10.06.: Konzerte neu im Vorverkauf
Und schon wieder gibt es einige Konzerte neu im Vorverkauf. Dieses Mal den "Schock-Rocker" Marilyn Manson, der im November in Köln gastieren wird. Dazu kommen zwei Shows von Sarah Connor in Köln und Oberhausen, die im Rahmen ihrer "Muttersprache"-Tour im März 2016 stattfinden werden. Im Dezember 2015 kommen Maximo Park nach Köln. Ebenfalls in der Domstadt gastieren in diesem Jahr noch Periphery, Andreya Triana, Anti-Flag und Jamie Lawson.
Marilyn Manson im November 2015 in Köln
Er ist eine der schillerndsten Figuren der Musikwelt und hat seit dem Beginn seiner Karriere Mitte der Neunziger nichts an Kreativität, Charisma und Schockpotential eingebüßt. Deshalb ist es eigentlich müßig und ihm unwürdig, wenn man hier noch einmal in aller Ausführlichkeit ausbreiten müsste, warum man ein Marilyn Manson-Konzert in keinem Falle verpassen sollte.
Und trotzdem hat Manson es im vergangenen Jahr mit „The Pale Emperor“ geschafft, künstlerisch noch einmal eine Schippe drauf zu legen und den Leuten ein düsteres, böses, vor kranker Sexiness glühendes Album geliefert. Bei seiner Tour im November wird Manson diese neuen starken Stücke wie „Third Day Of A Seven Day Binge“ oder das so treffend betitelte „The Mephistopheles Of Los Angeles“ mit seinen größten Hits mischen und dabei eine Audienz zwischen Rock, Glam und Horror zelebrieren, die man so schnell nicht vergessen wird.
Der Vorverkauf beginnt am Freitag, dem 12.06.2015 um 11 Uhr!
Tickets gibt es ab 40 Euro zuzüglich Gebühren unter tickets.de.
Sarah Connor im März 2016 in Köln und Oberhausen
Es hat über fünf Jahre gedauert, aber jetzt ist sie mit einem Paukenschlag zurück. Mit ihrem ersten deutschsprachigen Album „Muttersprache“ liefert Sarah Connor die musikalische Überraschung des Jahres. In der ersten Woche schaffte es ihr neues Album „Muttersprache“ direkt auf Platz #1 der offiziellen deutschen Album-Charts und erreichte nach wenigen Tagen Goldstatus.
Ab Herbst 2015 geht Sarah Connor mit ihrer renommierten Live-Band endlich wieder auf Deutschlandtournee. Und das zum ersten Mal mit deutschsprachigen Titeln.
Aufgrund der großen Nachfrage wird Sarah Connor ihre Tournee 2016 fortsetzen. Tickets für die ersten Termine der kommenden „Muttersprache-Tournee 2016“ gibt es ab Mittwoch, den 10.06.2015, 12.00 Uhr unter eventim.de und ab dem 12.06.2015 auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Weitere Shows sind aktuell in Vorbereitung und werden in Kürze in den Vorverkauf gehen, u. a. sind auch Konzerte in der Schweiz und in Österreich geplant.
08.03.2016, Köln, LANXESS arena
12.03.2016, Oberhausen, König Pilsener Arena
Periphery im November 2015 in Köln
Die Amerikaner PERIPHERY haben sich seit ihrer Gründung zu einer der erfolgreichsten und mutigsten modernen Djent-Bands weltweit entwickelt. Diesen Stil mit seinem polyrhythmischen Spiel auf sechs- bis achtsaitigen, tiefer gestimmten Gitarren, der von Meshuggah und anderen Bands aus dem Progressive Metal heraus entwickelt wurde, haben PERIPHERY zur Perfektion getrieben und damit dem Metal einen ganz neuen Spin verliehen. Dank dem schnellen, präzisen und begnadeten Spiel von Drummer Matt Halpern, der die ganze Bude mit seinen exakt getimten Schlägen zusammenhält, können sich die anderen fünf Mitglieder austoben. Das untermauern PERIPHERY eindrucksvoll auf ihrem jüngsten Studio-Opus, dem in zwei separate Alben gesplitteten Konzeptwerk „Juggernaut: Alpha“ bzw. „Juggernaut: Omega“, zwei Platten, die unterschiedlich sind und doch zusammengehören wie Yin und Yang. Zwei Platten, die wie zwei Gedanken zum selben Thema klingen. Den Plan für dieses Konzept hatte Misha Mansoor, Gitarrist und Kopf der Band, schon seit Jahren im Kopf. Musikalisch präsentieren sich PERIPHERY darauf dynamischer, abenteuerlustiger und emotionaler als je zuvor und zementieren damit ihre Vorherrschaft im erweiterten Prog-Metal-Genre. Erweitert, weil sie sich auch dieses Mal wieder weigern, sich auf einen bestimmten Stil festzulegen und stattdessen das spielen, was in diesem Moment nötig ist, um den klaren musikalischen Geistesblitz hörbar zu machen. Und dass PERIPHERY auch live in der Lage sind, ihren komplexen Sound mit spielerischer Leichtigkeit unters Volk zu blasen, ist schon lange bekannt. Im Herbst kommen die Jungs auf Tour, und sie bringen mit VEIL OF MAYA amtlichen Support mit. Die Deathcore-Band aus Chicago nutzt ebenfalls Djent-Einflüsse und werden die Songs ihres eben erschienenen Album „Matriarch“ live präsentieren.
Maximo Park im Dezember 2015 in Köln
Nachdem Maxïmo Park kürzlich zum zehnjährigen Bandjubiläum spezielle UK-Shows angekündigt haben, wurden nun für Deutschland vier Konzerttermine bestätigt. 2005 in Newcastle gegründet, hat die Band in der Zwischenzeit weit über 2,5 Millionen Alben verkauft. Alleine in Großbritannien konnten sie drei Top 10 Platzierungen erzielen und wurden mit Doppelplatin-, Platin- und Silberalben ausgezeichnet. Ohne Zweifel: Maxïmo Park gehören zu den wichtigsten und einflussreichsten Indie-Bands in britischer Tradition. Geschult an Vorbildern wie den Wave- und Post Punk-Helden The Jam oder XTC, aber auch am hintergründigen Charme von Roxy Music, entwickelte das Quintett aus Newcastle recht schnell seinen eigenen Sound – der auch zu Zeiten erkennbar blieb, als die Brit-Invasion beschworen wurde und jede Band, die eine einzige halbwegs vernünftige Melodie geschrieben hatte, zu den Nachfolgern von Franz Ferdinand hochgejubelt wurde. Zu dieser stilistischen Eigenständigkeit passt auch, dass die ersten Alben bei Warp erschienen, also dem Label, das eigentlich eher für seine Pionierarbeit im Bereich Elektronica bekannt ist. Schließlich haben Maxïmo Park bis heute nicht aufgehört zu experimentieren, ihren Songs eine spezielle Form und einen besonderen Klang zu geben. Vor allem das Live-Erlebnis war den Briten immer wichtig, und so gehörten sie zu den Bands, die immer die längsten Touren gespielt haben, meist bis zur völligen Erschöpfung. Jetzt, finden Maxïmo Park, wird es Zeit einmal auf Erreichtes zurückzublicken und die Jahre Revue passieren zu lassen. Auf den nun angekündigten Konzerten feiert die Band das Erscheinen des Debütalbums „A Certain Trigger“ vor zehn Jahren, das sie komplett spielen werden, ergänzt durch ausgewählte Singles und Raritäten.
Andreya Triana im September 2015 in Köln
Die Londonerin Andreya Triana veröffentlichte am 20. März 2015 via Counter Records / Ninja Tune ihr lang ersehntes, zweites Album “Giants”.
Produziert wurde das Ganze in Los Angeles von Matt Hales, der bereits mit Künstlern wie Lianne La Havas oder Paloma Faith zusammengearbeitet hat. Auf “Giants” gelingt es Triana, mit Hilfe ihrer einzigartigen, zugleich verletzlichen und ehrlich-rauen Stimme, verschiedenste Stilrichtungen und Sounds zu einem homogenen Mix verschmelzen zu lassen.
Die erste Auskopplung “Gold” gibt die Richtung vor: mit seinem hypnotischen Drums und Chants ist dieser Ohrwurm der ideale Appetizer für das Album, gleichzeitig ein Beleg für Andreyas Liebe zur Musik..
"Gold" kann ab jetzt digital bemustert werden. Bei Interesse meldet euch gerne bei mir.
Das Album "Giants" kann in Kürze bemustert werden.
Andreya ist ein Phänomen. Vom Evening Standard auf der “Power 1000 List“ als eine der einflussreichsten LondonerInnen gefeiert, hat sie bereits mit jeder Menge Top-Künstlern und -Produzenten, wie etwa Flying Lotus oder Bonobo, zusammengearbeitet. Letzterer produzierte Ihr Debütalbum ‘Lost Where I Belong’, das die FAZ zur "Platte der Woche" machte, und das (nicht nur) von Intro ("Unglaubliche Stimme,..“) Musikexpress und Piranha ("Neunmal Tiefgang... Kribbeln... ultimative Gänsehaut.") bejubelt wurde.
“Giants” ist – sowohl stilistisch als auch inhaltlich - erstaunlich abwechslungsreich. Es geht es um Andreyas Beziehung zu ihrer Mutter (‘Everything You Never Had Pt. II’,) die sie in harten Zeiten aufzog, aber auch um die beste Zeit ihres Lebens, nämlich im Song “Gold”. Es geht auch um (ja, tatsächlich) ‘The Miseducation of Lauryn Hill’, und zwar im Song “Lullaby”, in dem sie anschaulich darauf Bezug nimmt, wie dieses Album ihre Jugend und Sozialisation geprägt hat. Und auch ein Track wie “Keep Running”, in dem es um “the rat race of living in a big city” (AT) geht, zeigt ihre erstaunlichen Songwriting-Skills.
“I'm really into honest storytelling in songwriting and hopefully painting a picture for the listener. Writing lots of love songs for the album didn't really appeal to me so I drew inspiration from many other areas of my life. Working with Matt Hales was such an amazing experience. I went to his studio in LA with an open mind and wanting to create something that had it's own sound... 'Giants' is what came out of the process.”
Anti-Flag im November 2015 in Köln
ANTI-FLAG aus Pittsburgh/Pennsylvania stehen seit über 20 Jahren nicht nur für Punkrock vom Allerfeinsten, sondern auch für sozialbewußte Aussagen und kritische musikalische Statements.
Genau dieser Ethos lebt auf dem gerade veröffentlichten Album der Band weiter. Alleine das Artwork von "American Spring", eine Frau mit schwarzem Kopftuch auf der Vorderseite und ein amerikanischer Soldat in Kampfmontur auf der Rückseite, beide Gesichter von einer explodierenden, pinken Blume überdeckt soll schon zum Nachdenken anregen und den gemeinschaftlichen Blick auf Gewalt und Frieden herausfordern. Auch musikalisch legen ANTI-FLAG legen auf ihrem neunten Studio-Album den Finger in die Wunde und kritisieren mit ihren 14 Songs das weltweite soziale und politische Klima 2015 und behandeln Themen wie unter anderem Dronenschläge, Kampf dem Nihilismus und Klimawandel.
"Veränderung passiert Schritt für Schritt, Person für Person. Es dauert. Aber es ist wichtig, dass diese Ideen da draußen sind", beteuert Justin Sane. "Es ist unmöglich, sich mit jeder einzelnen Person zu verbinden. Wenn du eine Idee nach draußen bringst, hoffst du nur, dass sie genügend Menschen erreicht, dass sie in irgendeiner Weise ihr Leben beeinflusst. Aber Veränderung geschieht in kleinen Schritten. Der erste Schritt, daran beteiligt zu sein ist sich dessen bewusst zu sein. Darüber hinaus gibt es Schritte, die wir alle ergreifen können, um eine aktivere Rolle des progressiven Widerstands zu werden. "
ANTI-FLAG, stolze Fackelträger für den progressiven Kollektivismus, den Umbruch und freie Meinungsäußerung mit sozialer Verantwortung, können ohne Übertreibung in einem Atemzug mit Künstlern wie Woody Guthrie, MC5, Boogie Down Productions, Bessie Smith und The Clash genannt werden. All jene haben Werke geschaffen die ihrer Message würdig sind und ANTI-FLAG führen diese Tradition kompromisslos fort.
Im Oktober/November wird das sympathische Quartett in sieben Städten ihr neues Album live präsentieren. Im Vorprogramm werden ANTI-FLAG dabei von den Australiern TROPHY EYES und Derek Zanetti aka THE HOMELESS GOSPEL CHOIR aus Pittsburgh unterstützt.
Jamie Lawson im November 2015 in Köln
Jamie Lawson spricht nicht gerne über sich. Obwohl er seit Jahren auf der Bühne steht, fühlt er sich doch als Privatperson und sieht sich nicht gerne im Mittelpunkt. Vielleicht kursieren deshalb so viele falsche Geschichten um ihn. So ist er beispielsweise kein Ire, sondern Engländer, obwohl ihm immer wieder von allen Seiten sein unglaublicher irischer Humor attestiert wird. Es stimmt aber, dass er seine ersten Erfolge in Irland gefeiert hat. 2011 erreichte seine Single „Wasn't Expecting That“ Platz drei der dortigen Charts. Es stimmt auch, dass er ein alter Kumpel von Ed Sheeran ist, obwohl die beiden rund 15 Jahre trennen. Kennen gelernt haben Sheeran und Lawson sich in der Londoner Folk-Szene, als der jüngere noch lange kein Weltstar war. Inzwischen ist Lawson wiederum der erste Künstler, der bei Sheerans Label Gingerbread unter Vertrag steht - und regelmäßig gehen die beiden zusammen auf Tour. Aber auch andere Künstler wie Damien Rice, Ben Howard, Ellie Goulding oder Van Morrison – um nur wenige zu nennen – schätzen seine Musik und baten Jamie Lawson ins Vorprogramm. Seine wunderbar tiefen Lyrics und die hingebungsvolle Darbietung haben ihn bekannt und geschätzt gemacht. Die langen Jahre auf der Straße und in den kleinen Pubs und Clubs merkt man seinen Konzerten an. Und auch der verdiente Erfolg kommt langsam bei dem Briten an: In Australien bekam er eben für das Re-Release von „Wasn’t Expecting That“ Platin verliehen. Im November kommt Jamie Lawson für eine Headline-Tour nach Deutschland.





