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Apassionata - Infos zur Pferdehaltung

Der Name APASSIONATA steht für ausgefeilte Choreografien, mitreißende Musik, prächtige Bühnenbilder und natürlich beeindruckende Pferdedressuren. Was APASSIONATA aber ebenfalls auszeichnet, ist die Zuneigung zwischen Mensch und Pferd, aus der ihr perfektes Zusammenspiel hervorgeht. Die APASSIONATA-Pferde sind nicht nur unangefochtene Publikumslieblinge – auch für ihre Reiter und Betreuer stehen sie im absoluten Mittelpunkt. Deshalb geht ihr Wohlbefinden über alles, während der Show und abseits davon!

In der Regel sind die talentierten und wertvollen vierbeinigen Stars Eigentum der Equipen selbst, von denen sie gehegt und gepflegt werden. Ihre Pferde eigenhändig zu striegeln, zu duschen oder ihnen die Mähnen und Schweife zu bürsten und einzuflechten, sehen die Reiter als Ehrensache an. Außerdem fördert der enge Kontakt die besondere Beziehung, die sie zu ihren Tieren haben: So spüren die Reiter jederzeit, in welcher Stimmung die Pferde sind – eine ausgesprochen wichtige Voraussetzung für Training und Show. Schließlich sind die vierbeinigen Partner von großem Wert für die Equipen, denn nur durch ihr Können werden sie überhaupt ins Team von Europas erfolgreichster Familienunterhaltungsshow mit Pferden aufgenommen. Und nur mit ihnen gemeinsam können die APASSIONATA-Reiter jedes Jahr rund eine halbe Million Zuschauer in zahlreichen Arenen begeistern. All das ist nur möglich, wenn die Pferde während der siebenmonatigen Tour körperlich und geistig absolut gesund sind.

Um dies zu gewährleisten, bietet APASSIONATA ihnen größtmöglichen Komfort. So sind beispielsweise die geräumigen Transporter speziell auf die Bedürfnisse der Pferde abgestimmt. Jedes hat darin seinen Platz an immer derselben Stelle. Dort gibt es Futterraufen und Trinkmöglichkeiten, und die Wand des Lasters ist teilweise aufklappbar, so dass die Tiere bei Pausen den Kopf weit ins Freie strecken und die Umgebung erkunden können. Das schönste Lob für diese Art des Transports: Viele APASSIONATA-Pferde gehen sogar unaufgefordert, völlig frei über die Verladerampe in die Wagen hinein!

Selbstverständlich sollen die Reisezeiten dennoch so kurz wie möglich sein. Deshalb werden die Pferde auch nicht von einer Showstadt zur nächsten gebracht, sondern kommen im zentral gelegenen „Zwischenstall„ unter. Auf den großzügigen Anlagen verbringen die Vierbeiner unter der Woche ihre Freizeit: grasend auf Koppeln, bei idyllischen Ausritten und leichtem, auf die jeweiligen Bedürfnisse des Pferdes abgestimmten Training – ein ganz normales Pferdeleben eben! Die Reiter lassen ihre Lieblinge natürlich nicht aus den Augen, sondern geben vor Ort Acht, dass es ihnen an nichts fehlt.

Kurz vor Beginn eines Showwochenendes geht es dann in Richtung der jeweiligen Stadt, wo eigens konzipierte Stallzelte bereits vorbereitet sind. Hier hat jedes Pferd immer denselben Nachbarn, und auch sonstige Faktoren werden so einheitlich wie irgend möglich gehalten. Während der Wintermonate etwa werden die Zelte auf eine stets konstante Temperatur gebracht, damit sich auch die Tiere, die eigentlich in Südeuropa beheimatet sind, wohlfühlen. Das Futter kommt vom immer gleichen Lieferanten. So werden Geschmacks- und Qualitätsunterschiede ausgeschlossen.

Damit garantiert keine Langeweile aufkommt, gehen die Reiter mit ihren Pferden neben den Trainingseinheiten zum Beispiel spazieren oder beschäftigen sich anderweitig mit ihnen: putzen, streicheln, füttern, spielen oder auch gemeinsam ausruhen…

Zwischendurch werden die Tiere in den einzelnen Tourstädten außerdem den jeweiligen Veterinärbehörden vorgestellt. Diese begutachten Zustand und Haltung und prüfen beispielsweise den Impfschutz. Natürlich steht den vierbeinigen Stars auch immer mindestens ein Tierarzt zur Seite. Veterinär Uwe Heidbrink ist seit vielen Jahren dabei. Er sagt: „Die Show stellt keinesfalls eine große körperliche Belastung für die Vierbeiner dar. Außerdem sind die APASSIONATA-Reiter sehr aufmerksam gegenüber den Tieren. Niemand möchte zum Beispiel riskieren, dass ein wertvolles, jahrelang ausgebildetes Pferd plötzlich lahmt.„

APASSIONATA-Pferde sind naturgemäß nicht nur sehr kraftvoll und leistungsbereit, sondern auch gelassen und neugierig. Schließlich wählen die Equipen von vornherein nur solche Tiere für das Training aus, die ohnehin Eigenschaften zum Showpferd mitbringen: Vielen Pferden gefällt es, wenn sie gefallen – insbesondere Hengsten. Auch deshalb gibt es ausschließlich männliche Pferde im Stall. Diese sind untereinander sehr verträglich, zumal ja keine Stuten in der Nähe sind, um deren Gunst es zu kämpfen lohnen würde.

Den Pferdeexperten der verschiedenen Equipen fällt schon früh auf, wenn ein Pferd für APASSIONATA geeignet sein könnte. Oftmals kommen Nachwuchspferde zunächst als „Zaungast„ zur Tour dazu, ohne selbst aktiv zu sein. Sie lernen auf diese Weise, dass es keine Gefahren gibt und sie den sie umgebenden Menschen vollauf vertrauen können. Diese führen die Pferde später dann an ihre individuellen Rollen in der Show heran; die Gewöhnung an Licht- und Toneffekte etwa verläuft dadurch sehr unkompliziert. Die Soundanlage von APASSIONATA ist im Übrigen eine Spezialanfertigung: Die Musik wird ins Publikum so übertragen, dass alle Zuschauer in den vollen Klanggenuss kommen – die Arena selbst allerdings ist dabei weitgehend ausgespart. Natürlich müssen Reiter und Pferde vor allem um des Rhythmus willen Klänge wahrnehmen können; der Ton kommt bei ihnen aber sozusagen auf für alle angenehmer „Zimmerlautstärke„ an. Beifall hören übrigens alle Akteure gern. Die Pferde lernen schließlich schnell, dass Applaus einem Lob gleichkommt und nehmen ihn entsprechend als Belohnung wahr.

Das begeisterte Publikum hat bei APASSIONATA auch die Möglichkeit, sich von der Haltung der Tiere selbst ein Bild zu machen: Stallführungen sind in den Tourstädten jeweils buchbar.

Mehr beeindruckende Einblicke „backstage„ bekommen Sie außerdem über die APASSIONATA-Videogalerie.