02.07.: Konzerte neu im Vorverkauf
Auch bei 35 Grad im Schatten gibt es neue Konzerttermine! Aber vorab gibt es einen Terminhinweis auf die Talentprobe von Entertainer und Hobbybrandmeister LINUS am morgigen Freitag. Im Februar 2016 kommt dann Ludovico Einaudi mit seinem Ensemble nach Düsseldorf. Bereits im November diesen Jahres zieht es Jack Garrett nach Köln. Im April 2016 gibt es dann noch einmal ein paar Termine für das BBC-Live-Spektakel "Planet Erde", unter anderem in Düsseldorf. Ebenfalls auf Tour sind Kafka Tamura, The Strypes und "The Cinematic Orchestra", die alle bis Ende diesen Jahres in Köln halt machen werden. So, und jetzt wird brav weiter geschwitzt! Wenn die Termine gelesen sind!
Terminhinweis: LINUS Talentprobe am Freitag
Am Freitag, dem 3. Juli 2015, lädt Entertainer LINUS wieder zu seiner legendären Talenprobe in das Open Air Gelände am Kölner Tanzbrunnen. Bei prognostizierten Temperaturen knapp unter 40 Grad wollen sich Veranstalter KölnKongress und das Team der Talentprobe die ein oder andere Erfrischung für die Besucher ausdenken, damit diese die heiße Show unbeschadet überstehen. Dazu gehören Wasserduschen, Eiswürfel zum Kühlen und auch noch die ein oder andere Überraschung!
Wer bei der heißesten Talentshow des Jahres dabei sein möchte - Restkarten gibt es noch an der Abendkasse des Theater am Tanzbrunnen. Für gekühlte Getränke ist gesorgt!
Ludovico Einaudi im Februar 2016 in Düsseldorf
Von der ausverkauften Royal Albert Hall in London bis zur Alten Oper Frankfurt belohnt ihn das Publikum mit frenetischem Beifall. Die Verkaufszahlen seiner CD's erreichen Rekordhöhen und die Kritiker ergehen sich in Lobeshymnen. Der Pianist Ludovico Einaudi ist ein Meister der Verführungskunst. Mit stillen und klaren Tönen entführt er seine Zuhörer in eine Filmwelt, ein Kino im Kopf, eine Welt von Träumen und Farben. Nicht verwunderlich, denn seine ersten großen Erfolge feierte Einaudi als Komponist für den Film „Ziemlich Beste Freunde“.
Hin und her schwankend zwischen minimalistischer Klarheit und rauschender Fülle, melancholischer Ruhe und stürmischer Ausgelassenheit, entwirft er in seinen Konzerten Klangbilder, die Ton für Ton die Wirklichkeit verdrängen und das begeisterte Publikum entrückt zurücklassen.
Jack Garrett im November 2015 in Köln
Wird jemals der Tag kommen, an dem England die neuen, großen Pop-Talente ausgehen? Vermutlich nicht. They just keep coming...
Jack Garratt ist wieder einer jener Songwriter, die zwar bisher nur wenig mehr als eine Handvoll Songs veröffentlicht haben, diese sind aber schon so wahnsinnig gut, dass die Musikwelt bei seinem Namen große Ohren bekommt. Und das liegt nicht nur daran, dass Garratt mit seinem fülligen Vollbart eine imposante Erscheinung abgibt.
Die Art und Weise, wie er seine Beats aus dem Heute und manchmal aus der nahen Zukunft zieht, diese mit verfremdeten Gitarrenspuren umgarnt, um damit seine einzigartige Stimme ins rechte Licht zu rücken - das ist schon beeindruckend. In Verbindung mit einem Über-Refrain, wie er ihm z.B. im Stück „Water“ geglückt ist, wundert es keinen mehr, dass ihn viele seit langem auf der Hot List für junge Talente haben. Zuletzt fügte Garratt Mitte April die „Synesthesiac“ EP zu seinem Oeuvre hinzu - mittlerweile auf dem renommierten Label Island Records.
Nun kehrt er für einige Shows zurück nach Deutschland - und spätestens nach dieser Tour wird der Brite zumindest sämtliche James Blake-Fans des Landes auf seine Seite gezogen haben.
Der Vorverkauf für die Tour startet am Freitag, den 03. Juni um 11 Uhr. Tickets gibt es für 16,00 € zzgl. Gebühren ausschließlich über www.tickets.de
"Planet Erde" im April 2016 in Düsseldorf
„Nicht nur eine Serie, sondern ein TV-Ereignis… Planet Erde ist überwältigendes Fernsehen“, schrieb der britische GUARDIAN zum Sendestart der Planet Erde-Reihe der BBC. Und in der Tat sprengen die Planet Erde-Filme alle bisherigen Grenzen der Naturdokumentation. Sie zeigen unsere Welt, wie wir sie bislang nicht kannten, nehmen uns mit an Orte, die wir nie zuvor gesehen haben und liefern uns unglaubliche Augenblicke und Eindrücke.
Mehr als fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten für die einzigartige Serie, 40 Kamerateams waren dafür an über 200 Drehorten in allen Ecken der Welt im Einsatz – filmten an Land, unter Wasser und aus der Luft. Aus 10.000 Stunden Film entstand nicht weniger als eine Neu-Bestimmung der Natur- und Tier-dokumentation: Spektakulär, grandios, umwerfend.
Dem britischen Filmemacher Alastair Fothergill ist mit Planet Erde eine Liebeserklärung an die Welt gelungen – von Kritikern gelobt, vom Publikum bestaunt, von Juroren mit Preisen geehrt. Die Serie erreichte traumhafte Einschaltquoten.
Untermalt werden die Aufnahmen von der Musik George Fentons, der bereits die Musik für zahlreiche Serien- und Kinohits geschrieben hat, darunter Ghandi, Und täglich grüßt das Murmeltier, Anna und der König und e-m@il für Dich. Mit seinen Kompositionen machte er bereits den Planet Erde-Vorgänger Unser Blauer Planet zu einem akustischen Highlight und trug maßgeblich zum Erfolg der beiden Serien bei.
Wie Serie und Kinofilm nimmt auch die von BBC Worldwide koproduzierte Live-Version die Besucher mit auf eine einzigartige visuelle und musikalische Reise zu den wildesten und schönsten Teilen unseres Planeten und bietet mit seiner faszinierenden Mischung aus Sinfoniekonzert und Kinobildern ein einmaliges Erlebnis.
Speziell für Planet Erde – Live In Concert zusammengestelltes Material mit den spektakulärsten Aufnahmen, außergewöhnlichsten Geschichten und dramatischsten Momenten der Doku-Reihe wird dabei in ausgezeichneter HD-Qualität auf eine gigantische, mehr als 240 qm große Leinwand projiziert. Dazu liefert das 80-köpfige The City of Prague Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Matthew Freeman live den aus der Feder von George Fenton stammenden Soundtrack. Dieser fängt die filmischen Szenen perfekt ein und verstärkt sie auf mitreißende Art und Weise – von leisen, sich zurücknehmenden Tonfolgen wie bei den Bildern von Entenküken, die die ersten, zögerlichen Schritte ihres Lebens wagen bis hin zu dramatischen Streicher- und Paukenklängen, wenn ein Weißer Hai majestätisch aus den Tiefen des Meeres durch die Wasseroberfläche bricht, um einen verzweifelten Seehund zu seiner Beute zu machen.
Kafka Tamura im September 2015 in Köln
Das Indie-Pop-Trio fand sich 2012 als Patrick und Gabriel auf Soundcloud über die Stimme der damals erst 15-jährigen Emma stolperten. Einige Emails später wurden erste Vocal-Files von England nach Deutschland geschickt und Kafka Tamura war geboren! Im Januar 2013 trafen sie in Southampton erstmals persönlich aufeinander, um gemeinsam neues Material aufzunehmen und das Video zu „Somewhere Else“ zu drehen, das innerhalb weniger Wochen mehr als 120.000 Views erreichte.
Die Berechtigung des Hypes zeigt sich schon beim ersten Hören – ätherische Pianoklänge, Fragmente kantiger Gitarren, pulsierende Beats und Emmas Stimme, die sich vorsichtig durch diese Mixtur webt, sorgen für die surrealistische Atmosphäre, die Kafka Tamura immer wieder mit ihren Songs erschaffen. Ohne Zweifel leben, atmen und spielen sie mit einem „No Boundaries“-Ethos und nicht ohne Grund liehen sie sich ihren Bandnamen von Murakamis Protagonisten aus „Kafka am Strand“.
2015 verspricht in jedem Fall ein aufregendes Jahr für Kafka Tamura zu werden – im Februar tourten sie bereits mit Milky Chance durch Europa, gefolgt von ihrer eigenen Headliner Tour durch Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre Single „No Hope“ wurde zusammen mit einem bestechenden Video veröffentlicht und am 14. August erscheint nun auch „Nothing To Everyone“, das lang erwartete Debütalbum des Trios, das die Band im September live in Köln vorstellen wird.
The Strypes im Oktober 2015 in Köln
Eigentlich weißt du doch schon alles über The Strypes. Für dich ist alles klar, alles gesagt: Das sind diese vier Teenager aus Irland, die quasi schon seit sie laufen können zusammen Musik machen. Die diesen krassen Garage-Blues-Sound machen, wie nur eingeschworene Buddys das können, die schon vor Jahren zusammen den Erdkundeunterricht geschwänzt haben, um noch schnell ein Set aus Coversongs zu spielen, das ungefähr so klang wie der Londoner Bag O’Nails Club im Jahre 1965. Halt enge Anzüge aus Mohair, dazu die jaulende Mundharmonika, sich überschlagende Punk-Beats...
Nur entspricht das alles natürlich nicht der Wahrheit und hat NICHTS damit zu tun, wofür der Name The Strypes wirklich steht. Nicht im Geringsten, und mit „Little Victories“, ihrem neuen Album, liefern sie gleich 12 Argumente dagegen.
„Ja, diese falsche Schublade, in die man uns da gesteckt hat, sind wir irgendwie nicht mehr losgeworden“, meint Schlagzeuger Evan Walsh, während er in einem Hotel im Westen von London gerade auf einem Stuhl Platz nimmt. „Wir fanden diese Sachen auf jeden Fall super und das alles zählt auch sicher zu unseren Einflüssen, aber wir wurden ja zum Teil so dargestellt, als ob wir direkt aus ‘A Hard Day’s Night’ kommen würden. Wobei wir ja in Wirklichkeit eher in Richtung Elvis Costello, Dr. Feelgood und Pub-Rock unterwegs waren.“
„Wenn sich die Leute mal eines unserer Konzerte angeschaut hätten, dann hätte keiner mehr so geredet“, meint Bassist Pete O’Hanlon mit seinen Korkenzieherlocken. „Aber natürlich ist es viel einfacher, sich ein Foto von einer Band anzuschauen und dann zu sagen, ‘Oh, ich weiß ganz genau, wie die klingen...’“
Allerdings entsprechen manche Dinge, die man in den letzten Jahren über The Strypes gehört hat, durchaus der Wahrheit: Es stimmt zum Beispiel, dass die Band – also Walsh, O’Hanlon, Gitarrist Josh McClorey und der Sänger Ross Farrelly – bereits existierte, als die vier noch nicht mal das Teenager-Alter erreicht hatten. Auch zogen sie schon ganz früh durch Irland und ließen dabei wirklich keine Auftrittsmöglichkeit aus, was ihnen mit der Zeit eine ordentliche Fanbase bescherte. Es stimmt auch, dass sie 2012 in der britischen Szene richtig für Furore gesorgt haben, als sie jede andere Band locker in Grund und Boden spielten mit ihrem dreckigen Sound, der gleichermaßen an Dr. Feelgood und wilden Rhythm & Blues anknüpft. Und ja, ihr Debütalbum „Snapshot“ lässt sich durchaus mit klassischen Erstlingen von Bands wie den Stones, den Yardbirds, Dr. Feelgood oder auch The Jam vergleichen. Alles ungelogen und schuldig im Sinne der Anklage.
Das Beste daran, gerade mal 18 zu sein, also alles noch vor sich zu haben, und trotzdem schon als heißeste Band im Königreich zu gelten, muss dann doch eigentlich das ganze abenteuerliche Drumherum sein, das so viel Aufmerksamkeit automatisch mit sich bringt, oder? Das ist sie schließlich, die sprichwörtliche Welt, die einem zu Füßen liegt. Aber das Thema ist für diese Jungs nun auch schon abgehakt. Was also macht man danach?
Nun, für The Strypes besteht dieses Danach aus einem Album, das die wilde Energie von „Snapshot“ aufgreift und sie nutzt, um einen wirklich heftigen Rock & Roll-Hybridsound für das neue Jahrtausend zu kreieren. Angefangen beim dreckigen Basslauf von „Get Into It“ und dem in Absinth getränkten Psycho-Sound von „(I Wanna Be Your) Everyday“ bis hin zum ausgelassenen New-Wave-Einschlag von „Scumbag City Blues“, mit dem sie ihr Album beenden, präsentieren The Strypes dieses Mal nämlich so viele unterschiedliche Facetten, dass einem fast schon schwindelig werden kann. Man erkennt sofort, wie viel in den letzten zwei Jahren passiert ist, denn auf „Little Victories“ findet sich alles von knallhart-mehrspurigen Riffs („I Need To Be Your Only“, was fast schon in Richtung Metal geht), schnellem Punk-Pop („Best Man“), messerscharfen Beobachtungen à la The Kinks („Cruel Brunette“) und grandios anrüchigem Roots- bzw. Sumpf-Rock („Status Update“). Vier Beispiele, die belegen: Jeder dieser Songs explodiert in eine vollkommen neue Richtung.
Während dieses Mal neben persönlichen Helden wie Bo Diddley und Nick Lowe auch die Arctic Monkeys und George Clinton zu den vielleicht wichtigsten Einflüssen zählten, begann McClorey die Arbeit an den Songs oftmals ganz allein an seinem Laptop, um die Demo-Entwürfe daraufhin der Band zu präsentieren und zusammen mit den anderen Jungs alles gleich wieder über den Haufen zu werfen. Allerdings gab es auch Songs, die aus einem einzigen Bass-Riff hervorgingen, einem Schlagzeug-Beat oder einem Schnipsel von irgendetwas, an dem sie gerade gearbeitet hatten... kurz gesagt: Der ganze Prozess hatte nichts mehr mit ihren Anfangstagen zu tun, als sie sich nach der Schule trafen um einfach nur klassische Blues-Songs zu covern.
„Das war auch die Idee, den ganzen Purismus über Bord zu werfen. ‘Oh, man darf das aber nur so machen’, das gab’s dieses Mal nicht“, berichtet Walsh. „Diesen Ansatz haben wir einfach mal aus unseren Köpfen gestrichen, weil es doch letztlich darum geht, ganz ehrlich zu zeigen, wie sehr man auf diese unterschiedlichen Dinge steht, ohne dabei zu ehrfürchtig zu sein, weil man seine vermeintliche Nische weiter festigen muss.“
Und wenn man der Band dann ins Gesicht sagt, dass dieses Album einen echten Quantensprung im Vergleich zu ihrem Debüt markiert, dann schauen die vier Jungs fast schon verlegen aus der Wäsche: „Ja, wir sind als Musiker wohl reifer geworden“, sagt McClorey dann ganz sachlich. „Es ist einfach eine Weiterentwicklung. Es ist ja fast schon so, als ob man das, was wir mit 12-13 gehört haben, mit dem vergleicht, was wir heute hören. Und natürlich liegen da Welten dazwischen.“
Neue Klangwelten sind es auf jeden Fall, aber vor allem bringt dieses Album einfach mal auf den Punkt, was diese vier Jungs zu so einer grandiosen Band macht: Auf „Little Victories“ erfährt man, wofür der Name The Strypes in Wirklichkeit steht.
The Cinematic Orchestra im November 2015 in Köln
The Cinematic Orchestra kommen zurück: aus dem Studio von den Aufnahmen für ihr neues Album, das bald auf Ninja Tunes erscheinen wird und nach ihrem ausverkauften, umjubelten Konzert im Roundhouse / London kommen sie im Herbst auf große Europatournee mit 22 Daten in zwölf Ländern.



