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09.06.: Konzerte neu im Vorverkauf

Im Juni geht es Schlag auf Schlag: Schon wieder vier neue Konzerte im Vorverkauf; teilweise startet der Vorverkauf erst im Laufe dieser Woche. Im Angebot in dieser Woche sind Madsen, die im November 2015 nach Köln kommen, der in Großbritannien lebende Australier Josef Salvat kommt im Oktober nach Köln. "K´s Choice" spielen im Dezember 2015 ein exklusives Club-Konzert in der Nippeser Kulturkirche und "Scott Bradlee´s Postmodern Jukebox" hat sich den April 2016 für einen Auftritt in der Rheinmetropole ausgesucht.

Madsen im November 2015 in Köln

Ziemlich genau zehn Jahre, nachdem das erste Album von MADSEN erschien, haben die Jungs aus dem Wendland aufregende Neuigkeiten: Im August erscheint die neue Platte mit dem Titel „Kompass“, der Nachfolger von „Wo es beginnt“, welches MADSEN bis auf Platz zwei der Charts geführt hat. Produziert wurde das neue Album in Zusammenarbeit mit Simon Frontzek (Thees Uhlmann, Kilians, ...) und Moritz Enders (u.a. Kraftklub, Bosse, Johannes Oerding) in drei verschiedenen Studios. Die Spielfreude der neuen Songs täuscht nicht über Feinsinnigkeiten hinweg. So geht es auf dem Titelstück nicht etwa um innere Kompasse, sondern um äußere. Um Menschen, die Impulse geben, die einen anstoßen, einem eine Richtung geben, wenn man strauchelt. Bereits am kommenden Freitag ist die Video-Premiere der ersten Vorab-Single „Sirenen“. Und natürlich folgt im Herbst die „Kompass Tour“, denn MADSEN lassen ihre Fans nur ungern alleine mit ihrer Musik. Das hat man zuletzt bei ihrem zehnjährigen Jubiläum, das sie mit einer umwerfenden Tour durch Hamburgs Clublandschaft feierten. Die Band lebt vor allem von der Resonanz ihrer Anhänger. Darum gehen MADSEN wieder dorthin, wo der laute Rumms am besten sitzt: auf der Bühne. Den Leuten wieder das ganz dicke und ganz breite Brett geben. So direkt wie beim ersten Mal. Für einen Herbst voll Lärm und ein Gefühl, genau wie vor zehn Jahren, als alles begann.

Josef Salvat im Oktober 2015 in Köln

Aus dem Nichts tauchte der in London lebende Australier Josef Salvat in den vergangenen Monaten mit drei Songs im Internet auf, die sich über die sozialen Netzwerke wie ein Lauffeuer verbreiteten. Seine ersten Kompositionen, „This Life“, „Hustler“ und „Every Night“, erwiesen sich als atemberaubender Spagat zwischen nachtschwarz gefärbter Elektronik, großen Pop-Hymnen und einer textlichen Intimität, die ihresgleichen sucht. Der britische ‚Guardian‘ bezeichnete Salvat als „Gotye des kommenden Jahres“. Andere Medien beschrieben ihn als „Mischung aus Morrissey und Lana del Rey“. Tatsächlich dürfte 2015 das Durchbruchsjahr für Josef Salvat werden, beginnend mit der Veröffentlichung seines Debütalbums im Verlauf des Sommers, dem ab dem 29. Juni der Song „Till I Found You“ per Verbreitung über die digitalen Medien vorausgehen wird. Zwischen dem 26. und 30. Oktober kommt Josef Salvat anlässlich seiner ersten Deutschland-Toournee zu uns, mit Stationen in München, Frankfurt, Köln und Berlin.

Es existieren gute Gründe, warum der elegante, substanziell tiefschürfende Elektronik-Pop von Josef Salvat bereits mit den ersten Veröffentlichungen eine dermaßen intensive Eigenständigkeit aufweist. Er selbst beschreibt sich als „Zwitter zwischen Perfektionismus und Prokrastination“ – er feilt ebenso verbissen an jedem Detail seiner Musik, wie er den kreativen Dingen ihren natürlichen Lauf lassen kann. Bis zur Volljährigkeit wandte sich der Australier fast ausschließlich der klassischen Musik zu. Mit nur 18 Monaten nahm ihn seine recht exzentrische Mutter erstmals mit in das Sydney Opera House. In seiner Jugend drehte sich alles um Beethoven, Brahms und Mozart, bis er entdeckte, dass auch gute Popmusik häufig auf klassischen Themen und Melodiebögen basiert.

Als er begann, eigene Songs zu komponieren, wollte er sich auf künstlerischer Ebene mit den – größtenteils selbst erlebten – Verwerfungen zwischen Liebe, Lust und Erotik auseinandersetzen. Er strebte zunächst keine Karriere als Musiker an, sondern absolvierte sein Jura-Studium, das er in Australien begann und in Barcelona beendete. Seine Zeit in Spanien brachte die Wende, als er – erstmals auch finanziell auf sich allein gestellt – die Notwendigkeit des schlichten Überlebens in einer der teuersten Städte Europas erfuhr. Während seines letzten Studienjahrs entstand zudem ein Kontakt zu dem britischen Produzenten Rich Cooper (Razorlight, Mystery Jets), mit dem er gemeinsam seine ersten kompositorischen Skizzen zu den Songs formte, die kurz darauf über diverse soziale Netzwerke wie HypeMachine oder Planet Notion verbreitet wurden. Mittlerweile sind diese Stücke auch als EP mit dem Titel „In Your Prime“ erhältlich. Ergänzt um seine Coverversion des Rihanna-Hits „Diamonds“, der als Soundtrack zur TV-Kampagne der neuen Sony Bravia-Spots eingesetzt wird, prompt in die Top 20 der iTunes-Charts einstieg und mehr als 2,7 Millionen Mal über YouTube aufgerufen wurde.

Schon diese Songs lassen erahnen, welch textliche und musikalische Intensität von seinem Anfang 2015 erscheinenden Debütalbum zu erwarten ist. Josef Salvat erforscht in seinen hocheleganten Pop-Hymnen die Dysfunktionalität von Liebe und Partnerschaft in einer egozentrierten Moderne, in der es bei wiederholtem Scheitern stets nur Verlierer und keine Gewinner gibt. Zu einer dunkel gefärbten, mit elektronischen Versatzstücken spielenden Klangästhetik gesellen sich gefühlvolle Arrangements und eine zeitlos grandiose Crooner-Stimme, die direkt aus den 60ern zu kommen scheint, als Größen wie Frank Sinatra oder Mel Tormé ihre Songs zu großen Orchestern schmetterten. Salvat hingegen braucht kein Orchester, um zu begeistern.

K’s Choice im Dezember 2015 in Köln

Foto: Anton Coene

Vier Jahre sind vergangen, seit K’s Choice ihr letztes Studioalbum herausgebracht haben. Aber längere Pausen zwischen den Platten sind ja nichts Neues für Sarah und Gert Bettens, den Masterminds hinter der belgischen Band. Allein die Arbeitsweise hat sich gewandelt: Das erste Mal haben die Geschwister ein Album von vorne bis hinten gemeinsam geplant und geschrieben. Und für beide war klar, dass es nach den leiseren und akustischen Tönen wieder Zeit war, so richtig zuzulangen. „The Phantom Cowboy“, das heute offiziell in Deutschland veröffentlicht wird, rockt! Und zwar so richtig! In zwei Schreibsessions haben Sarah und Gert zusammen die elf Stücke geschrieben, in etlichen Stunden im Studio haben sie an ihnen gefeilt. Weil „The Phantom Cowboy“ ein echtes Rock- Album ist, musste auch ein entsprechender Produzent her. Alain Johannes kennt sich damit aus, stand er doch schon für so illustre Bands wie Them Crooked Vultures, Queens of the Stone Age oder Dave Grohl’s Sound City hinter den Reglern und hat auch die Belgier auf die richtige Spur gesetzt. K’s Choice sind bekanntlich eine hervorragende Live- Band und denken ihre Songs von der Bühne her. Das war auch dieses Mal nicht anders. Oder um es mit Sarah Bettens zu sagen: „This is the heaviest record K’s Choice has ever made. After the Antarctic soundtrack record and all the acoustic theater shows, we were ready to stand upright and give it our all on stage. One of the criteria for the songs on this record was that it HAD to be exciting to play live, and all the songs had to rock!“ Darauf freuen wir uns, wenn die Belgier am 2. Dezember bei einer exklusiven Clubshow in der Kölner Kulturkirche ihre neue Platte live präsentieren.

Scott Bradlee´s Postmodern Jukebox in Köln

Mehr als 100 Millionen Youtube Klicks! Scott Bradlee's Postmodern Jukebox treffen mit ihren Interpretationen von aktuellen Pop-Hits genau ins Schwarze. So wird beispielsweise Macklemore und Ryan Lewis’ „Thrift Shop“ zu einem genialen Jazz Song und Sam Smith’s „Stay with Me“ erweist sich als 40er Jahre Big Band Stück.

KARTENVORVERKAUF ÜBER CTS EVENTIM (UND DAMIT AUCH BEI UNS!) AB 12. JUNI, ANDERE VORVERKAUFSSTELLEN AB 19. JUNI.

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