01.06.: RheinStars können in ProA aufrücken
Die RheinStars Köln haben grünes Licht für den Start in der ProA, der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Am Wochenende stimmten die Klubs der 2. Basketball-Bundesliga für eine Aufnahme der RheinStars zur Saison 2015/2016. „Wir haben uns die Bewerbung um einen Startplatz reiflich überlegt. Unsere positive Entwicklung in den zurückliegenden Jahren mit den beiden Aufstiegen in Folge, das Wachsen der Organisation und die Bereitschaft aller Fans und Partner, unseren Weg mitzugehen, hat die Liga überzeugt und lässt uns optimistisch nach vorne schauen. Wir sind bereit dazu, in der Lage für den nächsten Schritt und wir haben Lust drauf“, sagte Stephan Baeck als geschäftsführender Gesellschafter der RheinStars Basketball GmbH.
Voraussetzung für den direkten Aufstieg des Regionalliga-Meisters in die zweithöchste deutsche Spielklasse ist der gleichzeitige Verbleib der Crailsheim Merlins in der BEKO-BBL. Die Süddeutschen sollen als sportlicher Absteiger den Platz der ausgeschiedenen Artland Dragons einnehmen, das wollen die Klub der ersten Liga am 2. Juli endgültig beschließen. „Wir werden dann nachrücken können“, freut sich Stephan Baeck auf die nächste Herausforderung.
Der Geschäftsführer hatte an der Tagung teilgenommen und den Vereinen das Bundesliga-Projekt der RheinStars erläutert. Auch hatten Vertreter der Liga-Leitung vor dem Ligatreffen in Oberhausen persönlich das Umfeld und die Spielstätten der RheinStars in Augenschein genommen. Neben der modernisierten ASV-Sporthalle werden die RheinStars in der kommenden Saison mindestens vier Spiele in der dann für 3.500 Plätze eingerichteten LANXESS Arena bestreiten. „Gemeinsam mit den RheinStars haben wir für die nächste Saison eine atmosphärisch dichte Lösung erarbeitet“, sagt Stefan Löcher, Geschäftsführer der Arena Management GmbH. „ Wir glauben in der Arena neben Eishockey und Handball auch an den schnellen, spannenden und emotionalen Basketballsport und freuen auf den gemeinsamen Weg mit den RheinStars.“ Baeck: „In der ProA können sich unsere Fans auf Derbys gegen Leverkusen und Rhöndorf freuen oder die Duelle mit Hamburg sowie den ehemaligen Bundesligisten Trier und Vechta.“
Baeck weiter: „Wir freuen uns auf den Start in der ProA, weil sie vor allem unsere Talente fordern wird. Das Signal ist klar: Wir bieten ihnen eine starke Plattform mit der Perspektive, mit uns ihre nächsten Karriereschritte gehen zu können.“ Mit den Nachwuchsteams in der NBBL und JBBL sowie dem Aufstieg der zweiten Mannschaft in die zweite Regionalliga fügen sich die Bausteine mehr und mehr zusammen, um die Entwicklung des Basketballs in Köln nachhaltig auf einem hohen Ausbildungsniveau zu festigen.