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06.12.: Konzerte neu im Vorverkauf

"Heute Kinder, wird´s was geben" ... nämlich neue Konzerttermine für das Jahr 2016. Und es dürfte wieder einmal für alle musikalischen Geschmäcker etwas dabei sein! Aus Finnland kommen die Gothic-Rocker von "The 69 Eyes" Ende April 2016 ins Kölner Gloria. Ebenfalls im Gloria, aber fünf Monate später, stehen Mike & The Mechanics auf der Bühne. Am 13. und 14. August findet in Hildesheim die diesjährige Ausgabe des M´era Luna Festival statt, hier wurden durch den Veranstalter neue Bands bestätigt - u. a. In Extremo und VNV Nation. Für Schlagerfans gibt es zukünftig nur noch ein großes Hallen-Event, denn die "Schlager-Starparade" und die "Schlagernacht des Jahres" werden eins! Im April 2016 gibt es die Schlagernacht in der Kölner LANXESS arena und im November 2016 in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen. Aus Kanada kommen im März 2016 "Simple Plan" ins Kölner E-Werk. Einen Monat vorher sind die norwegischen Punk-Rocker von Turbonegro in der Stadt. Bereits im Januar 2016 kommen "The Jacques" - nein, nicht aus Frankreich, sondern aus Bristol - nach Köln-Ehrenfeld. Timothy Auld aus München kommt im Februar 2016 an den Rhein. Aus Berlin kommt das Quartett ABBY im gleichen Monat nach Köln-Deutz. Im September diesen Jahres war "Wakey Wakey" bereits bei uns auf Tour, im März 2016 kommt der Singer und Songwriter wieder zurück an den Rhein. Einen Monat später kommt LOGIC aus Maryland nach Köln. Die Band Revolverheld gibt im November 2016 in Oberhausen ein Zusatzkonzert für ihre "MTV Unplugged"-Tour. Im März 2016 kommt Tiemo Hauer ins Kölner LUXOR. Die schwedische Musikerin Anna Ternheim ist im April 2016 im Stadtgarten auf der Bühne zu sehen. Im gleichen Monat sind die kanadischen Okkult-Doom-Rocker "Blood Ceremony" in Köln auf Tourstopp. Comedian Christian Ehring bringt im Januar 2016 in Köln die Leute zum Lachen. Die Punk-Rock-Band "Itchy Poopzkid" spielen im April 2016 in Düsseldorf. Das New Yorker Trio "The Prettiots" ist im Februar 2016 in Köln. Auch der erfolgreiche Filmkomponist Hans Zimmer gibt nun ein Zusatzkonzert in der Kölner LANXESS arena. Die Band "DER W" ist im April 2016 in Köln, genauso wie das New Yorker Punk-Quartett BIG UPS und die Kanadier von Nada Surf. Hubert von Goisern steht am 2. Oktober 2016 im Kölner E-Werk auf der Bühne. Der deutsche Singer und Songwriter Max Mutzke präsentiert im März 2016 seine neuen und bekannten Songs in Köln, ebenso die kanadische Band "The Franklin Electric". Aus London kommen dann noch Turin Brakes im April 2016 in die Domstadt.

THE 69 EYES im April 2016 in Köln

Foto: Ville Juurikkala

Dass Finnland mehr berüchtigte Gothic-Rock-Bands hervorgebracht hat, als nur HIM, weiß man spätestens seit dieser Band: THE 69 EYES. Nach zahlreichen Auftritten in lokalen Clubs erhielten sie einen Vertrag bei dem finnischen Underground-Label „Gaga Goodies“, bei dem sie 1992 ihr Debütalbum „Bump’n’Grind“ veröffentlichten. Drei Alben später wechselten sie zu Roadrunner Records und stürmten mit ihrem Album „Wasting The Dawn“ und der gleichnamigen Singleauskopplung, auf der Ville Valo den Backgroundgesang lieferte, die finnischen Singlecharts. Es folgte eine ausgedehnte Europa-Tour, ein Auftritt auf dem M’era Luna Festival und Support-Slots für unter anderem Paradise Lost. Rund 25 Jahre später blicken die sogenannten „Helsinki-Vampire“ auf mittlerweile zehn Studioalben sowie zahlreiche Live-, Best-Of und Re-Mastered Veröffentlichungen zurück. Mit solch einem Vermächtnis in der Hand, haben sie es nicht nur geschafft als Band zu bestehen, sondern auch ihre ganz eigene Version von Goth’n’Roll stetig neu zu erfinden. Erst im April diesen Jahres veröffentlichten sie eine Best-Of-Sammlung („The Best Of Helsinki Vampires“), die ein Vierteljahrhundert Bandhistorie umfasst. Sie sind im wahrsten Sinne der Worte eine Band, die den Stillstand nicht mag. So ist der Schlagzeuger der Band Jussi 69 (Jussi Heikki Tapio Vuori) nicht nur als Radiomoderator bekannt, sondern eröffnete dieses Jahr, zu seinem Musikerdasein, eine Wohnzimmer-Kneipe. Und auch ein neues Album ist in der Mache. Sänger Jyrki 69 verriet erst kürzlich, dass es schon Ende des Jahres eine neue Single geben wird und das Album dann im Frühjahr folgt. Produziert wird der noch unbetitelte Longplayer von Johnny Lee Michaels, der schon bei den Alben „Blessed Be“ und „Paris Kills“ mit an Bord war. Bei den anstehenden Shows im April wird man sich also sicher auch auf neue Songs freuen können.

MIKE & THE MECHANICS im September 2016 in Köln

Nach ihrer erfolgreichen Tournee im Mai diesen Jahres kommen Mike & The Mechanics im nächsten September für einige weitere Konzerte wieder live nach Deutschland!

Auf ihrer Tournee haben Mike & The Mechanics, die weltweit schon über 10 Millionen Alben verkauft haben, u. a. ihre größten Hits wie The Living Years, Silent Running, All I Need Is A Miracle, Word Of Mouth, Another Cup of Coffee und natürlich den unvergesslichen Radiohit Over My Shoulder sowie jede Menge Soul und einige neue Stücke im Gepäck. Und das kommt an, schwärmt nicht nur die Kölnische Rundschau: „Drei Bands zum Preis von einer – Mike and The Mechanics machen wunschlos glücklich, ein 100-minütiges Konzert, randvoll mit Kraft, Gefühl und auch Humor, ist phänomenal.“

Genesis Gründungsmitglied Mike Rutherford (Guitar) versammelt unter seinem Bandnamen Mike & The Mechanics eine neue Generation erstklassiger R&B-Sänger wie Andrew Roachford (lead und backing vocals) und den Kanadier Tim Howar (lead und backing vocals), der mit seiner eigenen Band Vantramp schon mit Rod Stewart und Paulo Nutini auf Tour war. Howar und Roachford teilen sich dabei die Lead-Vocals und erweitern den etablierten Sound der Band um eine große, Soul-geschwängerte Dimension, deren treibender Kraft man sich nicht entziehen kann.

M’era Luna Festival 2016 bestätigt weitere Bands

Pünktlich zum Start der Weihnachtszeit veröffentlicht das M’era Luna Festival, welches am 13. Und 14. August stattfindet, heute ein weiteres Bandpaket, um die Vorfreude auf eines der abwechslungsreichsten Festivals der schwarzen Szene weiter zu schüren.

Die heutige Bandwelle wird angeführt von den Mittelalter-Rockern In Extremo, die durch tatkräftigen Einsatz historischer Instrumente und vor Lebensfreude strotzender Texte zu den wichtigsten Spielmännern ihres Genres gehören. Mit VNV Nation und Apocalyptica kehren zwei Schwergewichte der Szene nach über 5 Jahren Abstinenz nach Hildesheim-Drispenstedt zurück. Während das irisch-englische Duo VNV Nation mit ihrer einmaligen Mischung aus aktuellen elektronischen Stilen, Industrial-, Rock- und Dance-Elementen das Publikum in ihren Bann zieht, versprechen die Cello-Rocker von Apocalyptica ordentlich Futter für Freunde der härteren Klänge. Bombast und Brachialität werden von Diary Of Dreams serviert, während die Industrial-Rocker von Oomph! ihr aktuelles Album „XXV“ präsentieren. IAMX erfreuen die Freunde der poppigen Synthie-Hymnen und Hocico aus Mexiko feiern mit noisigem Aggrotech die Apokalypse. Fans der eingängigen Melodien dürfen auf den Auftritt von den Goth-Rockern Lacrimas Profundere gespannt sein. Mit [:SITD:] kommen auch die elektronischen Klänge nicht zu kurz und mit Zeromancer, Diorama und S.P.O.C.K. wird der Synthie-Sound in all seinen Facetten bedient. Abgerundet wird das Paket durch den unverwechselbaren Gothrock-Leviathan Gothminister, den hypnotischen EBM von Noisuf-X und den furiosen Industrial-Elektro von Rabia Sorda.

Alle bisher bestätigten Bands:

In Extremo | VNV Nation | Fields Of The Nephilim | Apocalyptica | The Lord Of The Lost Ensemble | Faun | Diary Af Dreams | Oomph! | IAMX | Hocico | Die Krupps | Suicide Commando | Lacrimas Profundere | Letzte Instanz | [:SITD:] | Zeromancer | Diorama | S.P.O.C.K. | Gothminister | Stahlmann | Noisuf-X | Rabia Sorda

Für all diejenigen, die noch ein passendes Weihnachtsgeschenk suchen, empfehlen wir einen Blick auf den M’era Luna Wandkalender 2016 zu werfen. Die Monatsmotive reichen von Bandfotos, beeindruckenden Impressionen der Festivalbesucher bis hin zu atmosphärischen Aufnahmen des Festivalgeländes. Der Kalender ist bei einem Kauf von mindestens 2 Tickets gratis und separat für 8,50 € inkl. Versand im M’era Luna Ticketshop erhältlich.

Die Schlagernacht des Jahres 2016 in der Region

Foto: Tim Dobrovolny

Ab dem kommenden Jahr werden die beiden Spitzenveranstaltungen des deutschen Schlagers – Schlager-Starparade und Schlagernacht des Jahres – bundesweit neu terminiert, um in der Folge zum musikalischen Gipfeltreffen unter dem Titel „Die Schlagernacht des Jahres„ zu verschmelzen. Das Beste was das Genre zu bieten hat wird sich ab jetzt zur perfekten Partyzeit den Fans präsentieren. Ausnahmen bestätigen die Regel: Am Sonntag, den 17.04.2016 wird in München wie gewohnt um 14h zur ultimativen Party der Schlagerszene gebeten. Ebenfalls können sich die Fans am 04.06.2016 schon jetzt auf eine legendäre Open-Air Show in Berlin ab 16 h freuen.

Die ganz großen Namen des deutschen Schlagers gehen 2016 erneut auf Tournee und werden insgesamt über das Jahr an 11 Terminen in 10 Städten für unvergessliche Stunden voller Hits und Party-Laune sorgen. Die beliebteste und erfolgreichste Veranstaltungsreihe Deutschlands startet im Frühjahr 2016 mit hochkarätigem Line-up und neuem Programm. Auftakt der Schlagernacht des Jahres - Reihe ist Hannover (12.03.), im Anschluss geht es über Hamburg (19.03.), Mannheim (02.04.), Leipzig (09.04.), München (17.04.) sowie Köln (30.04.) und Berlin (04.06.).

Der mitreißende Live-Event wird im Herbst 2016 in Stuttgart (15.10.) fortgesetzt, geht weiter über Oberhausen (05.11.), macht erneut Station in Berlin (19.11.) und beschließt die Schlagernacht des Jahres 2016 in Frankfurt (26.11.).

Das Line-up für die Frühjahrstournee 2016 mit Andrea Berg, Beatrice Egli, Roland Kaiser, Wolkenfrei, Michelle und vielen weiteren bekannten Stars lässt die Herzen aller Schlagerfans höher schlagen. Die nicht weniger hochkarätige Künstlerbesetzung für den Herbst 2016 wird schnellstmöglich bekannt gegeben.

Ab 2016 gilt: wer feiert, darf auch ausschlafen! In Hannover, Hamburg und Leipzig finden die Termine im Frühjahr erstmalig am partytauglichen Samstagabend statt, anstelle des bis jetzt bekannten Sonntagnachmittags. Dies gilt ebenfalls für alle anstehenden Herbsttermine.

Die Schlagernacht des Jahres gilt als das Gipfeltreffen der Schlager-Superstars und ist für Schlager-Fans das unangefochtene Highlight des Jahres. Keine andere Veranstaltungsreihe bietet so viel Abwechslung und Hitfeuerwerk in einem einzigen Konzert. In der über sechsstündigen Show bringen die beliebtesten Stars der Schlagerszene ihre bekanntesten Hits live auf die große Bühne. Singen, Tanzen und Feiern lautet das Motto bei jeder der Shows. Zusammen mit dem Publikum verwandeln die Lieblinge der Schlagerszene schlichte Konzerthallen mal in eine ausgelassene Feiermeile, mal in ein romantisches Lichtermeer, denn sie alle präsentieren ihre größten Partykracher und schönsten Balladen. Mit einer modernen Bühnenproduktion, einer aufwändigen Lightshow und den großen LED-Wänden wird jede Schlagernacht zu einem spektakulären Konzerterlebnis mit Suchtgefahr!

Die Besetzung variiert – die jeweils aktuelle Künstlerbesetzung ist unter www.schlagernacht.de einsehbar.

am 30.04.2016 in der LANXESS arena

am 05.11.2016 in der König-Pilsener-Arena

Simple Plan im März 2016 im Kölner E-Werk

Simple Plan hatten von Anfang an einen – wie ihr Bandname bereits verrät – „einfachen Plan“ hinter ihrer Gründung: Jener sei gewesen, sich vor „richtiger“ Arbeit zu drücken. Diese Absicht haben sie erfolgreich umgesetzt: Kanadas vorlautester Musikexport verkaufte schon mit seinen ersten beiden Alben über sieben Millionen Tonträger. 2008 katapultierte sich der Nachfolger „Simple Plan“ auch in die Top 10 der deutschen Charts, der 2011 veröffentlichte Nachfolger „Get Your Heart On!“ konsolidierte sie als Führungskraft unter den globalen Pop-Punkern. Im Anschluss an das Album ging die Band fast zwei Jahre auf Tournee, bevor sie sich eine Auszeit gönnte, um mit frisch aufgeladenen Batterien die Arbeit am fünften Album aufzunehmen. Das, kurz vor dem Abschluss stehende Werk „Taking One For The Team“ wird am 19. Februar 2016 veröffentlicht. Zwischen dem 7. und 12. März kommen Simple Plan für drei Shows in München, Köln und Hamburg zu uns, um die neuen Songs auch live zu präsentieren.

Als Pierre Bouvier (Gesang), Chuck Comeau (Schlagzeug, Gesang), David Desrosiers (Bass, Gesang), Sébastien Lefebvre (Gitarre, Gesang) und Jeff Stinco (Leadgitarre) sich 1999 zu Schulzeiten in Montreal kennenlernten und Simple Plan gründeten, ahnten sie nicht, dass sie damit den Grundstein zu einer der beständigsten Pop-Punkbands der Welt legen würden. Früher organisierten sie zusammen mit befreundeten Künstlern wie MXPX oder Ten Foot Pole ihre Konzerte, plötzlich standen sie mit ihren Vorbildern Blink-182 oder Green Day auf der Bühne und im Studio. Power-Airplay im Radio sowie Auftritte bei den MTV Video Music Awards und mit Avril Lavigne ließen nicht lange auf sich warten.

Ihre stadiontaugliche Mischung aus Punkrock, Pop und Emo hat nicht nur Erfolg, sie hat auch Substanz. Das bewies ihr Debüt „No Pads, No Helmets… Just Balls“ (2002) ebenso wie das Nr. 1-Album „Still Not Getting Any…“ (2004). Mit dem selbstbetitelten, von Dave Fortman (Evanescence), Nate Hills (Justin Timberlake), Max Martin (Kelly Clarkson, Pink) und Chris Lord-Alge (Green Day, Billy Talent) produzierten dritten Longplayer lieferten Simple Plan vier Jahre später ihre reifste Leistung ab.

Nach einer Auszeit, in der sich die Mitglieder auf so verschiedene Projekte wie ihre Modekollektion, eine eigene Radiosendung, Soloshows oder die Unterstützung wohltätiger Organisationen stürzten, meldeten sich Simple Plan Anfang 2010 lautstark zurück: Auf der offiziellen Abschlussfeier der 21. Olympischen Winterspiele in Vancouver performten sie ihren Hit „Your Love Is A Lie“. Der Song brachte es in der Folge auf Platz 8 der kanadischen Charts und stieg auch in Deutschland und vielen anderen Ländern in die Top 40. Die vier weiteren Singleauskopplungen erreichten ebenfalls die Top 100 der heimischen Hitlisten. „Die Plattenverkäufe und Preise freuen uns“, kommentierte Frontmann Bouvier, „aber erst auf der Bühne fühlen wir uns zu Hause. Konzerte sind das absolut Größte für uns!“

Ihr viertes Studioalbum „Get Your Heart On!“ erschien 2011 und war vom Fleck weg ein Treffer: Top 10 in Deutschland und der Schweiz, Platz 2 in Kanada und zahlreiche Top-Platzierungen in den USA, England und weiteren Nationen. Im Anschluss ging die Band auf nahezu endlose Welttournee, spielte auf vielen großen Festivals und nahm mehrmals hintereinander an der VANS Warped Tour teil, bevor sie sich erneut eine Auszeit gönnte. Anfang 2015 wurden nun die Arbeiten zum nächsten Album aufgenommen, das für das Frühjahr 2016 angekündigt wird. Darauf kehren Simple Plan zu ihren Poppunk-Wurzeln zurück und spielen mit einer Lust und Freude auf, als seien sie Debütanten und keine Band, die in diesem Jahr ihren 15. Geburtstag gefeiert hat. Es sei die unbedingte Freundschaft unter diesen fünf Jungs, die eine solche Konstanz und Konsistenz hervorrufe, sagte Chuck Comeau neulich in einem Interview.

Turbonegro im Februar 2016 in Köln

Foto: Raymond Mosken

Lange war es ruhig um die norwegischen Punk-Rocker, doch als vor wenigen Tagen ihr neues Video zum Song "Hot For Nietzsche" veröffentlicht wurde, war klar: TURBONEGRO sind wieder da!

Am 19. Februar werden TURBONEGRO bei ihrem einzigen Deutschland-Konzert in der Kölner Live Music Hall zur Turbo-Messe rufen. Ein absoluter Pflichttermin für alle Turbojugend-Chapter und Fans der Norweger.

The Jacques im Januar 2016 in Köln

Fin und Elliott O’Brien und Oliver und Jake Edwards kommen aus Bristol - zusammen sind sie THE JACQUES. Die beiden Brüderpaare sind zwar noch verdammt jung, kennen sich aber trotzdem schon ewig und haben vor rund zwei Jahren kurzerhand eine Band gegründet, um ganz offiziell so richtig Lärm machen zu können. Zwei EPs haben die Jungs bislang veröffentlicht, zuletzt „Artful Dodger“, in Deutschland vertrieben via Rough Trade, auf der sie sich auch mit den Zuständen in England unter David Cameron auseinandersetzen. Musikalisch sind THE JACQUES zur einen Hälfte ein Cockney-Gitarren-Pop-Quartett in der Tradition eines Ray Davies oder eines Paul Weller und zur anderen ein Kind von allem, was in den vergangenen 15 Jahren an Neuem und Aufregendem aus New York kam. Sie sind der lebende Beweis, dass Rock’n’Roll mit cleveren und poetischen Lyrics noch lange nicht im Sterben liegt. Der Erfolg kam prompt: Sie durften für die Libertines das Konzert im Hyde Park eröffnen, spielten sowohl Reading/Leeds als auch Glastonbury, sind nun zum einflussreichen Eurosonic Festival in die Niederlande eingeladen, und beim Reeperbahn Festival ließen sie die Zuhörer mit offenen Mündern zurück. Bei all dem Wirbel arbeiten THE JACQUES nebenbei in aller Ruhe an ihrem Debütalbum. Zeit wollen sie sich lassen, schließlich wollen sie nichts weniger als einen Klassiker veröffentlichen. Und natürlich damit auf Tour gehen. Im Januar sind THE JACQUES für zwei Termine in Deutschland zu Gast.

Timothy Auld im Februar 2016 in Köln

Verschmitztes Lächeln, breites Grinsen, lautes Lachen – verbringt man Zeit mit Timothy Auld, fällt einem dessen freundliche, unkomplizierte und ungekünstelte Positivität sofort ins Auge. Sie ist ansteckend, nicht nur für die engste Umgebung, sondern auch von der Bühne herunter oder durch seine Songs. So sprudelt es aus einer jungen Konzertbesucherin in der Wiener Marx Halle nach einem Konzert heraus: „Ich musste die ganze Zeit grinsen.“ Timothy – oder Timmy, wie die meisten sagen – ist ein Netter. Ein wahnsinnig Netter. Es mag Menschen geben, die Nettigkeit mit Oberflächlichkeit, einem gewissen Grad von Langeweile, vielleicht auch Doofheit gleichsetzen. Nett ist uninteressant. Nett ist – machen wir uns nichts vor – inzwischen ein Schimpfwort, zumindest wenn es um Musik, Kunst, Film oder einen potentiellen next boyfriend geht. Aber, und das ist jetzt ein echter Schocker, Timothy Auld, dieser Timmy aus München, hat das Potential, „nett“ zum nächsten großen Ding zu machen. The rebirth of nett, sozusagen. Denn er ist alles andere als NUR nett. Sondern: ein fantastischer Musiker. Ein Entertainer. Ein grandioser Songwriter mit einer unverwechselbaren Stimme. Ein spargeldünnes Weißbrot mit dem lässigen Swag in der jungen oder vielleicht auch ganz alten Seele, einer, der es einfach faustdick hinter den Ohren hat. Wenn´s drauf ankommt, auch mal ein britischer Gentleman . Ein geiler Typ, eigentlich irgendwie schon ein Superstar.

ABBY im Februar 2016 in Köln

Das Quartett aus Berlin schlägt musikalisch eine Brücke zwischen Rock und „elektronischer Tanzmusik“. ABBY schaffen es nahezu beispiellos, aus herzwärmendem Indie-Pop, Club-gerechte Musik zu produzieren. Das im August erschienene zweite Album „Hexagon“ bringt eine ganz besondere Intensität mit sich: Inspiriert von Musik wie beispielsweise von Keiji Haino, James Blakeund Kode9 lassen ABBY jeden einzelnen Song in einer gewissen Art und Weise hypnotisch und ohrenschmeichelnd erscheinen. „Hexagon“ ist ein Paukenschlag: schier unerschöpflich in seinen tausend Ebenen, dabei nie verzettelt oder abschweifend. Momente voller Variabilität entstehen immer wieder und verpassen den Songs regelmäßig neue Aspekte. Nach ausgewählten Festivalauftritten dieses Jahr kommen ABBY im Frühjahr 2016 erstmalig mit „Hexagon“ auf Club Tour.

Wakey Wakey im März 2016 in Köln

Bereits im September war Wakey Wakey bei uns auf Tour. Wie immer gab es bei diesem Musikerprojekt etwas ganz Besonderes zu erleben: Frontmann, Sänger, Songwriter und Schauspieler Michael Grubbs war zusammen mit Gitarrist Luke Carey unterwegs und gab einige sehr feine und intime Konzerte. Unter anderem gab es Stücke von der jüngsten EP „Homeless Poets“ zu hören, die ebenfalls im September erschien und ein kleiner Vorgeschmack auf das kommende Album sein soll, das wiederum im neuen Jahr auf den Markt kommt. Dann wird Grubbs auch wieder auf Konzertreise gehen. Was er dann spielt und mit welcher Besetzung er zu uns kommt, ist noch völlig offen. Sicher ist nur, dass es sich von den tollen herbstlichen Auftritten grundlegend unterscheiden wird. Das macht die Sache ja so spannend für Grubbs selbst, der sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt, und für seine treuen Anhänger, die niemals vorher wissen, was sie erwartet. Mal steht er solo auf der Bühne, spielt Gitarre und singt, mal kommt er mit einem Kompagnon, im März/April dürfen wir eher mit einer Band rechnen, die die neuen und die alten Stücke in verändertem Gewand spielen wird. Die Karriere von Grubbs und Wakey Wakey, die schon eine Weile währt und ihre Auf und Abs hatte, strebt jetzt neuen Höhen entgegen, nachdem er allen mit „Homeless Poets“ gesagt hat, dass ihn das ganze Musikbusiness eigentlich nicht mehr interessiert und er sich lieber um seine Frau und seinen Hund kümmern möchte. Er muss niemandem mehr etwas beweisen, er macht einfach nur noch Musik mit den Musikern, mit denen er am liebsten auf der Bühne steht. Darum lieben ihn seine Fans: Er hat nichts mehr zu verstecken und kann deswegen auch locker auf sie zugehen. Die Trennlinie zwischen Künstler und Zuhörer ist einfach ausradiert, wie er auch bei seinen Wohnzimmer-Internet-Konzerten immer wieder bewiesen hat, bei denen man gerne Wünsche äußern darf, die dann gespielt werden. Besser aber, als die Songs komprimiert über WLAN zu empfangen, ist es, sich Wakey Wakey live anzuschauen, ein selten schönes und entspanntes Erlebnis.

LOGIC im April 2016 in Köln

Fast ein Jahr nach der Veröffentlichung seines phänomenalen Debüts „Under Pressure“ ist Logic zurück mit seinem zweiten Album „The Incredible True Story“. Das Album ging sofort durch die Decke, es belegte Platz drei in den Billboard Top 200 und wurde gleich in der ersten Woche 135.000 Mal verkauft. Der 25-Jährige Rapper aus Maryland hat sich in den letzten Jahren eine treue und immer weiter wachsende Fangemeinde aufgebaut, nicht zuletzt durch seine Mixtapes, dem hoch frequentierten Youtube-Channel und natürlich Live-Shows im ganzen Land. Nun bereitet sich Logic auf seine fünfte nationale Headliner-Tour „The Incredible World Tour“ vor.

Revolverheld im November 2016 in Oberhausen

Foto: Ben Bernschneider

Aufgrund der sensationellen Nachfrage für die Termine im März haben Revolverheld nun nicht nur eine Zusatzshow in der Oberhausener König-Pilsener-Arena , sondern noch 6 weitere Konzerte ihrer „MTV Unplugged in drei Akten“ Tour für den November 2016 bestätigt! Somit können noch mehr Fans in den Genuss dieser außergewöhnlichen Auftritte mit den ganz besonderen Versionen ihrer größten Hits und schönsten Songs kommen.

Der Vorverkauf für die bereits veröffentlichten Termine der anstehenden bundesweiten Tour, die die vier sympathischen Jungs unter dem Motto „MTV Unplugged in drei Akten – Live“ in viele Hallen und auf etliche Open-Air-Bühnen führen wird, läuft bereits überragend. Das dazu gehörige Album wurde vom Publikum euphorisch aufgenommen und zuletzt wurde die Gruppe als „Beste Band“ für die Goldene Kamera und die 1Live Krone nominiert.

Das Format ist längst legendär: seit über 25 Jahren produziert MTV Unplugged-Konzerte aufwendig, detailverliebt und in höchster Qualität. Bei den exklusiven Shows kommt zusammen, was zusammengehört: Musiker, die pur und unverfälscht ihre Songs spielen, Fans, die Musik hautnah und direkt erleben und Abende, die zu einmaligen, intimen Events werden. Als erst elfter deutscher Act in der Geschichte hat MTV Revolverheld um ein Stelldichein gebeten. Eine Auszeichnung für die Band, die in diesem Jahr erfolgreicher denn je ist, der sich Johannes Strate, Kristoffer Hünecke, Niels Grötsch und Jakob Sinn bewusst sind. Die unvergesslichen Nächte fanden am 9. und 10. April statt. In der Hamburger Friedrich-Ebert-Halle gaben sich große Namen die Klinke in die Hand: Annett Louisan, Rea Garvey, Heinz Strunk, Das Bo, Marta Jandová, Mark Forster, Johannes Oerding und Michel van Dyke – alle waren da, um mit Revolverheld zu feiern. Kein Wunder, dass „Revolverheld – MTV Unplugged in drei Akten“ mit diesen Gästen zur ausgewachsenen Party wurde. Vor, auf und hinter der Bühne wurde geschwitzt, geflachst, sich die Seele aus dem Leib gespielt und begeistert aufgesprungen und applaudiert. All das und eine Menge anderer gut gehüteter Geheimnisse erschien im Oktober in vielen Formaten und ist ganz nebenbei auch die erste Best-Of-Veröffentlichung der Band, die in elf Jahren reichlich Hits gelandet hat.

Tiemo Hauer im März 2016 in Köln

Gerade mal fünfzehn Monate nach der Veröffentlichung seines letzten Studioalbums CAMÍLLE meldet sich der Musiker, Produzent und Songschreiber Tiemo Hauer mit einem neuen Werk zurück. Mit der Single „BENZIN“, die am 4. Dezember erscheinen wird, kündigt Hauer sein viertes Studioalbum „VERNUNFT, VERNUNFT.“ an, welches der 26-Jährige im Februar 2016 auf seinem eigenen Label Green Elephant Records im Vertrieb durch Soulfood veröffentlichen wird. Begleitend wird der Stuttgarter „VERNUNFT, VERNUNFT.“ im Rahmen von zehn Konzerten in Deutschland live vorstellen. Mit seiner Band spielt Tiemo Hauer am 7.3. in Frankfurt in der Brotfabrik, am 8.3. in Köln im Luxor, am 9.3. in Bremen im Tower, am 11.3. in Hamburg im Knust, am 12.3. in Berlin im Columbia Theater, am 14.3. in Dortmund im FZW, am 15.3. in Hannover im Capitol, am 16.3. in Leipzig im UT Connewitz, am 18.3. in München im Technikum sowie am 19.3. Stuttgart Im Wizemann.

Die erste Single „BENZIN“ mag durch ihre große, raue und elektronische Anmutung beim ersten Hören überraschen. Wer sich allerdings intensiver mit der Geschichte des Stuttgarter Musikers befasst, erkennt dessen unverwechselbare Handschrift sofort. Mit seinen gerade mal 26 Jahren hat Tiemo Hauer einen beeindruckenden Output als Künstler und kreativer Selfmademan. Hauer kennt nur eine Richtung – nach vorn. Die Soundästhetik des neuen Albums ist der konsequente Schritt in der Entwicklung eines eigenständigen Künstlers. „BENZIN“ ist ein Lied über die Liebe - Modern aber nicht anbiedernd, emotional aber nicht schmalzig und elektronisch aber nicht steril.

Der Fokus seines neuen Livezyklus liegt klar bei der neuen Platte „VERNUNFT, VERNUNFT.“, aber natürlich bleibt bei seinen Konzerten im März auch Raum für Songs seiner bisherigen drei Alben. Als besondere Gäste nimmt Hauer die Berliner Band Some Poetries mit auf Tournee, die er erst kürzlich auf dem eigenen Label unter Vertrag genommen hat. Somit bekommen wir zusätzlich zum Musiker Tiemo Hauer noch einen Einblick in sein Schaffen als Musikentdecker und Labelmacher.

Anna Ternheim im April 2016 in Köln

Die Schwedin Anna Ternheim ist eine ganz besondere Musikerin: Mit ihren hochpersönlichen Songs erlaubt sie einen tiefen Einblick in ihre introspektiven Gedanken und formuliert eine dunkle Schönheit, die unmittelbar berührt. Seit ihrem 2004 veröffentlichten Debütalbum „Somebody Outside“ wird die Sängerin und Gitarristin in ihrer Heimat Schweden, mit stetig wachsender Begeisterung aber auch in Westeuropa und den USA für ihre Musik gewordene Innenbetrachtung geschätzt. Die 37-Jährige, die zu ihren großen Einflüssen Künstler wie Bob Dylan, Leonard Cohen und Tom Waits zählt, blickt in Schweden auf einen konstant großen Erfolg: Auch ihr aktuelles, in Deutschland am 29. Januar erscheinendes fünftes Album „For The Young“ stieg dort wie alle Vorgänger unmittelbar in die Top 5 der Albumcharts. Mit diesem Album geht Anna Ternheim im kommenden Jahr auf Tournee, zwischen dem 5. und 11. April macht sie auch für vier Konzerte in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Köln in Deutschland Halt.

Anna Ternheim spielt Gitarre und schreibt Songs, seitdem sie zehn Jahre alt ist. Und doch ließ sie sich Zeit mit der Entwicklung einer signifikanten künstlerischen Persönlichkeit. Im Alter von 18 verbrachte sie ein Jahr in Atlanta/Georgia und unternahm dort erste musikalische Gehversuche mit ihrer Band Sova. Doch es sollte noch acht weitere Jahre dauern, bis sich die nachdenkliche, stets von einem leichten Hauch der Melancholie umwehte Frau tatsächlich als Musikerin verstand. Statt sich auf die Musik zu konzentrieren, reiste sie zunächst um die Welt und studierte Französisch in Lausanne.

Zurück in Schweden, nahm die Songwriterin 2004 ihr Debütalbum „Somebody Outside“ auf. Das Album stieg, begleitet von den drei in Schweden höchst erfolgreichen Singles „To Be Gone“, „My Secret“ und „Shoreline“, direkt bis auf Platz 3 der schwedischen Albumcharts. Bei den schwedischen Grammy Awards – dem skandinavischen Äquivalent des US-amerikanischen Grammy – war sie im darauf folgenden Jahr in gleich vier Kategorien nominiert und gewann den Preis als „Beste Newcomerin“. Ein Erfolg, den sie 2006 mit ihrem zweiten Album „Separation Road“ unmittelbar wiederholen konnte: Erneut erhielt sie vier Nominierungen, diesmal gewann sie in den Kategorien „Best Female Artist“ und „Best Lyricist“.

Gerade diese letzte Nominierung dürfte für die nachdenkliche Schönheit einen besonderen Wert besitzen, denn Anna Ternheim agiert in ihren lyrischen Gedanken stets überaus offenherzig und authentisch. Sie schulde dies der Kunst, sagt sie, und sie könne gar nicht anders, als in ihren Texten ungeschönte Ehrlichkeit zu formulieren. Von dieser Aufrichtigkeit getrieben war auch ihr 2008 veröffentlichtes Album „Leaving On A Mayday“, das sie vollkommen alleine mit einem Produzenten aufnahm. Auch für dieses Album erhielt sie wieder zwei schwedische Grammy Awards – eine Anerkennung, die sich auch in ihrem Ansatz widerspiegelt: „Es ist das Songwriting, was bei mir im Zentrum steht. Das ist es auch, weswegen ich die ganze Sache überhaupt angefangen habe.“

Nach dem ebenfalls sehr erfolgreichen vierten Werk „The Night Visitor“, das ihr erstmals auch in Deutschland Charts-Notierungen bescherte, ging Anna Ternheim auf Reisen: Sie hatte das Gefühl, nach diesen vier Alben zunächst alles über sich erzählt zu haben. Das neue Album „For The Young“ ist damit das Ergebnis längerer Aufenthalte in New York und Buenos Aires sowie einer Rückkehr nach Stockholm, wo sie mit ihren Wurzeln und ihrem jungen Ich in Kontakt trat. Über das Album sagt sie: „Es ist eine dunkle, wundervolle, gewundene Ansammlung von Liedern über Liebe und Verlust. Über die Notwendigkeit ungeachtet des Schmerzes weiterzumachen und über die Belohnung, die einen auf der anderen Seite erwartet.”

Blood Ceremony im April 2016 in Köln

Foto: Ester Segarra

Nach der erfolgreichen Tour mit ihrem dritten Album „The Eldritch Dark“ im Mai 2014 kommen die kanadischen Okkult-Doom-Rocker Blood Ceremony zurück nach Deutschland, um ihr neues, Ende März erscheinendes Album „Lord Of Misrule“ live vorzustellen. Seit dem selbstbetitelten Debüt 2008 haben Alia O’Brien (Gesang, Flöte, Orgel), Sean Kennedy (Gitarre), Lucas Gadke (Bass) und Drummer Michael Carrillo durch stetige musikalische Weiterentwicklung und lange Tourneen (u.a. mit Ghost, Electric Wizard und Witchcraft) nicht nur ihren eigenwilligen Stil perfektioniert, sondern sich auch eine wachsende Fangemeinde erspielt, obwohl das Motto ihrer Musik nicht unbedingt seichte Kost bedeutet: Progressiver Doom Metal trifft auf Folk- und Psychedelic-Einflüsse mit okkulten Textthemen. Diese Mischung ist so einzigartig, dass sich das englische ‚Now‘-Magazin zu folgendem Statement hinreißen ließ: „Nur auf einem Blood Ceremony-Konzert ist das Teufelshorn die einzig korrekte Antwort auf ein triumphal-erhabenes Querflötensolo.“ Spätestens mit dem zweiten Album „Living With The Ancients“ im Jahr 2011 ist ihnen ein kultartiger Status in der Rockszene sicher. Mit dem Meisterwerk „The Eldritch Dark“, das 2013 mit Hymnen wie „Lord Summerisle“ oder „Ballad of The Weird Sisters“ alle Kritiker begeistert, erweitern sie ihre Bandbreite noch einmal entscheidend Richtung Folk, spielen auch in Deutschland auf Crossover-Festivals wie dem ‚Freak Valley‘ im Siegerland. Jetzt legt „Torontos originellste Band“, so die renommierte Website ‚Torontoist‘, mit dem vierten Album „Lord Of Misrule“ nach. Produziert wird das lang erwartete Werk in den legendären Londoner Toe Rag Studios von Liam Watson (Tame Impala, The Datsuns, White Stripes, Supergrass, Hugh Cornwall etc.) und erscheint voraussichtlich am 25. März 2016. Knapp einen Monat werden die Kanadier in Deutschland ihr neues Material live präsentieren.

Christian Ehring im Januar 2016 in Köln

Christian Ehring hat ein nostalgisches Faible für aussterbende Medien, weswegen er regelmäßig im Fernsehen auftritt. Eingeweihte kennen ihn als Moderator der NDR-Satiresendung Extra3 und als Sidekick von Oliver Welke in der ZDF Heute Show. Was viele nicht wissen: Schon weitaus länger kultiviert er seine Liebe zur Bühne, jenem fabelhaft antiquierten Kommunikationsmittel in analogem HD.

„Keine weiteren Fragen“ ist ein assoziativer Monolog voller Gegenwartsfuror und mit Gesang. Ein aktueller Lagebericht aus dem Komfortzonenrandgebiet.

Uns Deutschen geht es scheinbar gut. Die Wirtschaft brummt, der Export bricht alle Rekorde, wir sagen anderen, wo es langgeht, und Angela Merkel hat keine natürlichen Feinde mehr. Und doch schleicht sich selbst bei den hartgesottensten Hochleistungs-Verdrängern das Gefühl ein: So wird’s nicht weitergehen. Die Klimakatastrophe steht vor der Tür, der Islamische Staat womöglich bald schon in Lüdenscheid, Europa bricht auseinander, Millionen Menschen sind auf der Flucht und lassen sich auch von Horst Seehofer nicht mehr abschrecken.

Die Einschläge kommen näher. Sind das beherrschbare Krisen oder schon schwere Ausnahmefehler? Reicht der Einkauf im Bioladen noch aus als moralischer Ablassbrief? Ist der Satz: „Ja, schlimm“ wirklich eine adäquate Reaktion auf die Katastrophen unserer Zeit? Und sollte man derartige Fragen überhaupt stellen, wo doch das Haus noch nicht abbezahlt und die Yogalehrer-Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen ist? Besser nicht. Sonst steht plötzlich der Zweifel da. Steht in der frisch renovierten Wohnküche, mixt sich einen Smoothie und will einfach nicht mehr gehen.

Itchy Poopzkid im April 2016 in Düsseldorf

Foto: Patrick Wamsganz

Itchy Poopzkid gelten nicht ohne Grund als eine der umtriebigsten und dabei erfolgreichsten Punkrockbands des Landes. Am 10. April veröffentlichte das Trio aus Eislingen an der Fils ihr neues Album „SIX“ und setzt mit dem erstes Top Ten-Album der Bandgeschichte (Chart-Entry auf Platz 5) die Erfolgsgeschichte der Band fort!

Auf ihrem sechsten Werk präsentieren sich Itchy Poopzkid auf einem neuen, härteren Sound-Level, das nicht zuletzt durch den Einfluss ihres neuen Produzenten Florian Nowak und der Zusammenarbeit mit diversen Musikern entstand. Ein Album, das beweist, dass Rockmusik im Jahr 2015 immer noch relevant, erfrischend und auch mit englischen Texten am Puls der Zeit sein kann. "Es gab wie immer einige Leute, die auf uns zukamen und uns überzeugen wollten deutsch zu singen, da das im Augenblick ja nun mal der heiße Scheiß‘ ist. Das würde sich für uns aber nicht mehr nach Itchy Poopzkid, nicht mehr natürlich anfühlen und da es im Moment ja eh jeder tut, machen wir erst recht weiterhin das, was wir am besten finden," begründet Sibbi den eigenwilligen Weg der Band.

Dass die Band sich auch weiterhin kritisch gegenüber Gesellschaft & Politik gibt, zeigt die sarkastische erste Single „Dancing in the sun“. Ein eleganter Schlag ins Gesicht der heutigen unbekümmerten Spaßgesellschaft und blinden Stagnations-Politik, der zeitgleich verzerrte Gitarren mit starken Melodien vereint.

The Prettiots im Februar 2016 in Köln

The Prettiots hasst man oder liebt man. Wir empfehlen, sie zu lieben. Das New Yorker Trio macht Songs, die so süß daher kommen und deren Lyrics dann so bitterböse gemein, lustig und sarkastisch sind, dass man sich als Mann ungern darin wiedererkennt und trotzdem lacht - und sich als Frau darüber freut, dass es endlich mal eine sagt, wie es ist da draußen, in der angeblich gleichberechtigten Welt voller Schweine und Idioten. Kay Kasparhauser, Sängerin und Ukulele-Spielern und Lulu Prat an Gitarre kommen so süß und freundlich daher und sind doch so fies. Kaum eine Handvoll Tracks hatten die drei Frauen veröffentlicht und waren doch einer der heimlichen Stars beim SXSW und werden als Hausband im Elvis Guesthouse in New York sehr geschätzt. Was man verstehen wird, hört man sich die Abrechnung „Boys (I Dated In High School)“ an, bei der man hofft, dass all die blöden Säcke aus der Vergangenheit tatsächlich mit echtem Namen genannt und entsprechend verlacht werden. Oder der Song „Suicide Hotline“, den Kasparhauser bei Auftritten ihrem Therapeuten widmet. Anfang Februar erscheint ihr Debütalbum „Funs Cool“, das ihren Anspruch, eine der bedeutendsten All-Girl-Bands zu werden, nochmal unterstreicht.

Hans Zimmer gibt Zusatzkonzert in Köln

Foto: Steve Gillet

Hans Zimmer präsentiert seine großen Welterfolge aus Fluch der Karibik, König der Löwen, Gladiator, Inception, The Dark Knight, The Da Vinci Code – Sakrileg und vielen weiteren Filmen live on tour. Es sind Hans Zimmers erste Konzerte überhaupt, nach einem Festivalauftritt im Jahr 2000 in Belgien und zwei ausverkauften Debüt-Konzerten im Herbst 2014 in London. Er versammelt 70 Musikerinnen und Musiker um sich – seine Studioband, ein Orchester, einen Chor und Solisten wie Lebo M, der die markanten Vocals für den König der Löwen eingesungen hat. Hans Zimmer gestaltet mit seinen großen Kinomelodien ein bombastisches Klangspektakel in einer außergewöhnlichen visuellen Inszenierung. Der Meister selbst präsentiert diese Werkschau, in welcher er selbst verschiedene Instrumente spielt und moderiert.

Seit Eröffnung des Vorverkaufs Anfang November für dieses ganz besondere Musikereignis für Kinofans haben sich bereits über 50.000 Hans Zimmer Fans Karten für ihre Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Ereignis gesichert. Nun wird Hans Zimmer mit seiner Musik auch die Kölner begeistern: am 28. April 2016 gastiert er mit Band und Orchester auch in der Kölner LANXESS arena, das einzige Zusatzkonzert dieser Tournee.

DER W im April 2016 in Köln

Nach mittlerweile drei Alben, fast 100 Club- sowie Festivalshows als DER W, einer Goldenen und diversen Top3-Platzierungen ist es überfällig zu wissen: DER W ist eine Band. Wer es nicht glaubt, kriegt 2016 kräftig auf die Ohren: DER W melden sich mit neuem Album und großer Tournee zurück! Beginnend am 3. April in Osnabrück und endend am 21. April in Magdeburg werden DER W insgesamt 15 Konzerte in Deutschland und Österreich spielen.

Die großen, letzten Fragen des Rock´n´Roll: The Clash oder die Ramones? Bon Scott oder der Neue? Analog oder digital? Beatles oder Stones? Club oder Stadion? DER W machen sich im neuen Jahr endlich auf den Weg, um sie alle zu klären.

Stephan Weidner hat Musikgeschichte geschrieben, indem er innerhalb von zwölf Monaten 2014 und 2015 sechs Mal den Hockenheimring vor über 550.000 Zuschauern mit den Böhsen Onkelz gespielt hat.
Weidner steigt mit seinen Bandkollegen von DER W für 15 Shows in den Bus, um handverlesene Clubs in Deutschland und Österreich im Zeichen der 4 zu spielen. Erwartungen? „Wer es nicht abfeiert, vor mehr als 550.000 Menschen auf dem Hockenheimring zu spielen, der muss ja innerlich tot sein“, sagt Weidner. „Aber wir sind ja alle – egal in welcher Band – irgendwann mal in Läden angetreten, in denen dir der Schweiß direkt in den Amp tropft und dir die Laune der Leute direkt ins Gesicht schlägt. Das weckt den Sportsgeist, denn du hast es mehr als auf der ganz großen Bühne selbst in der Hand, dass es ein guter Abend wird.“ Das im März erscheinende neue Album enthält - das steht schon fest - eine Menge Material, das gut geeignet ist, das Kondenswasser in Strömen rinnen zu lassen.

Nach der monströsen Wiederauferstehung der Onkelz hatten nicht wenige gedacht DER W würde ganz schnell Geschichte sein. Das Gegenteil ist richtig: Für Weidner gilt „Jetzt erst recht“. „Wir haben keine Sekunde daran gedacht, dass es mit der Band vorbei ist. DER W ist das ursprüngliche Gefühl des Rock´n´Roll: In den Bus springen, Gigs spielen, weiter ziehen und zwischendurch die Geschichten von alten Helden und frischen Emotionen durchspielen. Wieder und wieder. Auf der Bühne, hinter der Bühne, im Bus beim Bier. Wir haben in den letzten 7 Jahren mehr als 70 Konzerte zusammen gespielt, 150.000 Alben verkauft, in Kürze vier Platten aufgenommen und tausende Kilometer zusammen im Bus verbracht. Das wischt man nicht weg und das gibt man nicht so einfach auf.“ Es geht nicht um Geld, Ego-Streichelei, die große Show oder die dicke Hose. Es geht um mehr. Zeit, die eigene Geschichte weiter zu schreiben. Laut, mit viel Überzeugung und ohne Kompromisse. Jetzt ist jetzt.

Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Samstag, dem 12. Dezember 2015 – 10.00 Uhr. Tickets sind unter www.ticketmaster.de und www.eventim.de sowie und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Bereits ab Mittwoch, dem 9.12. - 10:00 Uhr bieten die Ticketanbieter Eventim und Ticketmaster Pre-Sales an.

BIG UPS im April 2016 in Köln

BIG UPS revolutionieren den Punk seit 2010. Der Guardian nannte die Musik des New Yorker Quartetts einmal „Neo-hardcore grunge-esque punk thrash with brains straight outta Brooklyn“ und trifft es einerseits damit ziemlich genau, verwässert damit aber auch den konzentrierten Lärm, den diese Band auf der Bühne zu erzeugen weiß. Im vergangenen Jahr erschien die Debütplatte „Eighteen Hours of Static“, die mit ihren 11 Tracks in knapp 28 Minuten Laufzeit in alte Zeiten zurückweist. Zuvor waren etliche Singles, Split-Singles und EPs erschienen, die die Entwicklung von BIG UPS sehr gut nachvollziehen lassen. Sänger und Frontmann Joe Galarraga entwickelte sich zu einem Monster von einem Shouter, der live und inzwischen auch auf Platte schreit, bis ihm der Kopf zu platzen scheint, Schlagzeuger Brendan Finn entwickelte im Lauf der Zeit eine Präzision in den Sechzehnteln, die ihn zusammen mit Bassist Carlos Salguero zum perfekten Rhythmustier werden lassen, und Gitarrist Amar Lal setzt jetzt präzis  die Stiche und Riffs, die man von einer derart aggressiven Hardcore-Bestie erwarten darf. Eben erst erschien mit „Capitalized“ genau das richtige Stück, um einen hinreichend verstört in den vorweihnachtlich-kapitalistischen Verkaufswahn zu entlassen. Mit dem funky Basslauf zu Beginn des Stücks und dem noch stärker ausproduzierten Sound haben sich die Jungs gewaltig zurückgemeldet und gleichzeitig verkündet, dass man sich 2016 auf ein neues Album freuen darf. Im April kommen BIG UPS nach Deutschland. Dann werden sie zeigen, dass sie vor allem live eine der besten und aufrechtesten Punkbands derzeit sind. 

Hubert von Goisern im Oktober 2016 in Köln

Hubert von Goisern hat den Blues. Hubert von Goisern hat auch: die Vielfarbigkeit und die flirrende Energie von New Orleans. Dieses spezielle Südstaatengefühl. Und das alles balanciert er auf der Basis seiner eigenen Tradition, die zwar geografisch aus den Alpen kommt, faktisch aber die ganze Welt in einer musikalischen Idee ist.

Goisern war auf Musiksuche im Süden der USA. Und das, was er mitgebracht hat, ist stimmig, von der druckvollen Rocknummer über den schwungvollen Countrysong bis hin zur herzensschweren Ballade. Das musikalische Fenster steht sperrangelweit offen. Alles ist Goisern.

Für „Federn“ spielt Hubert von Goisern mit ein paar bekannten Nummern. Das lebensweise, lässige Hank Williams-Cover „Es is wahr“ kommt mit so viel Schwung, mit so intensivem Groove daher, dass es nicht mehr aus dem Ohr will. „So a Segn“ könnte eine uralte, österreichische Volksweise sein – ist in Wahrheit aber „Amazing Grace“, kompakt instrumentiert, trotzdem episch und verträumt. Ein bluesiges Schulterzucken: die Monk-Nummer „I bin ganz alloan“ oder der leicht frivole Aufruf an „Corrina“ mit den Worten: „Des kann‘s nit sein“. Dagegen drängt das schnelle, laute, fröhliche „Singa gang guat“, aus dem man noch die Originalversion heraushört – nämlich „Oh, Susanna“. Wieder so ein Ohrwurm, der einen nicht verlässt – obwohl nicht angepasst, nicht glattgebügelt, nicht reibungsfrei. Wie macht er das nur?

Was aber wirklich herausragend ist an „Federn“, das ist die musikalische und thematische Spannweite. In seinen Eigenkompositionen gelingt es Hubert von Goisern, so direkt und unverblümt zu treffen, dass man mitgeht – sofort und mit Leidenschaft. Das liegt zum einen an seinem untrüglichen Gespür für Melodien, die neu wirken, aber auch vertraut. An den erdigen, echten, sich auf das Wesentliche konzentrierenden Arrangements. Aber auch an der Tiefe seiner Texte: „Snowdown“ ist ein wütender, ein aufrüttelnder Blues über den Mut zur Wahrheit in einer Gesellschaft, in der Täuschung eine immer größere Rolle spielt. Das ist brandaktuell, und es fühlt sich noch viel drängender an, wenn Hubert von Goisern seine Wut darüber hinausschreit.

Der Blues setzt sich fort in Nummern wie „Am hell-lichten Tag“, ein zauderndes, aber ehrliches Kopfschütteln über Menschen und Dinge, die einem Momente verfinstern. Goisern ist hier ganz tief versunken im Klang des schweren, eindringlichen Sounds der Südstaaten, nur um bei den schnelleren Nummern direkt wieder daraus auszubrechen. Die wirken so energiegeladen, so frei und treibend, dass man unwillkürlich anfängt, den Takt zu klopfen. Weil man nicht anders kann. Und weil sie eben so freudig dazu drängt, diese Mischung auf Cajun, Country und Bluegrass, aus Pedal Steel und Ziehharmonika.

„Federn“ ist ein leichtes, schönes Spiel. Denn die Rhythmen aus New Orleans müssen nicht mit heißer Nadel an die österreichische Klangbasis gestrickt werden. Sie passen einfach – als wäre es nie anders gewesen. Seltsam, wie Hubert von Goisern das immer wieder fertig bringt: man fühlt sich in der Welt zu Hause.

Nada Surf im April 2016 in Köln

Foto: Bernie De Chant

Nada Surf sind zurück! Mit „You Know Who You Are“ kommt via City Slang am 4. März 2016 endlich neue Musik und mit dem ersten Song „Believe You’re Mine“ gibt es bereits erstes klassisches Nada Surf-Material für den Repeat Knopf zu hören. Im April kommt die Institution in Sachen Indie-Pop im Rahmen ihrer Tournee nach Deutschland. 1996 erschien das allererste Nada Surf Album, das Major Label Debut „High/Low“. Die erste Single „Popular“ sorgte leider gleich dafür, dass die Band die ersten Jahre ihrer Karriere in der „MTV ONE HIT WONDER“ Zwischenhölle fristen musste. Aus der schaffte es niemand heraus, es sei denn er verkaufte seine Seele an den Teufel. Nada Surf allein ist das eigentlich Unmögliche gelungen: sie schlichen sich einfach durch die Hintertür und haben die 90ziger Jahre, MTV und den ganzen Ballast erfolgreich hinter sich gelassen. Mit ihrem Album „Let Go“ gelang ihnen 2002 ein Überraschungserfolg und ein echter Neuanfang. 2005 veröffentlichte die Band mit „The Weight is A Gift“ ihr viertes Album und ihr erstes auf City Slang. Da waren bereits 10 Jahre vergangen, in denen sich Nada Surf neue Fans erspielten und sich eine ganz neue Generation von Indie-Kids für sie begeistern konnten. Nada Surf waren wieder on Top Of Their Game, mit Betonung auf THEIR und damit auch endlich in der wohlgelittenen Indie Rock Hall Of Fame angekommen. 2015/16 – schon wieder sind 10 Jahre vergangen und Nada Surf melden sich mit ihrem inzwischen siebten Album „You Know Who You Are“ zurück. Das Geheimnis von Nada Surf war immer, dass sie einfach Songs schreiben konnten und das hat sich nicht geändert. Das Album ist voll mit Ohrwürmern, die man, wir wissen es jetzt schon, wieder mal monatelang nicht aus dem Kopf bekommt. Verdammte Ohrwürmer, die auch wieder Bret Easton Ellis erweichen werden (er ist bekennender Nada Surf Fan), epische Balladen, College Rock Kracher, alles dabei. Never change a winning Thema! Never change a winning Team: Unser aller BFF Matthew Caws ist dabei und Ira und Daniel und jetzt neu Doug Gillard (Guided By Voices und Tour Gitarrist) ist jetzt festes Mitglied!

Max Mutzke im März 2016 in Köln

MAX MUTZKE ist Songwriter, Popsänger, Jazzer und Vollblutkünstler. Es gibt kaum eine Bühne in Deutschland, die der Sänger mit der Band monoPunk in den vergangenen Jahren nicht bespielte und für seine energetischen Auftritte frenetischen Applaus geerntet hat. Mehr als ein Jahrzehnt schon begeistert MAX MUTZKE sein stetig wachsendes Publikum. Seit er die Talentsuche der TV-Show von Stefan Raab gewann, legte Max eine beispielhafte Karriere und musikalische Entwicklung hin. Sechs veröffentlichte Alben, zahlreiche Tourneen und Auftritte, Kollaborationen mit Kollegen verschiedenster Stilrichtungen (u.a. Cassandra Steen, Nils Wülker, Wolfgang Haffner, den Fantastischen Vier oder der WDR Big Band) sind Beispiele dafür was für eine musikalische Vielseitigkeit der badische Singer/Songwriter zu präsentieren vermag. Ob als eindringlicher Soulman, innovativer Popvisionär oder wie zuletzt als gestandener Jazz-Künstler, wofür er 2013 sogar den begehrten Platin Jazz-Award entgegen genommen hat.

Wie wandlungsfähig Max ist, hat er sowohl auf seinem #1 Albumdebüt als auch seinen Nachfolgewerken mit schier unerschöpflichem Facettenreichtum bewiesen. Für seine ausdrucksstarke und gefühlvolle Stimme wurde der Schwarzwälder bereits mit der Goldenen Stimmgabel und dem Hörerpreis 1Live Krone ausgezeichnet. Von Fachpresse wie Feuilleton wird MAX MUTZKE gleichermaßen gefeiert; seine schief sitzende Schiebermütze ist längst zum unverkennbaren Markenzeichen geworden. Nach der vielbeachteten Exkursion in die Welt des Jazz konzentriert sich MAX MUTZKE 2015 wieder verstärkt auf seinen kraftvollen Signature-Sound aus Pop, Soul und Funk und wird noch am 12.06.2015 sein siebtes Album „MAX„ (Sony Music) veröffentlichen. Ein handgemachter Mix aus gefühlvollem Soul und sofort mitreißenden Harmonien. Die perfekte Symbiose aus Emotion und Energie, die mit englischen und deutschsprachigen Vocals sofort tief unter die Gänsehaut geht. Entstanden sind die neuen Songs auf den zahlreichen Tourneen, die MAX MUTZKE in den letzten Jahren kreuz und quer durch Deutschland zurückgelegt hat. Produziert wurde das neue Album in Zusammenarbeit mit Andreas Herbig (Udo Lindenberg, Ich + Ich, Andreas Bourani).

MAX MUTZKE ist in diversen Genres zu Hause. Bei seinem neuen Programm treffen seine Powerstimme und live gespielte Instrumente auf noch mehr Soul aber auch HipHop und dezente elektronische Elemente. Im September und Oktober wird MAX MUTZKE seine bemerkenswerte Bühnenpräsenz mit den neuen Songs bei ganzen 18 Live-Terminen erneut unter Beweis stellen. Ein unvergessliches Konzerterlebnis mit bester „MAX„-MUSIK!

The Franklin Electric im März 2016 in Köln

In ihrem Heimatland Kanada sind The Franklin Electric wohl DIE Band der Stunde. Ausverkaufte Touren, ihre Singles auf den Rotationen aller Radiostationen und ein Debütalbum, das in aller Munde ist. 2012 gegründet, hatte die Band aus Montreal ihren ersten Achtungserfolg im gleichen Jahr beim legendären “Nashville Songwriting Contest”, den sie als eine von 8000 Teilnehmern mit ihrem Song “Old Piano” gewinnen konnten und der sie in die Lage versetzte, sich vollends den Aufnahmen für ihr Debütalbum “This Is How I Let You Down” zu widmen. Show für Show erspielte sich die Band mit ihrer eigensinnigen, frischen und unverbrauchten Art des Folk Pop ihr Publikum, wobei insbesondere die Persönlichkeit des Gründers und Kopfes der Band Jon Matte das besondere Momentum der Livequalitäten von The Franklin Electric ausmachen. Ob nun als Sänger, hinter Trompete oder Piano: es ist die absolute Hingabe, mit der er sich den Emotionen seiner Musik hingibt und die immer dazu gemeint sind, dem Zuhörer mehr zu bedeuten als nur die nächste musikalische Tapete zu sein: “A song is like a friend or a lover. The more you listen to it, the more you get an understanding of their complexity and it sometimes create this magical feeling that surges without us expecting it.”, sagt Jon, wenn es darum geht, sein Bezug zu ihrer Musik zu beschreiben. The Franklin Electric bestehen im Kern aus Jon Matte (vocals, piano, trumpet), Martin Desrosby (bass), Liam Killen (drum/vocals) und Alexis Messier (guitar).

Turin Brakes im April 2016 in Köln

Mit „Lost Property“ veröffentlicht die Londoner Band Turin Brakes am 29. Januar 2016 ihr mit Spannung erwartetes siebtes Album über Cooking Vinyl. Seit sechzehn Jahren vereinen Turin Brakes bereits Folk mit Pop, lange bevor das Genre Folk seinen großen zweiten Frühling im Pop-Universum erlebte. Die letzten Shows von Olly Knights, Gale Paridjanian, Rob Allum und Eddie Myer in Deutschland liegen mehr als zwei Jahre zurück, umso größer wird die Vorfreude auf die Tournee zum Album im April 2016 sein. Turin Brakes spielen am 22.4. in Hamburg im Molotow, am 23.4. in Berlin im Musik & Frieden, am 24.4. in Köln im Luxor, am 25.4. in Frankfurt im Zoom, am 26.4. in Erlangen im E-Werk und am 27.4. in München im Strom.

„Lost Property“ ist eine Sammlung von Geschichten über die trügerische Seite der Realität, die nur einen Katzensprung vom Alltag entfernt ist. Getragen von West-Coast Akustikgitarren, zeichnet das Album eine weitläufige, harmonische Hörlandschaft, die sich durchaus als das Markenzeichen der Turin Brakes hervorgetan hat. Hinter der opulenten, cineastischen Produktion steht die Kollaboration der Band mit Ali Staton (Madonna, La Roux) in der analogen Welt der legendären Rockfields Studios. Entstanden sind Geschichten, sowohl hoffnungsvoll als auch beunruhigend, in denen stets unerwartete Echos aus dem eigenen persönlichen Leben mitschwingen.

Das Album verknüpft die Intimität von „Martini“ mit der unbehaglichen Häuslichkeit von „Quiet Ones“. Das futurisch pulsierende „96“ und die sehnsuchtsvollen Gospelreminiszenzen bei „Save You“ setzen weitere Akzente im Gesamtbild von „Lost Property“, welches bei „Black Rabbit“ letztendlich mit sich türmender Ungewissheit in einem epischen Finale endet.
Intimität und Wärme waren über die Jahre stetige Begleiter der Turin Brakes. Mit „Lost Property“ gelangt die Band nun in Gefilde, die größer, epischer und düsterer sind. Ein Sound, der nach den weiten Landschaften der USA verlangt, aber in den schmuddeligen Straßen Süd-Londons verwurzelt ist und dabei aber immer noch einzigartig und unvergesslich bleibt.

1999 vermochte niemand der sogenannten Experten vorhersehen, dass die Turin Brakes nun ihr siebtes Studioalbum veröffentlichen. Damals waren Sie nur eine unter den vielen heiß gehandelten jungen Emporkömmlingen der „Class of 2000″, von denen die Meisten in der herzlosen Welt des Showbiz schnell wieder untergingen. Während die Turin Brakes hingegen sich weiterhin einen Weg durch die sich wandelnde Musiklandschaft ebnen.

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