13.11.: Konzerte neu im Vorverkauf
Und auch in der zweiten Novemberwoche kommen zahlreiche Top-Stars und aufstrebende Musiker in den Kartenvorverkauf in der Region. Darunter auch ein Künstler, der schon länger nicht mehr unter uns weilt ... denn im Februar 2016 kommt ELVIS als Musical in die LANXESS arena! In den 70er und 80er Jahren produzierten Jeff Lynne´s ELO Hits am laufenden Band - im Mai 2016 gibt es diese Hits live in Oberhausen mit dem Orignal! Ebenfalls im Mai 2016 kommt Rod Stewart mit seinen Megahits nach Düsseldorf. Klassisch geht es im Mai 2016 in Essen und Bonn mit David Garrett weiter. Im Januar 2016 wird es voll auf den Kölner Bühnen, denn es kommen "Three Days Grace", Ben Caplan, Noah Gundersen und "Lydmor & Bon Homme" auf die Kölner Bühnen. Im Februar 2016 sind Together Pangea und "Phela & Tex" in der Stadt. Das Trio "Wet" spielt im März 2016 im Kölner Studio 672 und "Monster Magnet" im Gloria Theater. Zwei Monate später ist G-Eazy an gleicher Location zu finden. Auch diese Woche ist wieder für das jeden Musikgeschmack etwas dabei.
ELVIS am 22. Februar 2016 in Köln
Über 100.000 Zuschauer, überragende Kritiken und vielfach ausverkaufte Hallen bei der Tournee-Premiere von „ELVIS – Das Musical“ 2015 belegen, dass der Kult um den ‚King‘ ungebrochen ist. Am 22. Februar 2016 ist die Show erstmals zu Gast in der LANXESS arena.
Eine Auszeichnung der besonderen Art erhielt das Ensemble jüngst mit der Listung der Tour-CD im iTunes-Store. Die Mitarbeiter dort hielten die Stimme auf „ELVIS – Das Musical Vol. 2 – Gospel Favorites“ für den echten Elvis. Bernhard Kurz benötigte mehrere Wochen, um die Online-Musikhändler zu überzeugen, dass auf den Aufnahmen die Stimme von Elvis-Darsteller Grahame Patrick zu hören ist. Auf der CD wie auch auf Tour wird Grahame begleitet vom legendären ‚The Stamps‘-Quartett unter Leitung von Ed Enoch, der auch Elvis jahrelang auf Tournee begleitet hat und auf dessen Beerdigung sang. Mit Daniel Neumann als Colonel Parker kann die Musical-Produktion außerdem einen Neuzugang vermelden.
Vor rund 60 Jahren – am 21. November 1955 – unterschreibt Elvis beim Platten-Label RCA, vermittelt durch Colonel Tom Parker, der damit Elvis‘ Weg zu USA- und weltweiten Ruhm ebnete. Am 27. Januar 1956 erschien mit „Heartbreak Hotel“ Elvis‘ erste RCA-Single, die mit zwei Millionen Exemplaren seine erste „Goldene“ und die meistverkaufte Single des Jahres wurde. Selbstverständlich sind auch diese Ereignisse Thema in „ELVIS – Das Musical“.
Die zweistündige Live-Show lässt das musikalische Leben des „King of Rock ’n’ Roll“ Revue passieren – vom Gospel über den Blues bis hin zu hemmungslosem Rock ’n’ Roll. Höhepunkt ist dabei das Konzert aus dem Jahr 1973 auf Hawaii, das erste Konzert das weltweit live im TV übertragen wurde und mit dem Elvis Presley Musikgeschichte geschrieben hat. Aufwändige Choreografien, Spielszenen sowie Originalfilmsequenzen und Fotoprojektionen führen durch alle wichtigen Stationen in Elvis' Leben und natürlich werden die größten Elvis-Hits live dargeboten: von „Love Me Tender“ über „Jailhouse Rock“, „Heartbreak Hotel“, „Can't Help Falling In Love“ bis „Suspicious Minds“.
Neben „The Stamps Quartet“ um Ed Enoch sorgt die siebenköpfige „Las Vegas Showband“ für authentischen Rock ’n’ Roll-Sound – und die Showgirls „The Heartbreakers“ geben dem Musical die richtige Würze und sorgen im Finale für ein echtes Las-Vegas-Feeling.
Grahame Patrick als ELVIS Der „King of Rock ’n’ Roll“ wird im Musical von dem gebürtigen Iren Grahame Patrick verkörpert, der nicht nur äußerlich seinem Vorbild verblüffend ähnlich sieht. Auch stimmlich gilt er weltweit als einer der besten Elvis-Doubles und ist laut John Wilkinson, einem langjährigen Weggefährten von Elvis Presley, der „beste Elvis-Darsteller seit Elvis”. Wenn Grahame Patrick als Elvis Presley ins Licht der Scheinwerfer tritt und mit unwiderstehlichem Charme, mitreißendem Gesang und Tanz seine Performance gibt, lebt der Kult um den „King“ neu auf. Jede Geste sitzt, die Mimik passt, die Kostüme stimmen bis zur letzten Paillette überein und natürlich singt er live.
Jeff Lynne's ELO im Mai 2016 in Oberhausen
Kaum einer Band ist die Verbindung von Rock und Pop mit Klassikelementen so kongenial geglückt wie dem Electric Light Orchestra. Inspiriert von dem ikonischen Jeff Lynne, verbanden sich zuvor als nicht vereinbar geltende Pole zu einer unvergleichlichen Symbiose. Nahezu 60 Millionen Alben und 26 Single-Hits enthält die einzigartige Erfolgsbilanz des Electric Light Orchestra. Nach ihrem ausverkauften Hyde-Park-Konzert 2014 spielen Jeff Lynne’s ELO nunmehr wenige ausgewählte Konzerte in Europa, darunter am 5. Mai 2016 in Oberhausen.
Jeff Lynne ist und bleibt die kreative Kraft des Electric Light Orchestra, als dessen Produzent, Songschreiber, Arrangeur, Leadsänger und Gitarrist er nach wie vor wirkt. Darüber hinaus hat er als Gründungsmitglied der legendären Traveling Wilburys gemeinsam mit Bob Dylan, Roy Orbison, George Harrison und Tom Petty Musikgeschichte geschrieben. Er arbeitete als Produzent und Kollaborateur mit einigen der größten Künstler aller Zeiten, darunter die Beatles, Paul McCartney, Tom Petty und kürzlich Bryan Adams.
Das Electric Light Orchestra ist eine kaum vorstellbare Erfolgsstory, die von 1970 bis in die Gegenwart reicht. Ihr populärer Songkanon umfasst Hits wie „Can’t Get It Out Of My Head“, „Evil Woman”, „Telephone Line” und „Mr. Blue Sky” sowie Platin-Alben wie „Eldorado”, „A New World Record”, „Discovery”, „Xanadu” und „Time”, um nur einige zu nennen.
Jeff Lynne’s ELO präsentieren ihre Hit-Sammlung im Originalklangbild in einer beeindruckenden Produktion. Das einzige deutsche Konzert in Oberhausen verspricht ein denkwürdiges Wiedersehen.
Rod Stewart im Mai 2016 in Düsseldorf
Er ist ohne Zweifel einer der größten Entertainer aller Zeiten. Rod Stewarts einmalige Stimme, sein Stil und seine Frisur sind legendär. 200 Millionen verkaufte Platten. Unvergessene Welthits. 2016 kommt Rod Stewart endlich wieder fünf Mal LIVE nach Deutschland. Die Fans dürfen sich auf seine größten Klassiker wie You Wear It Well, Maggie May, Da Ya Think I’m Sexy, Baby Jane, The First Cut is the Deepest, I Don’t Want To Talk About It, Tonight’s The Night und Sailing freuen ebenso wie auf die neuen Songs von Rod Stewarts aktuellem Studio-Album „Another Country“.
Sein Markenzeichen ist seine berühmte Reibeisen Stimme. Eine Stimme, für die der „Godfather of Soul“ James Brown Rod Stewart als “besten weißen Soul Sänger” rühmte; über die Elton John schwärmte, Rod Stewart sei „ohne Zweifel der beste Künstler, den ich im Rock ’n’ Roll gehört habe“ –rau, ausdrucksstark, vielseitig, sexy! Am 23. Oktober hat Rod Stewart sein 29. Studio-Album „Another Country“ (Universal Music) veröffentlicht, in dem er mit neuen Sounds wie Reggae, Ska und keltischen Melodien experimentiert und enterte damit die Top 10 der deutschen Album-Charts. Im Mai 2016 wird Rod Stewart Düsseldorf, München, Leipzig, Berlin und Stuttgart mit seiner unnachahmlichen LIVE Show rocken.
Rod Stewart: „Ich freue mich auf tolle, energiegeladene Shows mit meinen wunderbaren Fans in Deutschland. Für euch werde ich meine größten Hits performen – und natürlich wird es wieder einige Überraschungen geben.
Es wird fantastisch!“
In seiner 50-jährigen Karriere hat Rod Stewart zahlreiche Auszeichnungen erhalten. So wurde der Brite – gleich zwei Mal - in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, erhielt einen Grammy und einen Brit Award sowie
einen Stern am Hollywood Walk of Fame. 2007 verlieh ihm die Queen den Titel ‘Commander of the British Empire‘ für seine Dienste um die Musik und 2012 landete er mit seiner Autobiographie auf der Bestseller-Liste der New York Times. Mittlerweile zählt Rod Stewart rund vier Mio. Facebook-Fans. Für die Fans des britischen Superstars mit dem unnachahmlichen Humor und einmaligen Sexappeal heißt es daher, schnell Tickets sichern
- für einen garantiert unvergesslichen Abend!
David Garrett im Mai 2016 in Essen und Bonn
Im Mai 2016 ist David Garrett mit exquisiten Recital-Konzerten auf den schönsten Bühnen Deutschlands auf Tournee zu erleben. Mit einem ausgewählten Programm und Werken von Niccolò Paganini, Pablo de Sarasate und Fritz Kreisler wird der Geigenweltstar einmal mehr sein grenzenloses Talent unter Beweis stellen.
Im Mai 2016 wird David Garrett sich auf den Spuren seiner künstlerischen Vorbilder bewegen und mit Paganini, Sarasate und Kreisler drei Violinisten Ehre erweisen, die die schönsten und anspruchsvollsten Meisterwerke der Geigenliteratur ihrer Zeit virtuos interpretiert und komponiert haben.
David Garrett: „Mit dem Repertoire dieser drei Violinisten und Komponisten identifiziere ich mich stark. Mich beeindruckt die Vielschichtigkeit ihrer Werke, die einen künstlerisch herausfordern und gleichzeitig unglaublich viel Spaß machen. Ich freue mich, das mit dem Publikum zu teilen.“
Der Ausnahmekünstler David Garrett begeistert sein Publikum und seine Fans damit, dass er auf der Bühne genau das präsentiert, was ihm künstlerisch am Herzen liegt. Dafür meistert er den Spagat zwischen ausverkauften Crossover-Arenen und den Konzertsälen der Hochkultur. Er variiert zwischen den verschiedenen musikalischen Genres genauso wie in seinen Rollen als Virtuose, als Komponist und als Produzent. Mit diesem vielschichtigen Profil ist David Garrett einer der erfolgreichsten Künstler der Gegenwart und die vielen Auszeichnungen, die ihm im Laufe seiner bisherigen Karriere zu Teil wurden, sind kaum mehr zu zählen.
Begleitet wird David Garrett bei seinen Konzerten im Mai 2016 von seinem langjährigen Klavierpartner Julien Quentin. Er erhielt seine Ausbildung am Konservatorium in Genf, Indiana University sowie an der Juilliard School. Er musizierte mit zahlreichen namhaften Künstlern wie Lisa Batiashvili, Gautier Capuçon und Martin Fröst. Julien Quentin war bereits 2010 und 2015 mit David Garrett auf Deutschland-Tournee und lebt seit sieben Jahren in Berlin.
Three Days Grace im Januar 2016 in Köln
Mit ihrer schweißtreibenden Mischung aus Post-Grunge und Alternative Metal zählen Three Days Grace in Nordamerika zu den erfolgreichsten Rock Acts der Gegenwart. Mit neuem Frontmann begannen die vier Musiker aus Toronto mit der Arbeit am aktuellen Album „Human“, das im März mit großem internationalem Erfolg erschienen ist, in ihrer Heimat Kanada Platz 2 der Charts belegte und mit „Painkiller“ und „I Am Machine“ zwei Nummer-1-Singles in den US-Mainstream-Rock-Charts bereit hielt. Vom 17. bis 22. Januar kommen die Kanadier im Rahmen ihrer aktuellen Welttournee für drei Shows in Köln, München und Frankfurt auch nach Deutschland. Die Geschichte von Three Days Grace begann vor über 20 Jahren: 1992 gründeten fünf Schulfreunde eine Alternative-Rockband namens Groundswell, die 1995 mit „Wave Of Popular Feeling“ ein Album in Eigenregie veröffentlichte, bevor sie sich kurz darauf auflöste. Zwei Jahre später formierten die ehemaligen Groundswell-Musiker Adam Gontier (Gesang, Gitarre), Brad Walst (Bass) und Neil Sanderson (Schlagzeug) Three Days Grace. Nach dem Einstieg von Gitarrist Barry Stock entstand 2003 das Debüt „Three Days Grace“, das sich in der Top 20 der kanadischen Charts platzieren konnte. Mit der Auskopplung „I Hate Everything About You“ gelang ihnen obendrein ein echter Single-Hit. Vor den Aufnahmen zum Nachfolger „One-X“ therapierte Frontmann Adam Gontier eine Schmerzmittelabhängigkeit. Das aufgrund seiner persönlichen Situation sehr intim geratene Album erreichte nicht nur in Kanada, sondern erstmals auch in den US-Billboard Charts die Top 5. Gleich drei Singleauskopplungen, „Animal I Have Become“, „Pain” und „Never Too Late”, landeten auf der Spitzenposition der US-Rock-Charts. Mit dem 2009er-Album „Life Starts Now“, das inhaltlich intensiv und berührend das „neue“ Leben ihres Sängers ohne Sucht thematisierte, gelang ihnen einer ihrer größten Charterfolge: Platz 2 in Kanada sowie Platz 3 in den USA. Auch das 2012 veröffentlichte „Transit Of Venus“ avancierte zum Hit. Auf der sich anschließenden Tournee zeigten sich erste Risse im Bandgefüge, die Anfang 2013 bestätigt wurden: Adam Gontier stieg aus und wurde durch den Bruder von Bassist Brad, Matt Walst, ersetzt, der zuvor bei My Darkest Days gesungen hatte. In dieser Besetzung ging es 2014 ins Studio, um „Human“ fertigzustellen. Obwohl sich Three Days Grace stilistisch treu geblieben sind, verströmt das aktuelle Album frische Energie, der Sound ist insgesamt härter und aggressiver ausgefallen.
Ben Caplan im Januar 2016 in Köln
Ben Caplan ist ein charismatischer Charmeur, ein Pianozerschmetterer, ein Madman und ein Dichter, ein begnadeter Vollbart- und Mähnenträger. Er schrammelt die schönsten Akkorde und Harmonien und liebt die gebogenen, gebrochenen Melodien und schreit sie dem Publikum entgegen oder flüstert sie in sich hinein. Er singt je nachdem wie Tom Waits oder wie Tom Jones, mit einer Stimme, die auch die verrauchtesten und lautesten Kneipen und größten Hallen durchschneidet und ein Mikrofon überflüssig zu machen scheint. Ben Caplan ist ein ganz spezieller Musiker. Wer ihn einmal gesehen und vor allem gehört hat, vergisst ihn nicht mehr, egal ob er zusammen mit seiner Band, den Casual Smokers auf der Bühne steht oder solo. Aber der erste Blick täuscht auch hier, wie so oft. Wenn er erst einmal die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer hat, ist Caplan ein smarter Crooner, so sanft, wie ein Glas Single Malt Whisky eben sein kann, und gießt Schönheit in die raue Welt. Da passt das Cover seiner neuen und zweiten Platte „Birds With Broken Wings“ wie die Faust aufs Auge, steht er doch wie von Caspar David Friedrich gemalt über dem Nebelmeer und schaut sinnend in die Ferne. Romantik und Härte, Kälte und Klarheit, Schönheit und Tiefe, alles gleichzeitig. Ganz wie die kalten Januartage, in denen Ben Caplan auf Tour kommen wird um die neuen Songs live zu spielen. Ganz wie Ben Caplan selbst.
Noah Gundersen im Januar 2016 in Köln
Auch wenn vermutlich für viele der Name NOAH GUNDERSEN in Deutschland noch keine Assoziationen hervorruft, dürften Fans der US-Kultserie „Sons of Anarchy“ einige von NOAH GUNDERSENs Songs mit großer Sicherheit bekannt vorkommen, denn ganze fünf von ihnen, unter anderem "Family", "David" und "Day Is Gone", schafften es auf den Soundtrack verschiedener Episoden der Erfolgsserie.
2008 produzierte der junge Amerikaner aus Olympia, Washington seine erste EP „Brand New World“. Es folgten noch drei weitere EP’s sowie zwei Longplayer Alben. Sein aktuellstes, „Carry The Ghost“ erschien im August 2015 und wurde wieder von NOAH GUNDERSEN selbst produziert. Für das Mixing der Songs, holte er sich Phil Ek (Father John Misty, Band Of Horses) zur Hilfe. Insgesamt entstanden dreizehn Tracks, auf denen sich GUNDERSEN mit Selbstfindung und Existentialismus beschäftigt.
Lydmor & Bon Homme im Januar 2016 in Köln
Ende September begeisterten die beiden Dänen das bis auf den letzten Platz volle Indra im Rahmen des Reeperbahn Festivals. Lydmor beeindruckte vom ersten Ton an durch ihre starke Bühnenpräsenz, die ihr Bühnenpartner Bon Homme in Elder-Statesman-Manier perfekt ergänzte. Vor ein paar Tagen nun erschien das erste Album von Lydmor & Bon Homme. „Seven Dreams of Fire“ ist der bitter-süße Elektropop-Soundtrack für diesen Herbst. Seit etlicher Zeit schon arbeiten Tomas Høffding a.k.a. Bon Homme, Bassist und Sänger von WhoMadeWho, und seine kongeniale Sängerin Jenny „Lydmor“ Rossander am gemeinsamen Material. Anfangs gab es ein paar Kollabos, langsam verfestigte sich ihre Zusammenarbeit, und so wurde aus einzelnen Feature-Gigs eine feste Zusammenarbeit mit eigenem Charakter unter eigenem Namen. Jetzt hat das Duo 13 teils ruhige, teils tanzbare Elektro-Popstücke zu ihrem Debüt gebündelt, auf dem es mal melancholisch, mal hymnisch, mal sogar gitarrenschwer zugeht. Oder wie es im Deutschlandfunk zu hören war: „Lydmor & Bon Homme vereinen ihre Talente zu einer berauschenden Kombination aus treibenden Rhythmen, üppigen Synthie-Teppichen und Ohrwurm-Melodien. Das Ganze tauchen sie in eine melancholisch-gespenstische Atmosphäre, wie in einem David Lynch Film.“ Im Januar präsentieren Rossander und Høffding ihren „Pop Noir“ bei fünf Terminen, um im März mit zwei weiteren Auftritten nachzulegen.
Together Pangea im Februar 2016 in Köln
Es ist immer wieder überraschend, wie sich eine Band wandeln und doch treu bleiben kann. TOGETHER PANGEA ist so ein Fall. Anfänglich ein Do-it-yourself-Projekt von Singer/Songwriter William Keegan, entwickelte sich der Sound, als Bassist Danny Bengston und Erik Jimenez mitspielten. Roher und überraschender Rock’n’Roll prägte die ersten Veröffentlichungen und veränderte sich weiter bis zur fantastischen Platte „Badillac“ aus dem vergangenen Jahr. Anfangs klang Keegans Stimme noch, als wolle er eine jüngere und noch minimalistischere Version der Violent Femmes auf die Bühne bringen. Spätestens seit dem Album aus dem vergangenen Jahr aber hat sich der eigenständige Garagenrock aus dem Proberaum Wohnzimmer verselbständigt. In diesem Oktober nun erschien mit „The Phage“, produziert von Tom Stinson (ja, dem ehemaligen Bassisten der Replacements), eine EP, die eine neue Richtung weist. Auffällig ist die Abkehr von den Lo-Fi-Wurzeln, als hätten TOGETHER PANGEA den Spaß als Studioband entdeckt. Der Musik hat es gut getan: Sie wirkt stilistisch vielfältiger, aber kaum weniger roh und rockig. Mit „The Phage“ hat eine großartige Band den Schritt in die Zukunft gewagt, den die Fans einfach mitgegangen sind. TOGETHER PANGEAS Begeisterung für die Bühne ist und bleibt ungebrochen, das stellen sie in ihren umwerfenden Live-Shows unter Beweis. Die sollte man im kommenden Frühjahr noch einmal auskosten - wer weiß, ob einem TOGETHER PANGEA noch lange in den kleinen Hallen erhalten bleiben!
Phela & Tex im Februar 2016 in Köln
Im kommenden Frühjahr werden die Newcomerin PHELA und Singer-Songwriter TEX gemeinsam auf Tournee gehen. Sie spielen ihre Konzerte in insgesamt fünfzehn Städten quer durch Deutschland. Tickets für diese Konzertreihe der besonderen Art sind ab sofort überall erhältlich. Bereits im April wurde TEX von PHELA als Musikerin auf dessen TV-Noir Tour in restlos ausverkauften Locations begleitet. Doch nicht nur hier standen die beiden gemeinsam auf der Bühne, sondern auch bei einer TV-Noir-Sendung, die im vergangenen August auf dem Secrets Festival in Marienwerder aufgezeichnet wurde. Dort entstand auch die Idee, nochmals zusammen auf Tour zu gehen, dieses Mal nur jeweils mit dem eigenen Programm. Im Februar ist es dann so weit und die Fans können im bekannten TV-Noir Konzept abwechselnd sowohl Phelas als auch Tex‘ wunderbaren Songs lauschen, und bestimmt wird es auch den einen oder anderen Song geben, den die beiden gemeinsam zum Besten geben werden. Wer TV Noir kennt, kennt TEX vor allem als feinfühligen Moderator, der unterm leichten Stehlampenlicht die auftretenden Musiker dem Publikum näherbringt. Der fragt und spielt und angenehm zurückhaltend unterhält. Doch TEX kann auch anders. Seine Lieder handeln vom Lieben, von Liebenden und von Lieblosen. Vom Strahlen, vom Lachen und vom Weinen. Wenn TEX singt, wird er von reduzierten Bandgefügen, teils nur von Klavier und Gitarre, begleitet und kann mit seiner bloßen, kräftigen Stimme überzeugen. Überzeugen konnte TEX seine Fans auch für sein Crowdfunding-Projekt, das bereits für sein Anfang 2016 erscheinendes Album mit aufwändigem Songbook erfolgreich realisiert wurde. Die Musik der 25-jährigen PHELA zeichnet sich besonders durch ihre poetischen Texte aus. Sie singt: „Ich wünsche dir eine Sprache aus Sand und mir ein Meer, das deine Worte wegspült.“ Ihre Lieder handeln von Liebe aber auch von Vergänglichkeit und dem Neuanfangen. Die vielen, poetisch eingefärbten Naturbilder in PHELAs Liedern haben ihren Ursprung auf dem Fluxus-Bauernhof ihres Vaters, des Künstlers und Musikers Jeff Beer in Bayern. Im offenen Hof des Vaters gab es Musik, Skulpturen aus gefundenem Material und besonders auch ländliche Stille. Das alles hat ihre Musik geprägt und spiegelt sich auch auf ihrem Debütalbum „Seite 24“ wieder, bei dessen Songs sich ihre zarte Stimme mit verhallenden Klavier- und Geigentönen vermischt.
WET im März 2016 in Köln
Die drei Mitglieder von Wet stammen aus verschiedenen Teilen in Massachusetts und trafen sich erstmals vor sieben Jahren im Rahmen ihres Studiums in New York. Aus dem Hobby von drei Kommilitonen, die zu Freunden wurden, reifte behutsam eine ganz besondere, musikalische Einheit, die sich spielerisch zwischen Singer-/Songwriter, großem Pop, elektronischen Versatzstücken und geschickt eingestreuten R'n'B-Elementen platziert. Bereits die vier Songs ihrer ersten, Anfang des Jahres veröffentlichten „The Wet EP“ brachten dem Trio viel Lob und begeisterte Presse ein. Nun steht Anfang 2016 mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Don't You“ der nächste Schritt an. Zwischen dem 12. und 14. März kommen Wet für zwei Konzerte in Köln und Berlin erstmals nach Deutschland. Hinter den drei Musikern von Wet verbirgt sich eine magische Mischung: Da ist Sängerin und Komponistin Kelly Zutrau, eine versierte Songwriterin mit einer musikalischen Sozialisation von schillerndem Pop über klassischen Soul bis zu modernem R'n'B, die sich mit ihren Songs souverän zwischen Fiona Apple, Taylor Swift und Adele platziert. Flankiert wird sie von den beiden Multiinstrumentalisten Joe Valle und Marty Sulkow, wobei Valle sich eher für die Produktionen verantwortlich zeichnet, während Sulkow der wahre Musiknerd des Dreiers ist, der bald jedes Instrument ausgezeichnet spielen kann. Diese vielschichtige Einheit brachte die drei Studenten in New York darauf, anfangs aus purer Lust am gemeinsamen Musizieren Songs zu entwickeln, die sich nur schwer kategorisieren lassen. In einem Moment klingen sie wie ein postmodernes Electropop-Gespann mit dunklen Stimmungen und melancholischen Melodien, um im nächsten die pure Lebensfreude eines mit Gitarren verzierten R'n'B funkeln zu lassen. Ihnen kam bei der eigenen Sounddefinition zugute, dass das Projekt Wet anfangs keinem kommerziellen Gesichtspunkt folgte, ja nicht einmal zur regulären Veröffentlichung vorgesehen war – das Schreiben und Produzieren ihrer Musik sollte letztlich nur den Dreien Freude bereiten. 2012 luden sie ihre ersten Songs auf SoundCloud ins Internet, ursprünglich nur, um sie mit ihren Freunden einfacher teilen zu können. Darunter befand sich auch das Stück „Don't Wanna Be Your Girl“, eine bittersüße Ballade über das Ende einer Liebe, das in seiner hochauthentischen Intensität innerhalb kürzester Zeit von vielen Fachgazetten entdeckt und gefeiert wurde. Überhaupt beschäftigten sich die ersten Songs von Wet allesamt mit dem Thema Trennung, bedingt durch eine schmerzvolle, private Erfahrung, die Sängerin Kelly Zutrau zu dieser Zeit durchlitt. Ihre erste Veröffentlichung, schlicht „The Wet EP“ getauft, versammelte vier dieser Trennungs-Songs und wurde vom 'Interview Magazine' geadelt mit den Worten: „Elektronische Popmusik klang noch nie so einsam und zugleich wunderschön“. Für das nun in Kürze erscheinende Debütalbum zog sich das Trio in ein verlassenes Haus in Massachusetts zurück, um die Intensität, die sich aus diesen ersten Trennungs-Songs ergeben hatte, auch auf andere Themen zu übertragen. „Don't You“, das Debüt-Album, das mit größter Spannung erwartet wird, soll ersten Zeugen zufolge daher breiter, variabler und in Teilen weitaus fröhlicher klingen als die Songs der ersten EP. Was blieb, ist der Wunsch, ihren Sound mit Nuancen anzureichern, die aus Wet eine höchst eigenständige, kaum mit anderen Künstlern zu vergleichende, musikalische Einheit machen.
Monster Magnet im März 2016 in Köln
Bereits in den vergangenen Jahren bewiesen Dave Wyndorf und seine Band immer wieder, dass sie großen Spaß daran haben, ihre bisherigen Veröffentlichungen noch einmal live zu zelebrieren. Wie zuletzt im Jahr 2012, als sie im Rahmen der „Spine of God“ Tour in Deutschland unterwegs waren.
Unter dem Tourmotto „Celebrating The A & M Years Live“ gehen MONSTER MAGNET nun im kommenden März auf Tour und feiern dort gleich die wohl vier wichtigsten Tonträger der Bandgeschichte. Auf dem Label A & M Records unterschrieb die Band Anfang der Neunziger und brachte dort ihre bisher bekanntesten und einflussreichsten Alben heraus - angefangen mit „Superjudge“ im Jahre 1993. Zwei Jahre später erschien „Dopes to Infinity“ mit der Single „Negasonic Teenage Warhead“, welche die Band erstmals auch im Musikfernsehen platzierte. Wiederum drei Jahre später folgte mit „Powertrip“ ihr bis heute erfolgreichstes Album. Die Single „Spacelord“ war sogar weltweit mehrfach in den Charts vertreten. Im Jahre 2000 erschien mit „God Says No“ dann ihr letztes Album auf A & M Records.
Die Werkschau spiegelt eine ganz besondere Ära der Band wieder und wird nur auf dieser Tour so aufgeführt werden.
G-Eazy im Mai 2016 im Kölner Gloria
Gerald Earl Gillum, wie G-Eazy mit bürgerlichem Namen heißt, ist kein Musiker, dem der Erfolg urplötzlich über Nacht in den Schoß gefallen ist. „Easy“ war der Weg des heute 26-Jährigen nämlich keineswegs, sondern hart erarbeitet. So klettert er seit gut sieben Jahren Sprosse für Sprosse auf der Erfolgsleiter nach oben und erreichte mit seinem 2014 erschienenen, offiziellen Debütalbum „These Things Happen“ großen Erfolg in den USA und vielen weiteren Ländern. Nun kündigt er für den 4. Dezember sein zweites Album „When It's Dark Out“ an, mit dem er anschließend auf Welttournee geht. Jene führt ihn zwischen dem 10. und 13. Mai 2016 auch für vier Konzerte in Berlin, Frankfurt, Köln und München nach Deutschland. Der Rapper, Songwriter und Produzent G-Eazy begann seine Musikkarriere während seines Studiums an der Loyola University in New Orleans zu forcieren, nachdem er in Oakland, Kalifornien inmitten einer jungen, aufstrebenden HipHop-Szene aufgewachsen war. Ohne Label im Rücken veröffentlichte G-Eazy zwischen 2007 und 2012 insgesamt sieben Mixtapes, die er über seine Website und MySpace vertrieb. Der Durchbruch gelang ihm im Sommer 2011 mit seiner Version des Dion Dimucci-Hits „Runaround Sue“: Er verpasste dem Sound der 60er mit zeitgemäßen Beats und seinen ausgefeilten Rap-Parts eine Frischzellenkur und nahm zudem Greg Banks für den Refrain mit an Bord. Bei YouTube gingen die Klicks innerhalb kürzester Zeit durch die Decke (mittlerweile sind es über 6 Millionen). Und so dauerte es nicht lange, bis er zum James Dean des Rap erkoren wurde. Die großen Namen der Branche wurden auf G-Eazy aufmerksam, was dazu führte, dass er bereits für Rapper wie Drake, Snoop Dogg oder Lil Wayne als Support Act auf der Bühne stand. Sein 2012 ausschließlich in den USA veröffentlichtes Independent-Album „Must Be Nice“ schaffte es auf Platz 3 der iTunes HipHop-Charts. Ein Erfolg, den er mit seinem 2014 erschienenen Nachfolger „These Things Happen“ natürlich noch toppen konnte: Platz 3 in den US-Billboard Charts sowie die Spitzenpositionen in den US-Rap- und R'n'B-Charts. Nun steht für Ende des Jahres der nächste Schritt in seiner Karriere an: Dann erscheint sein neues Album „When It's Dark Out“, mit dem er kurz darauf auf Welttournee geht. Nach seinen umjubelten Deutschland-Shows 2014 sind die Konzerte im kommenden Mai damit die zweite Gelegenheit, G-Eazy bei vier Clubshows live und hautnah zu erleben.







