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07.10.: Konzerte neu im Vorverkauf

Neue Woche, neue Konzerte - und dieses Mal gibt es auch zwei Tipps für "Kurzgeschlossene": Silje Nergaard spielt am kommenden Sonntag in der Harmonie in Bonn und am Montag kommt Trompeter Nils Wülker mit seiner Band in die gleiche Location. Im Februar 2016 kommte die Alternative-Metal-Formation SLIPKNOT nach Düsseldorf. Im April 2016 spielt die Berliner Band "Element Of Crime" ebenfalls in Düsseldorf. Im Februar 2016 kommt die 27-jährige Claire Boucher alias "Grimes" nach Köln. Ein paar Tage später ist die kanadische Punk-Band "SUM 41" in der gleichen Location. Die 21-jährige Ashley Nicolette Frangipane alias "Halsey" kommt im März 2016 in die Domstadt. Bereits im Dezember 2015 kommen Raglans aus Irland an den Rhein, ebenso wie der New Yorker Multi-Instrumentalist Elliot Moss. Im Januar 2016 ist dann Nicky Bluhm mit ihrer Band The Gramblers zu Gast. "Hard Action" kommen ebenfalls im Januar 2016 nach Köln. Lilly Wood & The Prick spielen im März 2016 im Kölner LUXOR. Im März 2016 kommen EISBRECHER auf ihrer Tour ins Kölner Palladium. US-Komiker Jimmy Carr ist im Februar 2016 im Theater im Tanzbrunnen zu sehen. Im gleichen Monat kommen Massive Attack auf ihrer Tour vorbei. Die Musik-Ikone Janet Jackson tritt im April 2016 in Düsseldorf auf die Bühne. Wir hoffen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Silje Nergaard am 11. Oktober in der Harmonie Bonn

Silje Nergaards Stimme hat einen sanften, mädchenhaft unschuldigen Klang. Mühelos überwindet sie die Distanz von tiefen, dunklen Tönen zu glasklaren, reinen Höhen. In ihren Konzerten versteht sie es meisterhaft, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und dennoch immer wieder die Aufmerksamkeit auf ihre Mitmusiker zu lenken.

Die Soli von Pat Metheny oder Tord Gustavsen sind legendär und auch auf vielen ihrer CDs spürt man die Offenheit der Künstlerin und ihr Interesse an der Kreativität anderer Musiker. Silje Nergaard bewegt sich leichtfüßig zwischen Jazz, Folk und Rock - aus jedem Genre holt sie sich, was sie braucht, um ihre Melodien zum Leben zu erwecken - aber nicht zuletzt ist es die musikalische Freiheit die der Jazz gewährt, ihre hohe Professionalität und ihr Charme, die ihre Konzerte zu einer Sensation machen.

Slipknot im Februar 2016 in Düsseldorf

Im vergangenen Jahr kehrte nach sechsjähriger Pause mit Slipknot die wohl kompromissloseste Alternative-Metal-Formation der letzten zwei Jahrzehnte zurück! Die Band aus Des Moines/Iowa, die sich seit 1995 mit martialischem Äußeren und einem brachial wütenden Sound in eine eigene Liga der Härte gespielt hat, fand mit ihrem Ende 2014 veröffentlichten „5: The Gray Chapter“ zu alter Stärke zurück. Das Album, das die Spitzenposition der US-Billboard Charts sowie je Platz 2 in England und Deutschland eroberte, ist auch ein letzter Gruß an ihren verstorbenen Bassisten Paul Gray. Nach ihren atemberaubenden Konzerten im Februar dieses Jahres kehren Slipknot zwischen dem 28. Januar und 6. Februar 2016 noch einmal für vier Shows in Leipzig, München, Düsseldorf und Frankfurt nach Deutschland zurück.

Mit ihrem grimmigen Auftritt hinter furchterregenden Masken sowie einem Sound, der neben den typischen Metal-Zutaten mit intensiver Rhythmik, angsteinflößenden Klanglandschaften und DJ-Samples aufwartet, konnten Slipknot zahllose Fans auf der ganzen Welt finden. Nach dem beachtlichen Debüt „Slipknot“ (1999) stieg das neunköpfige Kollektiv mit dem Nachfolger „Iowa“ zu weltweiten Stars auf – mit Top 5-Platzierungen in den USA, England und Deutschland. Seither folgte jedes Album – „Vol. 3: (The Subliminal Verses)“ (2004) und „All Hope Is Gone“ (2008) – diesen Triumphen. Sieben Grammy-Nominierungen sowie mehr als 20 Millionen verkaufte Tonträger, elf Platin- und 38 Gold-Auszeichnungen untermauern ihre Ausnahmestellung in der zeitgenössischen Metal-Szene.

Im Anschluss an die ausgedehnte Tournee zu „All Hope Is Gone“ erlebte die Band eine Zäsur. Gründungsbassist Paul Gray erlag 2010 einem Herzversagen. Als internes Vermächtnis erschien die DVD „(sic)nesses“, woraufhin sich die Mitglieder eine längere Auszeit verordneten. 2012 wurde die Best Of-CD „Antennas From Hell“ veröffentlicht. Zudem verkündete Drummer Joey Jordison 2013 seinen Ausstieg.

Erst Anfang 2014 wurden die Arbeiten an einem neuen Album aufgenommen. Gitarrist Jim Root komponierte erste Songentwürfe, nach und nach stießen die restlichen Mitglieder hinzu: Frontmann Corey Taylor, die Percussionisten Shawn „Clown“ Crahan und Chris Fehn, Bassist Donnie Steele, Gitarrist Mick Thomson, DJ Sid Wilson sowie Sampling-Experte Craig Jones. Gemeinsam schufen sie das zugleich wütendste als auch liebevollste Slipknot-Werk. Für den an Paul Gray gerichteten Song „The Negative One“ erhielten Slipknot in diesem Jahr eine weitere Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Metal Performance“.

Element Of Crime im April 2016 in Düsseldorf

Foto: Charlotte Goltermann

ELEMENT OF CRIME, die Ausnahmeband aus Berlin, geht auch 2016 auf Tournee. Nach einer ausverkauften Tournee durch die großen Hallen der großen deutschen, österreichischen und schweizer Städte im Februar und März 2015 haben die Berliner beschlossen, 2016 noch einen draufzusatteln, denn die Nachfrage ist groß, das Repertoire unerschöpflich und die neuen Songs der aktuellen LP "Lieblingsfarben und Tiere" fordern hufescharred ihr Recht. Begleitet werden Sven Regener (Gesang, Gitarre, Trompete), Jakob Ilja (Gitarre), David Young (Bass) und Richard Pappik (Schlagzeug) auch 2016 wieder von Rainer Theobald, dem kongenialen Saxophonisten, an dem man sich bereits auf der 2015er Tournee erfreuen konnte.

Grimes im Februar 2016 in der Live Music Hall

Bei dem Versuch, die außergewöhnliche Musik von Grimes treffend zu beschreiben, greift die internationale Presse zu den kuriosesten sprachlichen Kapriolen. „Grimes ist das aus Liebe geborene Alien-Kind von Aphex Twin und ABBA“, schrieb etwa das Tastemaker Magazine, Dazed nannte sie „ein Pop-Idol aus einer anderen Dimension“, und der britische Guardian sekundierte: „Während sie in ihren Details nach so ziemlich allem klingt, was du je gehört hast, klingt die Gesamtheit wie etwas, das du noch niemals zuvor gehört hast.“ Unbestritten ist, dass die kanadische Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Videoregisseurin Claire Boucher in ihrer Musik die vermeintlich gegensätzlichsten Genres und klanglichen Merkmale miteinander kombiniert und zu einer scharfkantigen Mixtur verdichtet, die man so tatsächlich noch nie gehört hat. Dies bewies vor allem ihr drittes Album „Visions“, zugleich das erste, das international veröffentlicht wurde. Nun kündigte sie für Ende des Jahres ihr viertes Album an. Gleich darauf geht es auf Welttournee, in deren Rahmen sie zwischen dem 17. und 21. Februar auch für vier Konzerte in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Köln nach Deutschland kommt.

Für die 27-jährige Claire Boucher, die in Vancouver aufwuchs und im Alter von 18 Jahren in die kanadische Kreativ-Metropole Montreal zog, ist Musikmachen stets gleichbedeutend mit dem Experimentieren aller vorhandenen Möglichkeiten. Komposition, Arrangement, selbst die Wahl der Instrumente und Klangerzeuger. Dies liegt sicher auch ihrer eigenen musikalischen Sozialisation, die so gegensätzliche Künstler wie Marilyn Manson und Christina Aguilera, Nine Inch Nails und Lana del Rey, Aphex Twin und Mariah Carey, OutKast und Enya als Inspirationsquellen für ihren eigenen Sound aufweist. Entsprechend vielschichtig gerät der Klang ihrer Songs, der Zitate und Einflüsse aus Elektronik, Pop, HipHop, R'n'B, aber auch Noiserock, Industrial und Ambient aufweist.

Ihr unbekümmerter Ansatz an das Musikmachen erklärt sich aus dem Ursprung ihres Tuns. Denn Claire Boucher, die zum Studium der Neowissenschaften nach Montreal zog, schloss sich dort dem so genannten „Lab Synthèse“ an, einer Vereinigung von Künstlern unterschiedlichster Disziplinen, die in einer stillgelegten Textilfabrik an neuen Ausdrucksformen von Performance und künstlerischem Ausdruck arbeiten. Eine solche „Kinderstube“ für die Selbstfindung als Musikerin muss zwangsläufig einen starken Einfluss nehmen auf die künstlerischen Erzeugnisse einer jungen Frau, die bis dahin Musik nur aus dem eigenen Erleben und Konsumieren kannte.

In diesem Laboratorium für neue Künste ließ sie ihrer Kreativität freien Lauf und veröffentlichte im Jahr 2010 gleich zwei komplette Studioalben, die zunächst aber nur online und auf Kassette vertrieben wurden. Dennoch erreichte ihr aufregender Sound eine breitere Öffentlichkeit, insbesondere gut informierte Kulturjournalisten wurden auf die junge Frau aufmerksam. Aus Ermangelung eines besseren Begriffes beschrieben sie ihre Musik häufig als Grime – ein Subgenre des Drum'n'Bass, von dessen Existenz Claire Boucher bis dahin noch nie gehört hatte. Dies gefiel ihr so gut, dass daraus ihr Künstlername Grimes geboren wurde.

Nach Unterzeichnung eines internationalen Plattenvertrages erschien 2012 ihr offizielles, internationales Debüt „Visions“, das unmittelbar mit Kritikerlob überschüttet wurde und unter anderem einen Juno Award erhielt in der Kategorie „Electronic Album of the Year“. Vom NME wurde es unter die „500 Greatest Albums of All Time“ gewählt, die Single-Auskopplung „Oblivion“ schaffte es ebenfalls in die NME-Liste „500 Greatest Songs of All Time“. Nachdem Grimes zuletzt auf einigen Songs mit akustischen Instrumenten experimentierte, versprach sie kürzlich „große Überraschungen“ rund um ihr viertes Album.

SUM 41 im Februar 2016 in der Live Music Hall

Sum 41s Karriere ist gefüllt mit Highlights, die weit über das hinausgehen, was üblicherweise gewöhnlichen "Punk"-Bands passiert: Die kanadische Band hat mit Iggy Pop zusammengearbeitet, mit Grössen wie Ludacris, Tommy Lee, Rob Haldford und Tenacious D. Sie wurden eingeladen mit den Heavy-Metal-Legenden Mötley Crüe zu touren, als die sich wiedervereinigt haben. Sie waren dem Tod ziemlich nahe, als sie 2005 eine Dokumentation im Bürgerkriegsland Kongo gedreht haben und Sänger Deryck Whibley wäre fast aus den USA ausgewiesen worden für seine politischen Ansichten.

Nicht zu vergessen: sie haben 12 Millionen Alben verkauft und den Globus mehrmals umtourt. Seit ihren Anfängen 1996 waren Sum 41 schonungslos, kompromisslos und unbekümmert, was musikalische Grenzen und Schubladen anging. In der Vergangenheit wurde ihr musikalischer Stil als eine "eklektische Mischung aus lärmendem Punk, donnerndem Heavy Metal und ehrlichem Rock beschrieben. Sum 41s neues Album "Screaming Bloody Murder" wird von dieser Vergangenheit gefüttert, dehnt das aber noch weiter aus. Man hat sie unlängst als eine der besten Livebands der Welt bezeichnet. Whibley sagt, ihn würden solche Aussagen nicht kümmern, aber "alles, was wir schon immer versucht haben, ist einfach, live immer noch besser zu werden. Das ist es, was uns als Band ausmacht. Alles andere ist Bullshit. Touren ist etwas, an dem wir konstant arbeiten und über 12 Jahre haben wir versucht, das immer weiter zu verbessern."

Sum 41 waren auch kompromisslos in ihrem Lebensstil abseits der Bühne. "Wir sind die besten Freunde, wir lieben, es Musik zu machen. Manchmal verhalten wir uns aber auch wie Idioten. Das hat sich seit der Highschool nicht geändert", sagt Drummer Stevo 32. "Die Rockmusik hat eine lange Geschichte des Partymachens. Da sind wir nicht anders", spöttelt Whibley.

Mit Songtiteln wie: "Blood in My Eyes", "Jessica Kill", "Holy Image of Lies" und "Happiness Machines", spiegelt das neue Werk die Entwicklung der Einflüsse der Band von Metal, Punk und Rock wider, wobei man weiterhin die musikalischen Stile mischt, wie man das schon früher getan hat. Bassist Cone McCaslin meint, dass "wir wirlich ein neues Level mit diesem Werk errreicht haben. Es ist definitiv mein liebstes Sum 41-Album. Musikalisch hat uns diese Platte weit darüberhinaus gebracht, was wir bisher gemacht haben. Ich kann es kaum erwarten, bis die Fans das hören. Und ich kann es kaum erwarten, das neue Album live zu spielen."

Halsey im März 2016 in der Kölner Essigfabrik

Noch vor einem Jahr kannte niemand den Namen Halsey, mittlerweile ist er weltweit in aller Munde und – das ist noch beachtlicher – in den Albumcharts fast aller bedeutenden Nationen. Hinter Halsey verbirgt sich die 21-jährige Sängerin, Gitarristin und Songwriterin Ashley Nicolette Frangipane, die nach nur einigen im Internet hochgeladenen Songs ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb und bereits kurz darauf zum weltweiten Charts-Phänomen abhob. Ihr Ende August veröffentlichtes Debütalbum „Badlands“ stieg bis auf Platz 2 der US-Billboard Charts und erreichte die Top 5 der Albumcharts in Australien, Kanada, Irland, Neuseeland und Holland, außerdem Platz 9 in Großbritannien sowie Top-40-Platzierungen in Österreich, Belgien, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Italien, der Schweiz und Deutschland. Mit ihrem kraftvollen, an eine postmoderne Version der sogenannten 'Riot-Girls' erinnernden Sound zwischen Indie- und Electro-Pop verzückte Halsey aber nicht nur Radio und Fans – auch die Kritik ist voll des Lobes für die attraktive junge Frau. Anfang März 2016 kommt Halsey zu ihren ersten zwei Headliner-Shows nach Deutschland und gastiert in Köln und Berlin.

Wer auf der Homepage von Halsey surft, findet unter dem Punkt „Biography“ nur einen kurzen Eintrag: „I am Halsey. I will never be anything but honest. I write songs about sex and being sad.“ (zu Deutsch: „Ich bin Halsey. Ich werde nie etwas anderes sein als ehrlich. Ich schreibe Songs über Sex und das Traurigsein.“) So knapp diese Eigenbeschreibung ausfällt, so zutreffend ist sie zugleich. Denn Halsey hat eine aufregende Jugend hinter sich, die geprägt war von starken Emotionen und dem Zerrissensein zwischen den Geschlechtern. Zum einen wurde bei ihr in ihren Teenagerjahren eine bipolare Störung diagnostiziert, zum anderen fand sie ungefähr zur selben Zeit heraus, dass sie bisexuell ist. Beide Ereignisse manifestierten sich in der jungen Frau als lebensbestimmende Parameter, ihre Verwirrung über diese Aspekte drückte sie in Form selbst komponierter Songs aus.
Dabei hatte die in New Jersey geborene und aufgewachsene, später in New York beheimatete junge Frau trotz einer intensiven klassischen Vorbildung an Geige, Viola und Cello ursprünglich anderes im Sinn: Sie wollte Kunst studieren, konnte sich das Studium allerdings nicht leisten. Stattdessen belegte sie am College Kurse im Bereich „kreatives Schreiben“ und finanzierte sich diese durch regelmäßige Auftritte mit ihrer Gitarre in kleinen New Yorker Clubs. Um diese Konzerte auch online zu promoten, lud sie erste, selbst komponierte Songs auf Soundcloud und YouTube, wo sie schnell ein breites Gehör fanden. Nicht zuletzt aufgrund ihrer kraftvollen Performance, die an die typischen 'Riot Girls' der 90er-Jahre erinnert, auch wenn ihr Sound eher elektronischen als rockigen Ursprungs ist.

Im Sommer letzten Jahres unterschrieb Halsey ihren ersten Plattenvertrag, bereits im Oktober erschien ihre Debüt-EP „Room 93“, die unmittelbar bis auf Platz 3 der US-Heatseekers Charts stieg. Dieser Erfolg bescherte ihr gleich mehrere Tourneen im Vorprogramm von Künstlern wie The Kooks, Imagine Dragons und The Weeknd. Die Zeit im Tourbus nutzte sie, um die Songs für ihr Debütalbum „Badlands“ zu komponieren und Demos zu produzieren.

Anfang 2015 ging sie ins Studio, um „Badlands“ aufzunehmen. Es ist ein Konzeptalbum über die – wie sie sagt – „bösen Landschaften in meinem Kopf, mit denen ich mich aufgrund meiner Lebenssituation auseinanderzusetzen hatte.“ Ihre furiose Mischung aus Indie- und Electro-Pop ist aufgeladen mit enorm viel Energie, Kritiker nannten das Album eine „wütende Feministen-Platte“. Wie viel Aufrichtigkeit und Substanz in diesem Werk steckt, zeigt sich gegenwärtig an ihrem internationalen Erfolg - „Badlands“ ist das bislang zweiterfolgreichste Album einer weiblichen Solokünstlerin im Jahr 2015 in den USA.

Raglans im Dezember 2015 in Köln

Platz 1 in den Irish Indie Charts hieß es 2014 für ihr Debütalbum! Nach diesem musikalischen Ritterschlag in der Heimat, kommen Raglans im Dezember live auch nach Deutschland. Zweifel an der Bühnenerfahrung der Iren verbieten sich spätestens nach einem Blick auf deren bislang absolvierten Tourplan: Neben Supports für The Strypes, The Fray, Haim, The Libertines und Lifehouse finden sich darin Headliner-Tourneen samt ausverkauften Gigs in London und Glasgow sowie Auftritte bei der NME Awards Show, dem Libertines-Reunion-Gig im Hyde-Park, beim Eurosonic Noorderslag und dem Soundwave-Festival. Gründe für die jüngste Erfolgsserie der Dubliner Formation gibt es viele: Raglans melodiöser Sound vereint Pop, Rock, Post-Punk und Folk auf geradezu unverschämt eingängige Weise: „Einmal in das Debütalbum reinhören genügt, um zu verstehen, warum ihnen insbesondere wegen ausgezeichneter Live-Performances ihr Ruf voraus eilt.“ (Irish Times)

Der nach dem berühmten Gedicht „On Raglan Road“ (Patrick Kavanagh) benannten Gruppe um Multiinstrumentalist/Leadsänger Stephen Kelly gelingt mühelos der Brückenschlag zwischen treibenden Rock’n’Roll-Nummern und mehrstimmigen, von Mandolinenklängen durchwobenen Indie-Pop-Hymnen. Hinzu kommt ein gutes Netzwerk: Für die Arbeit am Erstling „Raglans“ (Motor Music) konnte neben Produzent Jay Reynolds (Pulp, The Verve) auch Grammy-Gewinner Brian Lucy (The Arctic Monkeys, The Black Keys, Beck) gewonnen werden. Hieraus erscheint am 20. November – und damit passend zu den Deutschland-Shows – die neue Single „Digging Holes”.

Wohin die Reise des 2011 gegründeten Quartetts im Anschluss an die vier Club-Konzerte im Dezember geht, wird sich zeigen. Für die ‚Irish Times’ ist jedenfalls klar: „Es spricht nichts dagegen, dass Raglans ganz groß werden!“

Elliot Moss im Dezember 2015 in Köln

Der 21-jährige New Yorker Multiinstrumentalist Elliot Moss veröffentlicht Details zu seinem Debütalbum “Highspeeds” und landete Anfang der Woche mit dem Albumsong “Slip“ auf Platz 1 der Spotify Viralcharts in Deutschland! Während “Highspeeds” bereits früher in diesem Jahr in den USA auf Grand Jury erschien, veröffentlicht Moss sein Debüt hierzulande am 25. September 2015 über Play It Again Sam! Leadtrack seines Debüts ist der Song “Slip”, welcher in einem aktuellen Video von US-Startänzer Phillip Chbeeb - bekannt durch die TV-Show ‘So You Think You Can Dance’ - verwendet wurde und bereits auf Facebook über 23 Mio Klicks verbuchen kann.“Highspeeds” ist ein atemberaubend gefühlvolles Album, auf dem Moss mit viel Liebe zum Detail verschiedene Soundscapes aus Elektronik, Jazz und Ambient skizziert und sich vor den Werken namhafter Musiker wie Bon Iver, Chet Faker oder James Blake nicht verstecken muss.

Nicki Bluhm im Januar 2016 in Köln

Hard Action im Januar 2016 in Köln

Lilly Wood & The Prick im März 2016 in Köln

Wer jemals einen Auftritt der israelischstämmigen Sängerin Nili Hadida und ihrem Kompagnon an der Gitarre, Benjamin Cotto, gesehen hat, wusste auf der Stelle: Da wächst etwas ganz Großes heran. Inzwischen heißt es nicht mehr „Lilly Who and the What?“, sondern jetzt hat das Indie-Pop-Duo den Star-Status, den es verdient hat. Mit ihrem folkigen Pop spielten sich Lillywood & The Prick dann bei ihren umjubelten Live-Auftritten in kürzester Zeit in das Langzeitgedächtnis der Fans weltweit und begeisterten mit ihrer melancholischen Widerborstigkeit. Die unwiderstehliche und leicht bluesige Stimme von Hadida verbindet sich mit den sanften, aber ungewöhnlichen Harmonien, die Cotto in die Stücke zaubert. Dazu kommen einige elektronische Extras, Melodien zum reinlegen und ein heiserer Vintage-Klang, der an die späten 60er gemahnt. Und das drückt live, versprochen!

EISBRECHER im März 2016 im Kölner Palladium

Foto: Holger Fichtner

Es ist Musik, die mit ihren stoischen Beats heiß-kalte Schauer erzeugt und an der im Moment niemand vorbeikommt. Das intelligente Spiel aus hartem Riff, hintergründig pointierter Gesellschaftskritik und der Fähigkeit, sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen, macht EISBRECHER zu einem sehens- und hörenswerten Unikat.

Ihr aktuelles Album „Schock“ hielt sich nach dem Einstieg auf #2 satte 16 Wochen in den Media Control Charts, während EISBRECHER deutschlandweit in ausverkauften Häusern spielten, Finnland von ihrer roten Liebe kosten ließen und im blassen Mondlicht mit dem russischen (Eis)Bären tanzten!

Mit „Schock Live“ rammten Kapitän Alex Wesselsky und Noel Pix soeben ihren ersten filmischen Meilenstein auf #9 der deutschen Media Control Charts, nachdem sie im Juni 2015 die Manege des Münchner Circus Krone in ein tosendes arktisches Meer aus frenetisch feiernden Fans verwandelt hatten. Der dabei entstandene Konzertfilm liefert den perfekten Vorgeschmack auf einen neuen Blockbuster im Frühjahr 2016:

Den Kessel befeuert, das Getriebe geölt, die Kolben geschmiert, jagt die Maschine der Münchner NDH-Pioniere weiter mit „SCHOCK“-Geschwindigkeit durchs klirrende Polareis. Intensiv, exzessiv und eiskalt bahnt sich der EISBRECHER unbeirrt seinen Weg für insgesamt sechs Konzerte.

Fünf Männer, sechs Städte, eine Mission - stechen EISBRECHER somit im März/April 2016 erneut in See - bis an die Zähne bewaffnet mit hochexplosiven Rock-Torpedos. Doch Obacht! Unter dem Motto: „Volle Kraft Voraus“ spielen Alex, Pix und Co. nicht nur exklusiv in den bisher größten Konzerthallen ihrer Bandgeschichte – es werden auch die einzigen Hallenshows 2016 bleiben.

TICKETS GIBT ES EXKLUSIV AUF TICKETHALL.DE [direkter Link zur Veranstaltung]!

Jimmy Carr im Februar 2016 in Köln

Jimmy wurde beschrieben als der am härtesten arbeitende Mann der Comedy. Das ist nicht sonderlich beeindruckend, wenn wir mal ehrlich sind. Es wäre, als würde man vom größten Zwerg oder dem kleinsten Riesen sprechen – wirklich keine große Sache. Carr tritt für gewöhnlich glattrasiert, in Anzügen oder zumindest mit Sakko gekleidet und mit strengem Seitenscheitel auf, was seine teils provokanten Äußerungen auf der Bühne konterkariert. Seine Programme bestehen aus präzise vorgetragenen Witzen, vielen knackigen Ein-Zeilern, sowie aus ordentlich Publikumsinteraktion. Live und hautnah!

“Funny Business” ist Jimmy’s brandneue Stand Up-Show. Kommen Sie für geistreiche und einschneidende Überlegungen über das menschliche Wesen und bleiben Sie für die unanständigen Gags.

Massive Attack im Februar 2016 in Köln

Schon vor einigen Wochen twitterte das HipHop-Duo Run The Jewels man sei „in the studio with Massive Attack“. Der Rapper Killer Mike postete im Anschluss ein Bild davon auf Instagram mit der Unterschrift: „#RTJ x @MassiveAttack. Get ready“. Obwohl niemand weiß, ob dieses Zusammentreffen ein Indiz für neues Material von Massive Attack ist, zeigten schon die begeisterten Reaktionen, wie wichtige die Band aus Bristol noch immer ist. Das wissen auch Massive Attack und kündigen nun – zwar kein Album – aber mal eben eine Deutschlandtour für den Februar an.

Doch selbst ohne neue Songs ist eine Show von Massive Attack unbedingt empfehlenswert. Denn es gibt auf dieser Welt nur wenige Künstler, die die richtig schweren Beats und Bässe wuppen können ohne sich dabei zu verheben. Robert „3D“ Del Naja und Grant „Daddy G“ Marshall verstehen es zudem, diesen harten Herzschlag des „Bristol Sounds“ – das klingt schöner und richtiger als „Triphop“ – mit großartigen Gaststimmen oder ihren eigenen tiefschürfenden Zeitlupen-Raps und -Vocals auf ein Qualitätslevel zu heben, das in ihrer Heimatstadt vielleicht nur noch Portishead hinbekommen. Kombiniert mit den visuellen Inszenierungen ihrer Songs, die Massive Attack mit großem Aufwand und neuester Technik auf die Bühne bringen, wird jeder ihrer Abend zu einem Trip den man so auch nicht beim besten Dealer der Stadt kriegt. Auch in Sachen Vorband zeigen sich die Herren betont geschmackssicher und nehmen die schottischen Young Fathers mit auf Tour. Brüder im Geiste sozusagen, denn auch das Trio aus Edinburgh schert sich wenig um Genregrenzen und wirft auf der Basis von Rap- und Gesangspart zusammen, was den Song voranbringt und ihnen Spaß bereitet. Ihr letztes Album „White Men Are Black Man Too“ galt nicht zuletzt als eine der spannendsten Veröffentlichungen der ersten Jahreshälfte. Auch den renommierten britischen Mercury Prize haben sie schon im Regal stehen.

Der Vorverkauf beginnt am Freitag, den 09. Oktober um 11 Uhr. Tickets gibt es ab 40,00€ zzgl. Gebühren ausschließlich unter tickets.de.

Nils Wülker & Band am 12. Oktober in Bonn

Nils Wülker ist einer der erfolgreichsten Trompeter und Songwriter in Europa. Am 27. Februar 2015 veröffentlicht er sein neues Album "Up". Es ist das achte Album des Wahl-Hamburgers und gleichzeitig sein Debüt für Warner Music Germany. Die dreizehn Songs sind in gut sieben Monaten und in fünf Ländern mit Kollegen wie Max Mutzke, Xavier Naidoo, Sasha, Jill Scott und Lauren Flynn entstanden. Produziert wurde "Up" zusammen mit Peter Vetesse (u.a. Annie Lennox, Pet Shop Boys), Craig Armstrong (Massive Attack) und Mocky (Feist).

"Obwohl die Musik ja eigentlich viel poppiger, eingängiger und auch produzierter ist, hat mein Co-Produzent Peter Vettese immer Wert auf the perfect imperfect gelegt. Er hat mich überzeugt, Sachen auch mal so stehen zu lassen und damit Raum für emotionale Direktheit in einem deutlich inszenierteren Umfeld geschaffen". Viele der atmosphärischen Sounds sind mehrstimmige, effektverfremdete Trompeten, seine instrumentale Stimme gibt oft die Melodien vor und führt Zwiegespräche mit den "anderen Sängern".

Der Durchbruch gelang Wülker mit dem Album "High Spirits", welches er noch vor seinem Uniabschluss veröffentlichte und für das er viel Lob von Kritikern und Publikum erhielt. Zwischen 2005 und 2012 veröffentlichter er fünf eigene Alben und tourte mit seiner Band sowie als Gast bei u.a. Ute Lemper, dem Quartett des Sting-Gitarristen Dominic Miller, Lee Ritenour, Dave und Don Grusin und Will Kennedy. Er machte Remixe für u.a. Gregory Porter, Hugh Maskela und produzierte für die Sängerin Cécile Verny.

Janet Jackson im April 2016 in Düsseldorf

Die Musik-Ikone, mehrfache Grammy-Gewinnerin und platinveredelte Künstlerin Janet Jackson hat nun Details des europäischen Teils ihrer Welttour angekündigt. Die UNBREAKABLE WORLD TOUR, die am 31. August mit einem Riesenerfolg in Nordamerika startete, bringt eine der einflussreichsten Entertainerinnen auf die Bühne zurück. Zur Unterstützung ihres neuen Albums, Unbreakable, das am 2. Oktober 2015 auf Rhythm Nation/BMG erschienen ist, tritt Janet Jackson zwischen dem 13. und 18. April 2016 auch in Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Berlin auf.

Janet Jacksons Plattenfirma, Rhythm Nation, und ihr Vertriebspartner, BMG, veröffentlichten mit „Unbreakable“ am 2. Oktober das erste Studioalbum des Weltstars seit sieben Jahren. Die erste Singleauskopplung „No Sleeep“ stürmte auf die Nr. 1 der Billboard Adult R&B Charts und belegt bereits die sechste Woche in Folge die Spitzenposition.

Damit hat Ms. Jackson ihren eigenen Rekord gebrochen (ihr „I Get Lonely“ führte 1998 die Charts fünf Wochen lang an). Die Queen of Pop überraschte ihre Fans letzte Woche mit der Veröffentlichung eines weiteren Albumtracks, „BURNITUP!“ (Feat. Missy Elliott) auf ihren Social-Media-Kanälen. Der Dancefloor-Hit „BURNITUP!“ eröffnet auch die Shows der UNBREAKABLE WORLD TOUR, die sich der Reihe nach ausverkaufen.

Das Album „Unbreakable“ markiert ein historisches Zusammentreffen der Kult-Performerin, die auf 46 Chartplatzierungen blickt, mit den Produzenten/Songwriter-Superstars Jimmy Jam und Terry Lewis. Die Veröffentlichung des Albums fiel auf das 30-jährige Jubiläum ihrer bahnbrechenden Kollaboration bei ihrem Album „Control“.

Janet Jackson ist eine der einflussreichsten zeitgenössischen Entertainerinnen. Ihre Musik hat sechs Grammys, zwei Emmys, einen Golden Globe und eine Academy-Award-Nominierung erhalten – zusammen mit Dutzenden von American Music Awards, MTV Video Music Awards, BET sowie Billboard Music Awards. Als Schauspielerin gewann sie zahlreiche Auszeichnungen, so auch einen NAACP Award als beste Nebendarstellerin. Janet ist Autorin, Choreografin, Tänzerin, Geschäftsfrau, Philanthropin und eine der bestverkaufenden Künstlerinnen in der Popgeschichte. Über 160 Millionen Alben weltweit machen sie zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten mit einer Reihe von Hits, die aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken sind. Ihre Musik und Kunst öffnete Türen für andere von ihr inspirierte Top-Künstler.

KARTEN GIBT ES AB DEM 9. OKTOBER 2015 EXKLUSIV BEI UNSEREM PARTNER TICKETMASTER [direkter Link zur Tour]!