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24.07.: Konzerte neu im Vorverkauf

Und auch zum Ende dieser Woche gibt es noch einmal neue Konzerte ... die Termine reichen bis ins Jahr 2017! Sunrise Avenue kommen im März 2016 in die LANXESS arena. Die neue Boy-Band FEUERHERZ hat für April 2017 die LANXESS arena gebucht und hofft nun, die heimelige Konzertarena mit 14.000 Besuchern voll zu bekommen. Altmeister Bob Dylan kommt im November 2015 für ein Zusatzkonzert in das kleine Dorf an der Düssel. Für den Dezember 2015 hat sich Sasha angekündigt. Wire kommen im November 2015, ebenso wie Andreas Dorau (ja, genau, der mit dem "Fred vom Jupiter" in den 80er Jahren ...) und Gereon Klug.

Sunrise Avenue im März 2016 in Köln

Nach dem fantastischen Vorverkauf der beiden Orchester-Shows von Sunrise Avenue in Leipzig und München freuen wir uns sehr Euch heute ein Zusatzkonzert bekannt geben zu dürfen.

Am 11. März 2016 kommen Samu Haber und seine Bandkollegen gemeinsam mit dem Wonderland Orchestra nach Köln in die LANXESS arena!

Der Kartenvorverkauf für diese grandiose Show startete bereits am Samstag, den 11. Juli 2015 um 17:00 Uhr.

Feuerherz im April 2017 in Köln

Es muss wirklich ein „Verdammt guter Tag“ gewesen sein, als Sebastian, Dominique, Matt und Karsten sich letzten Sommer getroffen haben. An diesem Tag haben sie nämlich Feuer gefangen für eine Band, die es tatsächlich in sich hat. Feuerherz sind vier coole Jungs, die mit Leib und Seele Schlager-Popsingen und dabei nicht nur super aussehen, sondern es auch musikalisch faustdick hinter den Ohren haben.

Achtung, Premiere: Feuerherz sind die erste echte Schlager-Boyband – und sie sind verdammt gut. Und deswegen erfüllen sie sich nun einen lang ersehnten Traum! Die Band hat für den 08.04.2017 die LANXESS arena in Köln gebucht und wollen es bis zu diesem Tag schaffen die komplette Halle zu füllen. Wird es ihnen gelingen 14.000 Tickets zu verkaufen? Mit Deiner Unterstützung auf jeden Fall! Komm vorbei und sei Teil einer verdammt guten Party.

Bob Dylan im November 2015 in Düsseldorf

Bob Dylan gilt ohne Zweifel als wichtigster einzelner Interpret der Rock-Ära, als Inkarnation einer Gegenkultur und Songschreiber des Jahrhunderts. Der Ausnahmekünstler bedeutet „für die Popmusik das Gleiche wie Einstein für die Physik“, schrieb das US-Nachrichtenmagazin Newsweek. Die zahlreichen Grammy-Auszeichnungen, auch für sein Lebenswerk, dokumentieren die globale Wirkung dieses genialen Singer/Songwriters. Der Wegbereiter der Folk- und Rockmusik, dessen Gesamtauflage mehr als 110 Millionen Tonträger beträgt, kommt im Herbst zu Live-Konzerten nach Deutschland. Zwischen dem 12. Oktober und 11. November gastiert er in Leipzig, Berlin, Braunschweig, Saarbrücken, Hamburg, Düsseldorf und Regensburg.

Bob Dylan erfand sich immer wieder neu, wandelte sich, wechselte die Richtung, tauchte ab, um dann erneut kometenhaft aufzusteigen. Dylan ließ sich nicht vereinnahmen, er bestimmte Tempo, Rhythmus und Inhalt. Er definierte mit seinen Songs Ideale, Ängste, Stimmungen von Generationen. Die Poesie seiner Texte und die Lyrik seiner Lieder verlieh ihm literarische Qualität, seine scharfe Beobachtungsgabe und sein politisches Verständnis machten ihn zum natürlichen Sprachrohr der Jugend, deren Aufbruch er in den 60er Jahren mitinitiierte und begleitete.

Dylan-Songs sind nicht nur Klassiker, sondern lebensnahe Dichtung. Viele von ihnen sind in die amerikanische Literatur eingegangen: „The Times They are A-Changin’ “, „Blowin’ in the Wind“, „Like a Rolling Stone“, „A Hard Rain’s A-Gonna Fall“, „Chimes of Freedom“ - um nur einige zu nennen.

„Blowin’ in the Wind“, der wohl bekannteste Song aus der Feder des Bob Dylan, beschreibt das Lebensgefühl seiner Generation. Dieses Lied, in den frühen 60er Jahren geschrieben, von unzähligen Künstlern wie Joan Baez oder Pete Seeger interpretiert, begründete seinen Mythos. Die New York Times bezeichnete ihn als „Shakespeare des 20. Jahrhunderts“. Bob Dylan, der eigentlich Robert Allan Zimmerman heißt, in dem Dorf Duluth (Minnesota) geboren wurde und in der nahegelegenen Grubenstadt Hibbing aufwuchs, erzielte eine Wirkung wie vor und nach ihm kein zweiter Protagonist der Popkultur. Seine Texte befreiten die Rockmusik von ihrer Banalität. „Erst nachdem ich Dylan intensiv gehört hatte, achtete ich peinlich genau auf Texte, auf Aussagen“, gestand sogar John Lennon.

Bob Dylan gilt als „das Gewissen seiner Zeit, die er mit archetypischen Song-Chiffren prägte“ (Time) und für die er 1980 seinen ersten Grammy erhielt. 1993 konnte er einen Ehren-Grammy für sein Lebenswerk entgegennehmen, hielt Einzug in die legendäre „Hall of Fame“, wurde mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet und führte Regie bei cineastischen Seitensprüngen. Dylans Tourneen „werden bejubelt, als sängen Jesus und Marx gemeinsam oder seien die Beatles auferstanden“, urteilte Newsweek. Kaum ein wichtiger Musiker, der ihm nicht in irgendeiner Form Tribut zollte.

Seine erste LP bestand überwiegend aus Fremdmaterial, eine Reminiszenz an sein Idol Woody Guthrie. Eigenkompositionen, vor allem politische Botschaften, sind die Inhalte der nachfolgenden Platten, als der Vietnamkrieg und die Studentenunruhen Mitte der 60er ihren Höhepunkt erreichten. Beim Newport Folkfestival 1965 sorgte Bob Dylan schließlich für den Eklat, als er seine Gitarre elektrisch verstärkte und damit den Folkrock begründete. Seine in Platten gepresste Lyrik wurde zum Bestseller. Seitdem gilt Dylan als Prophet der populären Kultur.

Seine Memoiren „Dylan’s Chronicles – Volume 1“ waren ein weltweiter Bestseller und rangierten 19 Wochen in der „The New York Times“-Bestsellerliste. Er wurde für seine „tief greifende Bedeutung für die Populärmusik und Amerikanische Kultur“ mit einem Pulitzer-Spezial-Preis ausgezeichnet.

Letztes Jahr erschien sein legendäres Konzert vom 16. Oktober 1992 im New Yorker Madison Square Garden unter dem Titel „The 30th Anniversary Concert Celebration – Deluxe Edition” erstmals auf DVD und Blu-ray. Ein Highlight für jeden Bob Dylan-Fan, das natürlich nur noch von einem Besuch einer seiner Live-Auftritte im Oktober getoppt werden kann.

Sasha im Dezember 2015 in Köln

Vor 17 Jahren stürmte Sasha als Gastsänger auf dem Young Deenay-Hit „Wannabe Your Lover“ erstmals die Top 10 der deutschen Charts. Seither ist er Dauergast in den Hitlisten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, jede seiner Veröffentlichungen hält sich wochenlang auf vorderen Rängen. Ob unter dem Namen Sasha oder mit seinem 2003 installierten Alter Ego, der Rockabilly-Combo Dick Brave & the Backbeats, stets zählen seine Platten zu den erfolgreichsten der deutschen Musikszene. Drei Echos, ein Bambi, eine Goldene Kamera oder zuletzt der Deutsche Fernsehpreis für seine Mitwirkung an dem viel beachteten Musik-TV-Format „Sing meinen Song“ belegen seine Ausnahmestellung. Anknüpfend an sein aktuelles Album „The One“ begibt sich der charismatische Sänger und Musiker auf den zweiten Teil seiner „A Club Night Special“ Tournee. Unter dem Banner SASHA Proudly Presents „THE ONE – A Club Night Special“ Part II wird er zwischen dem 22. November und 11. Dezember 14 besondere Konzerte u.a. in Köln und Bochum geben.

Sascha Schmitz, 1972 in Soest geboren, spielte bereits als Teenager in zahlreichen Bands. Zwei davon, Bad To The Bone und Junkfood, konnten zu Beginn der 90er erste lokale Erfolge verbuchen. Durch ein Demoband von Junkfood fiel seine Stimme einem Musikproduzenten auf, der ihn daraufhin als Gastsänger für die Young Deenay-Single „Wannabe Your Lover“ engagierte. Es war sein Einstieg in die Profimusik und für Sasha der Moment, sein Sport- und Germanistikstudium abzubrechen, um sich ganz auf die Musik zu konzentrieren.

1998 erschien sein Debütalbum „Dedicated To...“, das sich, begleitet von den Hits „If You Believe“ und „I Feel Lonely“, direkt über eine Million Mal verkaufte und ihm seine erste von sechs Platin-Ehrungen einbrachte. Es war der Beginn einer Karrierekonstanz, wie man sie in Deutschland nur selten findet. Jedes weitere Sasha-Album – „...You“ (2000), „Surfin' On A Backbeat“ (2001), „Open Water“ (2006) und „Good News On A Bad Day“ (2009) – schaffte direkt nach Veröffentlichung den Einstieg in die Top 10. Alle 22 ausgekoppelten Singles stiegen ebenfalls in die deutschen Charts, sechs davon in die Top 10. Bis heute hat Sasha weit über drei Millionen Tonträger im deutschsprachigen Raum verkauft.

All diese Erfolge hinderten ihn nicht daran, 2003 mit Dick Brave & the Backbeats eine ganz andere Seite von sich in vollkommen neuem musikalischem Gewand zu präsentieren. Umgeben von einer mitreißenden Rockabilly-Kapelle, erfand er das Alter Ego Dick Brave mitsamt einer fiktiven Biografie: Braveist ein vermeintlicher Kanadier, der über Umwege nach Deutschland kam, um dem hiesigen Publikum die mitreißende Magie der Rockabilly-Musik näher zu bringen. Das erste Album der Formation markierte für Sasha einen weiteren Erfolg: „Dick This!“ geriet 2003 zu seinem ersten Nummer-Eins-Album, das 2011 veröffentlichte, zweite Dick Brave-Album„Rock'n'Roll Therapy“ war annähernd ebenso erfolgreich.

Zuletzt konnte man Sasha mehrfach im TV erleben: zunächst als Jury-Mitglied der interaktiven Casting-Show „Rising Star“ auf RTL, gefolgt von der mit einem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten VOX-Sendereihe „Sing meinen Song“. Im Dezember 2014 kehrte er mit dem sechsten Sasha-Album „The One“ zurück, auf dem sich der Sänger und Musiker gereift und mutig zeigt. Unter den neuen Songs finden auch Ausflüge in orchestrale Gesten und zeitlose Swing-Revues. Es ist das stilsicher geschriebene, aufwändig arrangierte Popalbum eines großen Musikers ohne Berührungsängste. Bereits bei Part I wusste Sasha zu überzeugen und ist nun für Part II mit mehreren Terminen zurück!

Wire im November 2015 in Köln

Was verbindet so unterschiedliche Musiker und Bands wie die britischen Franz Ferdinand, Bloc Party und Blur auf der einen mit den US-amerikanischen Hardcore-Helden Henry Rollins und Ian MacKay (Fugazi) auf der anderen Seite, REM mit den Feelies und den englischen Cure? - Nun, sie alle sind erklärte Fans, der Wire, wenn nicht sogar (Cure, Franz Ferdinand, Rollins) maßgeblich beeinflusst von den innovativen Briten, die in den späten Siebziger Jahren mit minimalischen Post-Punk- und Wave-Stücken wie „I Am The Fly“, „Lowdown“, „Three Girl Rhumba“ oder „12XU“ begeistert haben. Dabei so erfrischend klangen und immer noch klingen, dass der französische Regisseur Olivier Assayas gleich mehrere Wire-Stücke für den Sonudtrack seines Kino-Meistererks „Carlos – der Schakal genommen hat. Jedenfalls gehören die ersten drei Alben „Pink Flag“ (1977), „Chairs Missing“ (1978) und „154“ zum Kanon der britischen Rockmusik; allesamt unverzichtbare Klassiker, die auch heute gehört noch frisch und drängend, keinesfalls antiquiert klingen. 1980 bis 1985 haben Colin Newman und seine Band ebenso eine Auszeit genommen, wie zwischen 1993 und 1999. Seit 2000 sind Wire aber wieder zusammen und veröffentlichen alle paar Jahre gute Alben.

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Dorau & Klug im November 2015 in Köln

Foto: Sönke Held

Organisatorisch ist es den meisten Menschen nicht möglich einen schönen Abend mit Andreas Dorau zu verbringen. Daß auch Andreas Dorau eher wenig Interesse daran hat, mit "den meisten Menschen" einen "schönen Abend" zu verbringen, tut jetzt nichts zur Sache. Darum geht es hier nicht. Hier geht es darum, das man mit „Ärger mit der Unsterblichkeit“ keine Biographie im normalen, romanesken Sinn vor sich hat. Es ist eher eine Unterhaltung. Bei der aber nur einer redet. Weil er so viel zu erzählen hat und wir so gern zuhören – nicht aus anderen Labernerv-Gründen. Andreas Dorau hat sich endlich für das Buch bei willigen Zigaretten und bereitem Kaffee an seine ersten vorbildlosen 19 Jahre als Popstar erinnert. Und der absichtlich anwesende Sven Regener hackte diese ganzen Anekdoten und Ansichten und Erinnerungen live in seine Schreibmaschine. So mittelbar und direkt wie das klingt, ist auch der Sound des Kompendiums. Genau so würde auch Dir Andreas Dorau sein Leben, sein Verständnis von Kunst, seine Ab- oder Zuneigung zu Pop und der Musik oder seine Unbill in der Musikindustrie nahe bringen. Du hörst Dir seine glasharten unprätentiösen Meinungen mit diebischem Vergnügen und größter Freude an, weil Du ahnst, dass er meistens recht hatte – ganz egal ob er scheiterte oder Erfolg hatte. Und nicht die mittleren Schergen des Wichtigen, Wahren oder Nachhaltigen. Andreas Dorau galt und gilt als widerspenstig, niedlich, unreif, wagemutig, stur, beratungsresistent, irre, süß, verrückt, eigen, schlau, romantisch, konsequent, unsicher, bestimmend, schüchtern, laut, bescheuert und ideenreich wie ein ausgehungerter Fuchs – das stimmt natürlich alles. Er war und ist Zwei-Hit-Wunder, Kinderstar, Ein-Film-Macher, Kunsttype, Lyriker, Wolf im Schafspelz, moderner Naiver, Nichtsänger, Mythos, Playback-Mann, Ärgerpatient, Avantgardist, Rampensau, Vermeider, Anti-Hippie und zugleich Anti-Punk, internationaler Popstar, Kassengift, Antipode, Pastorensohn und ausgebuffter Saukerl - auch das stimmt natürlich alles. Man kann schon sagen: Er ist im hauptstromigen Sinn nicht einzuordnen und gerade in seiner scheinbaren Harmlosigkeit sagenhaft exzentrisch. Was ihm selbstredend egal ist, das müsste auch einem Nicht-Dorauaner nach diesen wenigen Worten bereits klar sein. „Hauptsache ich“ nannte er seine Best of-Compilation. Andreas Dorau ist eine Figur größten Wirkungs-Ausmaßes, dessen Vision von Kunst extrem kompromisslos und unkommod die Menschen dazu zwingt, zweimal hinzuschauen, dreifach nachzudenken und sich immer wieder tiefbewegt eine Träne der Rührung aus dem Knopfloch zu wischen. Außerdem: Wenn ihm nichts einfällt, fällt den anderen noch weniger ein. Wer wissen will, wie ernsthaft lustig und lächerlich ernst man sein Leben auf dem schwankenden Ast der Kultur eigentlich ausbalancieren kann, sollte sich einen schönen Abend mit Andreas Dorau machen. Also mit dem Buch „Ärger mit der Unsterblichkeit“. Allen anderen kann sicher die weltweite Entertainmentindustrie auch ein Angebot machen. Gereon Klug.