von Sevilla, Der Bajazzo und Carmen dirigierte.

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