16.06.: Konzerte neu im Vorverkauf
Konzertkarten, frisch gedruckte Konzertkarten! Es gibt wieder neue Termine! Zum Beispiel das Heimspiel von Wolfgang Niedecken und seiner Formation BAP auf der 40 Jahre Jubiläumstour im Juni 2016 in der LANXESS arena. Im April 2016 kommt der ehemalige Starkoch Horst Lichter mit seinem neuen Bühnenprogramm nach Köln. Schon etwas früher, nämlich im November 2015, besuchen uns ALT-J aus Großbritannien, die in Düsseldorf gastieren. Bereits einen Monat vorher, also im Oktober 2015, stehen THE SISTERS OF MERCY in Köln auf der Bühne. Dazu kommen noch die Konzerte von HOFFMAESTRO im Oktober 2015, Ezra Furman And The Boyfriends ebenfalls im Oktober 2015 und WALK THE MOON im November 2015.
NIEDECKENS BAP im Juni 2016 in Köln
Im Juni 2016 jährt es sich zum 40. Mal, dass sich ein paar Jungs aus der Kölner Südstadt zum Jammen verabredeten. Zunächst wurden nur Stones, Kinks und Dylan-Songs gecovert, was sich aber peu à peu änderte, nachdem der Sänger der damals noch namenlosen Band mit selbstgetexteten kölschen Liedern auftauchte. 18 Studio-, 6 Live- und 4 Niedecken-Solo-Alben später feiert Wolfgang Niedecken am 30. März 2016 seinen 65. Geburtstag und BAP geht dann mit einem Best-Of Programm auf große Jubiläumstournee.
Ab Mai 2016 werden BAP für 18 Konzerte mit einem Jubiläums-Programm in ganz Deutschland unterwegs sein, das die beliebtesten Lieder aus 40 Jahren Bandgeschichte auf die Bühne bringt. Auch der eine oder andere Song vom, im Januar 2016 erscheinenden neuen Studio-Album, wird dabei sein, aber der Schwerpunkt wird diesmal eindeutig auf den Big Hits liegen.
Horst Lichter im April 2016 in Köln
ALT-J im November 2015 in Düsseldorf
Alt-J haben mit ihrem Debütalbum „An Awesome Wave“ die Musikwelt auf den Kopf gestellt und völlig zu Recht den Mercury Prize zugesprochen bekommen. Mit dem zweiten Album „This Is All Yours“ haben die Briten bestätigt, dass sie außergewöhnliche, außergewöhnlich gute, außergewöhnlich kreative, außergewöhnlich unabhängige Musiker sind. Die vier Freunde, die sich von der Uni kennen (okay, der Bassist hat mittlerweile gewechselt), haben einen ganz eigenen Sound entwickelt. Vage aus dem Nu Folk kommend, experimentiert das Quartett mit allem, was ihm unter die Finger kommt. Dazu gesellt sich das offensichtlich britische Talent für eine grandiose und immer wieder erkennbare Melodie, das Gefühl für Harmonie und das Gespür für das richtige Arrangement. Das zahlt sich vor allem live aus, wenn Folk mit Indierock und HipHop-Beats und akustischen und elektronischen Klangwelten kombiniert werden. Das klingt alles wie experimentell entwickelt – sind eben Wissenschaftler, die Jungs –, aber trotzdem immer ganz organisch. Und genau das macht das Vergnügen an Konzerten dieser in vieler Hinsicht ungewöhnlichen Band aus. Im Sommer gehen Alt-J, wie eigentlich jeden Sommer seit ihres Bestehens, auf wirklich sehr ausgedehnte Festivaltour durch Nordamerika, den Nahen Osten und Europa – wobei sie in Deutschland beim Doppelfestival Hurricane und Southside auftreten werden. Doch später im Jahr gibt es noch zwei exklusive Shows in Mannheim und Düsseldorf - zwei Orte, die sie bei der komplett ausverkauften Tour im Frühjahr noch ausgelassen haben.
The Sisters of Mercy im Oktober 2015 in Köln
Andrew Eldritch ist ein ziemlich intelligenter Mann. Er hat chinesisch studiert und gibt Interviews fließend auf Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, im Notfall auch auf Russisch, Serbokroatisch, Spanisch oder Niederländisch – wenn er denn einmal Interviews gibt. Er kennt sich in Kunst, Architektur, Literatur und klassischer Musik aus. Er hat trockenen Humor und kann Menschen, die ihm auf die Nerven gehen – und davon gibt es ziemlich viele! –, auf äußerst charmante Art in den Arsch treten. Er ist ein treuer Gesell und verlinkt auf seiner Website auf den FC St. Pauli – seit seiner Zeit in Hamburg sein Lieblingsfußballclub. Und natürlich ist Andrew Eldritch ein großartiger Musiker, und sein schönstes Baby, The Sisters Of Mercy, lebt, da seit 1990 keine neue Platte auf den Markt gekommen ist, ausschließlich auf den Bühnen der Welt und in den Köpfen der Fans. Oder wie es auf der wunderbar altmodischen und wunderbar informativen Website so schön heißt: „Die Sisters haben die Bühne mit jedem geteilt, von Aswad bis Zappa. Wir haben mit einer Menge groovy Musiker getourt. Zu unseren liebsten Vorbands gehörten: The Ramones und Public Enemy. Wir waren Headliner auf den größten Festivals. We’ve been there, done that. Still doing it.“ Besser denn je. Denn inzwischen müssen Eldritch und seine Mitstreiter auf niemanden mehr Rücksicht nehmen. Nicht auf Plattenfirmen, die Verträge erfüllt wissen wollen, nicht auf Management und Industrie und schon gar nicht auf den allgemeinen Musikgeschmack. The Sisters Of Mercy machen einfach ein bisschen überaus bekannte legendäre Rockmusik und ein bisschen überaus unbekannte, aber ebenso legendäre Rockmusik und binden ein paar wahnwitzige Coverversionen ein – so entstehen fantastische Konzertabende. Im Oktober kommen The Sisters Of Mercy wieder einmal für zwei exklusive Shows nach Deutschland.
Hoffmaestro im Oktober 2015 in Köln
Hoffmaestro gründeten sich zu Zeiten von Napster – falls sich noch jemand an Shawn Fannings Musiktauschbörse erinnert, die angeblich die Musikindustrie in den Ruin getrieben hat. Dazu kam, dass damals in Stockholm die Genres noch keineswegs getrennt waren und an einem Abend die unterschiedlichsten Musiker auf einer Bühne zusammenkamen, um hintereinander weg, aber auch gemeinsam, zu performen. Alle fanden sich nach und nach zusammen, es entwickelte sich eher nebenbei eine Bandstruktur. Jedenfalls waren sich alle einig, dass man in diesen Zeiten auch darauf verzichten könne Platten aufzunehmen, und sich dafür lieber auf allen Bühnen tummeln sollte, um allabendlich eine Party zu geben. Hoffmaestro eröffneten sogar eigene Clubs, um genug Spielstätten zu haben, in denen diese Feiern stattfinden konnten. So weit ging und geht der DIY-Gedanke bei den Schweden. Durch diese Erfahrung hat sich die elfköpfige Band mit ihrer Musik jedenfalls eine breite Fanbasis erspielt und jedes Jahr mehr und mehr Auftritte rund um den Globus absolviert. Allein zu beschreiben, welche Musik da eigentlich gespielt wird, ist schlicht nicht möglich. Die musikalischen Wurzeln der inzwischen elf Mitglieder reichen bis zu Ska, Reggae, Techno, New-Orleans-Funk, Jazz, HipHop, Country oder Rock zurück, und genauso hört es sich auch an, wenn Hoffmaestro ihre Liveshows spielen. Diese unbegrenzte Kreativität mündet allabendlich in einem Fest für die Ohren und für die Beine. Das haben die Jungs schon so oft bewiesen, und das werden sie auch im Oktober wieder tun, wenn Hoffmaestro bei uns auf Tour kommen.
Ezra Furman im Oktober 2015 in Köln
Der unvergleichliche Ezra Furman meldet sich mit einem neuen Album zurück! Nach dem Vorboten „Restless Year“ erscheint der neue Longplayer nun Anfang Juli bei Bella Union. „Perpetual Motion People“ ist laut Furman ein Album von und für Menschen, die sich niemals wirklich irgendwo niederlassen können. Aufgenommen in seiner Heimatstadt Chicago (momentan lebt Furman allerdings in San Francisco) mit seiner aktuellen Band „The Boyfriends“, ist das neue Werk ein übersprudelndes Fass voll mit brillianten Lyrics, unwiderstehlichen Melodien, rastloser Dringlichkeit, Lebensfreude und schier grenzenloser Energie – ergänzt mit kreativen Arrangements aus Saxofonen, Handclaps und 50er-Jahre Doo-wop.
WALK THE MOON im November 2015 in Köln
Rockmusik mit einem poppigen Twist und dem Mut, auch mal etwas komplexer in Struktur und Arrangement zu denken: Das ist die Kernidee von Walk The Moon, die sich nicht ohne Grund nach einem Song von The Police benannten. Wie die großen Vorbilder, so bietet auch das Quartett aus Ohio eine gelungene Mixtur aus Zugänglichkeit und Eigenständigkeit, drückendem Rock und brillanten Melodien. Wie sehr sie den Nerv einer globalen Hörerschaft treffen, bewies zuletzt die Single „Shut Up And Dance“, die in den USA auf Platz 4 der Charts stieg und in mehr als zehn weiteren Ländern die Top 40 erreichte. Ihr aktuelles Album „Talking Is Hard“ folgte diesem Weg und landete auf Platz 14 der US-Billboard Charts. Am 30. November und 1. Dezember kommen Walk The Moon für zwei Konzerte in Köln und Berlin nach Deutschland.
Die Geschichte von Walk The Moon beginnt 2008, als der College-Student Nicholas Petricca mit einigen Freunden eine Band gründet. Von dieser ersten Inkarnation bleibt jedoch nur Petriccaübrig, neben ihm wechseln die Instrumentalisten die ersten Jahre stetig. Erst 2010 blicken Walk The Moon auf eine feste Besetzung, die seither Konstanz hat – neben dem Keyboard spielenden Frontmann sind dies Gitarrist Eli Maiman, Bassist Kevin Ray und Drummer Sean Waugaman, die alle auch den Background-Gesang beisteuern und damit die Grundlage für die faszinierende Mehrstimmigkeit in der Musik von Walk The Moon bilden.
Noch im gleichen Jahr, als die Band ihr finales Line-Up gefunden hat, erscheint auch schon das erste Album „I Want! I Want!“ im Eigenvertrieb. Darauf befindet sich der Song „Anna Sun“, der sich zunächst auf virale Weise im Internet verbreitet und 2011 von dem Magazin ‚Esquire‘ auf die Liste „30 Sommer-Songs, die jeder hören sollte“ gewählt wird. Von dieser Nennung ist es nicht mehr weit zu einem veritablen College-Radio-Hit. Entsprechend werden auch die Plattenfirmen auf den – wie das SPIN Magazin schreibt - „poppy Art-Rock“ von Walk The Moon aufmerksam.
2012 erscheint das erste offizielle Album „Walk The Moon“, das auf Platz 36 der Billboard Charts steigt und noch einmal eine neue Version ihres Sommerhits „Anna Sun“ bietet. Es folgen Tourneen mit Grouplove, Weezer, Kaiser Chiefs, Panic! At The Disco sowie ihr erster Europabesuch als Vorgruppe von FUN. Sie erhalten Einladungen zum Lollapalooza, Bonnaroo sowie weiteren großen US-Festivals und werden in zahlreiche TV-Shows eingeladen. Der Boden für ihren großen Durchbruch ist bereitet.
Dieser folgte nun Ende vergangenen Jahres, zunächst mit der Veröffentlichung der Single „Shut Up And Dance“, die Platz 1 der US-Alternative und US-Rockcharts erreichte, in Kanada und Australien in die Top 5 einstieg und weltweit in zahllosen Ländern in den Hitlisten auf vorderen Plätzen notierte. Ende November folgte das aktuelle Album „Talking Is Hard“, mit dem Walk The Moon in den USA nun in die Oberliga aufstiegen. Derzeit befindet sich die Band bereits auf ihrer zweiten Nordamerika-Tournee seit Erscheinen des Albums. Im Herbst steht Europa auf dem Plan. Für die zwei Deutschland-Shows im November/Dezember darf man sich also auf kraftvolle Rocksongs, ausgezeichnete Melodien, infizierende Gitarrenriffs und eine Band freuen, die sich live bereits so richtig warm gespielt hat.
TICKETS GIBT ES AB DEM 18. JUNI 2015!





