11.07.: Konzerte neu im Vorverkauf
Da macht man mal eine Woche im Jahr frei - und dann fällt den Konzertveranstaltern ein, dass man soooo viele neue Konzerte noch mitzuteilen hat! Das hier wird die größte, längste, heftigste Konzertvorschau seit es koelntermine.info gibt ... und es ist für jeden Musikgeschmack garantiert etwas dabei! Dann mal los: Wer auf Blasmusik steht darf sich auf die Musikparade am 13. Februar 2016 in der LANXESS arena freuen. Da tröten einem über 350 Militärmusiker die Ohren voll! Bereits im November 2015 kommt FINK für ein Konzert nach Köln. Wegen des großen Erfolges gibt es einen Zusatztermin von Sarah Connor in der LANXESS arena. Aus Belgien kommt Selah Sue im Oktober ins Ruhrgebiet, genauer nach Bochum, und SIDO im November 2015, na klar, in die Kölner LANXESS arena. In den Kölner Gürzenich kommt im Dezember 2015 Klaviervirtuosin Valentina Babor. Ebenfalls einen Zusatztermin in Köln spielt Joris. Hinzu kommen Konzerte von ZEDD, Miguel, The Fratellis, Arkells, Hiatus Kaiyote, Oh Wonder, Tyler Ward, Sallie Ford und den Donots. Im Juni 2016 gibt es dann etwas zu Feiern, denn BRINGS feiern im RheinEnergieStadion ihr 25-jähriges Bandjubiläum. Die Stereophonics kommen im Oktober 2015 nach Köln. Ebenfalls am Rhein spielen bis Ende des Jahres Jim Adkins, Paul Smith & The Intimates, Dengue Fever, Lukas Graham, Magnus, Wheatus, Metric, Catastrophe & Cure sowie die Antilopen Gang.
Musikparade am 13. Februar 2016 in Köln
Europas größte Tournee der Marchingbands ist ab Januar 2016 mit neuer Show und neuen Orchestern in 30 Städten zu erleben. Mehr als 350 Künstler aus sieben Nationen präsentieren eine einzigartige, emotionale Liveshow.
Internationale Repräsentations- und Showorchester zeigen dabei ein außergewöhnliches Programm: Titel von Military über Swing und Rock bis zu aktuellen Hits. Während ihrer Tournee durch die größten Arenen Deutschlands begeistern sie jährlich mehr als 100.000 Besucher. Die neue Show 2016 garantiert mit präzisen Choreografien und musikalischen Darbietungen der Spitzenklasse bestes Entertainment.
Höhepunkt der Show ist das Finale, bei dem sich alle Teilnehmer zum großen „Orchester der Nationen“ vereinen, um gemeinsam z.B. „Amazing Grace“, „Highland Cathedral“ oder den „Radetzky Marsch“ zu präsentieren.
Sichern Sie sich die besten Plätze noch heute und freuen Sie sich auf die Musikparade 2016.
FINK im November 2015 in Köln
Als Produzent und Co-Writer hat Frontmann Fin Greenall bereits mit Künstlern wie John Legend, Michael Pitt und der jungen Amy Winehouse zusammengearbeitet. Nachdem Greenall die Turntables gegen die Gitarre getauscht hatte, feierte er zusammen mit seiner Band Fink große Erfolge mit insgesamt vier Studioalben.
Nach einem einjährigen Songwriting-Prozess präsentieren Fink nun ihr fünftes Studioalbum, dieses ist noch urbaner und blueslastiger als seine Vorgänger, tiefer in seiner Thematik und voller Leben. Der Sound klingt rau und aggressiv, ähnlich wie man es von ihren Konzerten gewohnt ist. Kein Wunder, denn die Arbeit am Album lief diesmal „mehr Performance-orientiert als Track-orientiert.“, so Greenall. Der Opener und Titelsong "Hard Believer" steht auf ihrer Soundcloud-Seite zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Die letzten Jahre spielten Fink unzählige Shows vor ausverkauften Hallen und großen Festivalbühnen auf der ganzen Welt.
Nun setzt er im Herbst 2015 seine "Hard Believer" Tour fort und spielt nach ausverkauften Shows in Köln und Düsseldorf sowie einem spontanen Auftritt in Münster erneut in Köln, diesmal im Theater am Tanzbrunnen!
Sarah Connor mit Zusatzshow im März 2016 in Köln
Fast wöchentlich jagt eine Erfolgsmeldung die nächste. Sarah Connor gelingt mit ihrem ersten deutschsprachigen Album „Muttersprache“ der Überraschungserfolg 2015. Nachdem das Album direkt nach Veröffentlichung auf Platz 1 in die Offiziellen Deutschen Albumcharts eingestiegen ist und sich bereits seit 5 Wochen in den TOP 5 hält, wird es nun – nach nur wenigen Wochen – in Deutschland sogar mit dem Platin-Award ausgezeichnet. In Österreich erreicht „Muttersprache“ den Gold-Status.
Aber auch ihr Live-Comeback ist ganz offensichtlich gelungen. Der Run auf ihre Konzerttickets ist ungebremst. Ihre Herbst-Tournee ist restlos ausverkauft, während die Tournee „Muttersprache - LIVE 2016“ aufgrund der großen Nachfrage nochmals um 2 Shows erweitert wird.
Sie kam mit 19 ins Musikgeschäft, wurde auf Anhieb ein „Star“ in Deutschland, Europa und sogar ein bisschen in Amerika, verkaufte über 7 Millionen Platten. Nach zehn Jahren Musikkarriere zog sie sich bewusst zurück. Nahm sich Zeit für sich und ihre Familie. Jetzt ist sie wieder da: neu, echt und aufrichtig emotional, wie noch nie zuvor. Mit neuem Album wird die Sarah Connor ab dem 14. September in sieben Städten Deutschlands live mit Band zu erleben sein.
Sarah Conner hat natürlich nicht wirklich eine Auszeit genommen, aber sie hat ihr künstlerisches Selbstverständnis auf den Prüfstand gestellt. Nur nicht ihren Gesang. Herausgekommen ist der Wunsch, nicht mehr nur Songs zu singen, sondern diese auch selbst zu schreiben, selbst zu texten, selbst zu produzieren und selbst zu bestimmen, wie sie klingen und was sie ausdrücken sollen.
Nach fünf Jahren intensiver persönlicher Arbeit fand sie dann mit Peter Plate, Ulf Sommer und Daniel Faust – ehemals Rosenstolz – die richtigen Partner, die sie behutsam dazu ermutigten, ihre eigene Art zu finden, sich musikalisch auszudrücken. Entstanden ist ein außergewöhnliches, persönliches Album voller Songs, die überraschen und berühren. Die durch Sarah Connors einzigartige Stimme so vertraut und doch so neu klingen. Und vielleicht zum ersten Mal wirklich 100% Sarah Connor sind. Auf deutsch, authentisch, unterhaltsam und zugleich voller Bauchgefühl.
Im September wird sich Sarah Connor live mit Band und mit den Songs ihres neuen Albums erstmals ihrem Publikum präsentieren.
Selah Sue im Oktober 2015 in Bochum
Die Belgierin ist eine wahnsinnig beeindruckende Frau.
Als Selah Sue 2010 mit gerade mal Anfang 20 die Singles „Raggamuffin“ und „Crazy Vibes“ auf die Welt los lies und mit ihrer geradezu unverschämten Mischung aus weißer Reggae-Interpretation, Soul und Pop, über die europäischen Bühnen tobte, prophezeite ihr so mancher eine strahlende Zukunft - u.a. Prince, der sie gleich für ein Konzert als Opener buchte. Aber Miss Sue ließ sich Zeit, tourte viel mit ihrem unbetitelten 2011er-Debüt, veröffentlichte noch eine Kollektion mit frühen Stücken und konzentrierte sich dann endlich auf den Nachfolger „Reason“, auf dem sie mehr Pop zulässt als noch auf dem Vorgängeralbum. Mit Songs wie „I Won’t Go For More“ und „Sadness“ sind ihr darauf in jedem Fall ganz große Nummern gelungen. Allerdings: die Klasse von Selah Sue zeigte sich schon immer vor allem auf ihren Konzerten.
Deshalb dürfte sich jeder Fan oder jeder, der ihr Fan werden möchte, darauf freuen, dass sie im Oktober für weitere Shows in Deutschland und Österreich Halt machen wird.
Tickets gibt es für 24,00 € zzgl. Gebühren unter www.tickets.de.
SIDO im November 2015 in Köln
Der Block und die Welt des Märkischen Viertels, die SIDO uns mit dem Titel MEIN BLOCK näher brachte, haben ihn selbst und sein Image geprägt. Heute, 11 Jahre später und mit Mitte 30 zieht er mit seinem neuen Album VI Zwischenbilanz.
SIDO ist einen langen Weg gegangen. Von den Hochhäusern des MV's in die Frankfurter Jahrhunderthalle. Vom Überlebenskampf in der Armut zum Master Of Ceremony seines eigenen MTV UNPLUGGED. Von einer “Persona non grata“ zum etablierten Musiker und Schauspieler. Ein begnadeter Entertainer in der Tradition von Harald Juhnke. Vom ewig polternden Provokateur und Outsider zum Freidenker und kritischen Geist. Alles echt und entwaffnend ehrlich. “Zu nett für das Ghetto; und zu Ghetto für die Spießer“ heißt es in einem seiner neuen Titel.
Mit diesem Album mischt sich SIDO leidenschaftlich in gesellschaftliche Debatten ein, die auch über seine eigenen Lebenssituationen und Erfahrungen hinausgehen. Er blickt auf die brennenden Themen unserer Welt – die Kleinen und die Großen. Ob Billig-T-Shirts oder Gotteskrieger, ob Flüchtlingsdrama oder Umweltzerstörung. “Ich bin nicht gläubig; aber ich glaube, wir sind alle am Arsch“, reimt er und versteht dabei den Rap im klassischen Sinne, nämlich als Träger von Botschaften. Es sind Verse, die beim Hörer etwas bewegen, die Bilder im Kopf erzeugen. Oft schafft er düstere Bilder, ausgestattet mit einem Funken Hoffnung. Damit ist sein sechstes Album vielleicht seine bislang politischste Platte. “Wir kämpfen, bis wir irgendwann mal Pusteblumen sind – Und wir warten auf den Wind!“ Erst die Verwandlung erlaubt den Ausbruch aus den Verhältnissen. Pure Ghetto-Poesie.
Der Maskenmann von einst hat längst viele Gesichter. Authentisch zu bleiben bedeutet für ihn nicht, in einer bewährten Pose zu verharren. SIDO gelingt das Kunststück, mit jedem seiner sechs Studioalben ein Stück weiter zu wachsen. Oder wie er seinen Marsch durchs Leben selber beschreibt: “Zu gerade für die Straße; und zu Straße für die Nachbarschaft“.
Valentina Babor im Dezember 2015 in Köln
Im Herbst 2015 ist die Pianistin Valentina Babor live auf Crossover-Tournee zu erleben. Mit ihrem aktuellen Debüt-Album „Piano Princess“ (DEAG Music), das Geigenstar David Garrett produziert hat, wird die Ausnahmekünstlerin in fünf deutschen Städten ihr Publikum verzaubern.
Die hochbegabte Pianovirtuosin präsentiert Klavier-Crossover at it’s best. Valentina Babor verbindet pianistisches Können auf Weltklasseniveau mit Pop-Arrangements, die einfach Spaß machen. Und so ist auch das Album „Piano Princess“ wie eine Fahrt im offenen Cabrio entlang der glitzernden Côte d’Azur! Mit Hits von Pink bis R. Kelly bleiben keine Wünsche offen. Valentina Babor verleiht den Balladen mit ihrem perlenden Spiel eine wunderbare Leichtigkeit und entfaltet volle Dynamik und Kraft bei beatgeladenen Songs. Als Produzent hat David Garrett eine Dramaturgie in der Zusammenstellung der Songs gefunden, die aus der Chilloutzone in die Partylounge lockt. Von romantischen Songs wie „Just give me a reason“, in denen das Klavier wie mit Engelsflügeln gespielt zu sein scheint, bis hin zu voller Power wie bei Beethoven, ist der Spannungsbogen perfekt. Dies ist nun bald auch live zu erleben!
„Valentina Babor hat diesen musikalischen Freigeist, der mir imponiert. Sie kann alles spielen und liebt dabei nicht nur Klassik, sondern taucht in die verschiedensten Musikgenres ein. Da haben wir uns auf derselben Wellenlänge getroffen“, verrät David Garrett. „Die gemeinsame Arbeit mit David war großartig und entspannt. Nun freue ich mich sehr auf die bevorstehende Live-Tour!“, sagt Valentina Babor.
Valentina Babor, die 25-jährige Münchnerin, ist schon jetzt ein internationaler Star in der Klavierwelt. Mit Auftritten auf den prominentesten Bühnen weltweit hat sich die Künstlerin als Solistin einen Namen gemacht. Bereits als Kind gewann Valentina Babor renommierte Nachwuchswettbewerbe und erhielt zahlreichen Auszeichnungen als Ausnahmetalent. Im März 2014 wurde Valentina Babor von über 100 Kandidaten weltweit für den „Deutschen Pianistenpreis“ nominiert. Im Juli 2014 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb ISCHIA/Italien.
Ein grandioses Programm mit erstklassiger musikalischer Unterstützung machen die Konzerte von Valentina Babor, bei denen sie ihr neues Album präsentiert, zum Highlight dieses Klavierherbstes!
JORIS mit Zusatztermin im November in Köln
Eigentlich hat sich Joris sein ganzes Leben lang auf dieses Jahr vorbereitet. 2015, das Jahr, in dem sein Debütalbum erscheint und er zu seiner ersten Tour durch Deutschland aufbricht. Bereits im zarten Alter von fünf Jahren lernte Joris Schlagzeug spielen, zwei Jahre später Klavier und kurz darauf begann er zu komponieren. Er jobbte als Backliner für andere Bands und schaute sich von der Seite der Bühne seinen Lebenstraum an.
Seit letztem Jahr ist Joris mit seiner Band in Berlin im Studio. Er arbeitet an seinem ersten Album ‚Hoffnungslos Hoffnungsvoll’, das am 10. April bei Four Music erscheint. In seinen Liedern vereint er ausdrucksvolle deutsche Texte mit ehrlichem, roughen Sound. Vorgetragen von seiner unverkennbaren Stimme, die Hand in Hand mit der Musik seine Stücke trotz deutschem Text international wirken lässt. Seine Songs schreibt und komponiert er selbst, spielt Gitarre, Klavier und produziert mit.
Ab dem 2. Mai ist Joris endlich nicht mehr neben, sondern auf der Bühne zu sehen. Live mit seiner Band und seinen neuen Songs. Darunter auch die aktuelle Single ‚Herz über Kopf’, die sich bereits in den Radiocharts festgesetzt hat.
ZEDD im November 2015 in Köln
Förmlich aus dem Nichts tauchte 2011 mit Zedd ein neuer Name am Dance-Music-Horizont auf, der innerhalb weniger Monate zu einem der meistgebuchten Produzenten und Remixer der Welt aufstieg und unter anderem Musik für Lady Gaga, Justin Bieber oder Nicki Minaj produzierte. Auch mit seinen eigenen Tracks konnte er internationalen Erfolg verbuchen. So stieg er mit seinem Song „Clarity“ auf Platz 8 der US-Billboard Charts und erhielt 2014 dafür einen Grammy in der Kategorie „Best Dance Recording“. Mitte Mai erschien nun sein zweites Album „True Colors“ mit beachtlicher globaler Charts-Performance: Top-20-Platzierungen von Japan bis Schweden, von Australien bis Kanada, Platz 4 in den US-Billboard- und die Spitzenposition in den US-Dance-Charts. Und das alles von einem 25-jährigen Musiker aus Kaiserslautern, der bis vor vier Jahren ausschließlich harten Alternative Metal gespielt hat. Am 20. November gastiert Zedd im Kölner Palladium für eine exklusive Deutschland-Show.
Dass der im russischen Saratow geborene und als Sohn zweier Musiker in Kaiserslautern aufgewachsene Anton Zaslavski ebenfalls den Weg zur Profimusik einschlagen würde, zeichnete sich früh ab. Bereits mit vier Jahren saß er am Klavier, mit zwölf Jahren kam das Schlagzeug hinzu. Im Alter von 13 gründete er mit seinem Bruder Arkadi die Metalcore- und Alternative-Metal-Band Dioramic, mit der er zwischen 2005 und 2010 zwei Alben veröffentlichte. Wer sich diese anhört, findet darauf neben fantastischen Songs einen der wohl profiliertesten Schlagzeuger des Landes, der auch wiederholt zu Aufnahmesessions anderer Bands herangezogen wurde.
Die Veröffentlichung des Justice-Albums „†“ im Jahre 2009 beschied Anton Zaslavski ein einschneidendes Erlebnis: Er entdeckte seine Begeisterung für elektronische Musik. Als Pianist ohnehin geschult, beschäftigte er sich fortan engagiert mit den Möglichkeiten digitaler Musikproduktion und produzierte erste eigene Songs zwischen Electro, House und Dubstep. Mitte 2011 veröffentlichte er seinen ersten Dance-Track „Dovregubben“, der direkt auf Platz eins der Beatport-Electro-Charts landete. 2012 erschien sein erstes Album „Clarity“, das Platz 8 der UK-Dance- und Platz 2 der US-Dance-Charts belegte. Von den drei Singleauskoppelungen erweist sich vor allem der Titelsong „Clarity“ als internationaler Durchbruch, der weltweit hoch in die Charts einsteigt, erstmals die Top 10 der US-Charts knackt und im Jahr darauf mit einem Grammy ausgezeichnet wird.
Seitdem zählt Zedd zu den meistbeachteten jungen Dance-Produzenten. Viele renommierte Künstler und Superstars fragen ihn an für Songwriting, Produktion oder Remixing, darunter auch Lady Gaga, die Black Eyed Peas, Justin Bieber, Skrillex. Gemeinsam mit Lady Gaga tourte er überdies um den Globus, sowohl als Support Act als auch in der Rolle des DJs in Gagas Live-Band.
Entsprechend hoch waren die Erwartungen an sein zweites Album „True Colors“, das er im vergangenen Jahr in Los Angeles mit vielen Vocal-Gästen produzierte, unter ihnen Bahari, Logic, Jon Bellion, Julia Michaels sowie Selena Gomez. Gleich die erste Singleauskopplung „I Want You To Know“ schaffte es wieder in die Top 20 der US-Charts und notierte in vielen weiteren Ländern hoch in den Hitlisten. Das Album bescherte ihm seinen bislang größten internationalen Erfolg und zählt mit einem 4. Platz in den Billboard-Charts zu den in den USA erfolgreichsten Dance-Veröffentlichungen des Jahres. Ab September geht Zedd nun auf große Welttournee, die ihn am 20. November auch für eine Show in Köln nach Deutschland führt.
Miguel im Oktober 2015 in Köln
Seit Veröffentlichung seines Debütalbums „All I Want Is You“ im Jahre 2010 steigt der Stern des Sängers, Songwriters und Produzenten Miguel unaufhaltsam. In seiner noch kurzen Karriere hat Miguel bereits zwei Dutzend Award-Nominierungen und einen Grammy in der Kategorie „Best R’n’B-Song“ sowie Gold- und Platin-Auszeichnungen für seine Alben „All I Want Is You“ und „Kaleidoscope Dream“ in den USA erhalten. Mit dem Ende Juni veröffentlichten dritten Studioalbum „Wildheart“ schickt sich Miguel nun an, endgültig zum weltweiten Superstar aufzusteigen. Zwischen dem 4. und 11. Oktober kommt der Wahl-Kalifornier für drei Konzerte in Hamburg, Frankfurt und Köln nach Deutschland.
In der steilen Karriere von Miguel Jontel Pimentel überrascht es, dass er aktuell zu den kreativsten Künstlern eines Genres gerechnet wird. Der moderne R’n’B habe seine Wurzeln verloren, findet der 29-Jährige aus San Pedro. Für den ambitionierten Musiker, der bereits als Teenager festes Mitglied in der Hip-Hop-Crew Drop Squad war, gilt es, diesen Missstand zu korrigieren. Dabei geht das Multi-Talent zwischen druckvollen Beats, kunstvollen Kompositionen und einer guten Portion Eigenwilligkeit mit seiner Musik noch weiter: Nicht nur die Historie des Soul will Miguel ehren, sondern die eines jeden uramerikanischen Musikstils. So finden sich in seinen Songs auch Zitate aus Country, Classic Rock, Funk oder Jazz.
Für den Ausnahmekünstler sind derartige Kategorisierungen nur Begriffe und Stempel. Seine Musik entsteht nicht am Reißbrett, sondern einzig aus purer Intuition heraus, die bereits früh geschult wurde aus allen Formen der amerikanischen Musikkultur, von Marvin Gaye bis The Police, von Public Enemy bis Prince und von Jimi Hendrix bis Queen. In den Platten dieser Künstler fand Miguel seine eigene künstlerische Stimme.
Als 2010 sein Debüt erschien, war die Welt bereit für Miguel: „All I Want Is You“ stieg kontinuierlich in die Top 40 der US-Billboard Charts und hielt sich dort fast ein ganzes Jahr. Entsprechend geriet der Nachfolger „Kaleidoscope Dream“ 2013 fast zum kommerziellen Selbstläufer. Er erreichte Platz 3 in den USA sowie die Top 30 in vielen anderen Ländern und dürfte in Kürze als der letzte Zwischenschritt auf seinem unaufhaltsamen Weg an die Spitze gelten.
The Fratellis im Oktober 2015 in Köln
Nachdem sich The Fratellis 2009 überraschend getrennt hatten, gab es im Juni 2012 freudige Neuigkeiten für alle Fans des Trios, das beschlossen hatte, wieder gemeinsam mitreißende Musik zu machen, die die Punk-Vergangenheit Englands mit dem dynamischen Indie-Rock-Sound der Gegenwart verbindet. Im Oktober 2013 veröffentlichten The Fratellis nach dreijähriger Pause ihr lang erwartetes drittes Album „We Need Medicine“, eine restlos ausverkaufte Tour durch ihre Heimat folgte. Dabei begeisterten und überzeugten sie wie eh und je mit ihren unbestrittenen Live-Qualitäten. Nach der gratis über ihre Homepage veröffentlichten EP „The Soul Crush“, die als Vorbote auf das kommende Album galt, wurde nun ihr viertes Album „Eyes Wide, Tongue Tied“ für den 21. August angekündigt. Im Anschluss geht es auf Europa-Tournee, die sie zwischen dem 24. und 31. Oktober für vier Konzerte in Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin auch nach Deutschland führt.
Wie die drei aus Glasgow stammenden Musiker auf den Bandnamen kamen, ist noch heute eines der großen Mysterien ihrer elfjährigen Bandgeschichte. Manche vermuten, dass sie den Namen der Gangsterfamilie aus Steven Spielbergs Film „The Goonies“ entliehen haben. Die naheliegendere Erklärung kommt jedoch sehr viel trivialer daher: Sänger und Gitarrist John Lawler, Schlagzeuger Gordon McRory und Bassist Barry Wallace – wie sie gebürtig heißen – entschieden sich für den Geburtsnamen von Barrys Mutter, der im Italienischen passenderweise auch ‚Brüder‘ bedeutet. Konsequenterweise verpassten sie sich anschließend die Künstlernamen Jon, Mince und Barry Fratelli.
Bereits 2006 veröffentlichen sie ihr Debüt „Costello Music“, das auf Anhieb Platz 2 der britischen Charts erklomm und über eine Million Mal verkauft wurde. Nicht nur die Musikpresse war begeistert: Innerhalb kürzester Zeit scharten The Fratellis eine euphorisierte Fanbase um sich, die den trockenen, aber gleichzeitig sehr lebensfrohen Sound der Band zelebrierte. 2007 erhielten sie den renommierten BRIT Award in der Kategorie ‚Best British Breakthrough Act‘. Der Bekanntheitsgrad der Band vergrößerte sich international, als Apple seine TV-Werbung für den damaligen iPod mit dem Song „Flathead“ unterlegte. Ihr wohl bekanntester Song „Chelsea Dagger“ wird nicht nur von passionierten Festivalgängern oftmals spontan intoniert, sondern findet auch als Tormusik vieler Fußballmannschaften Verwendung und hat sich im Laufe der Jahre ins popkulturelle Gedächtnis eingebrannt. 2008 legten sie ihr zweites Studioalbum „Here We Stand“ nach, das in Großbritannien die Top 5 der Charts erreichte.
Nach knapp dreijähriger Auszeit, die die drei Schotten für diverse Solo-Projekte und neue Band-Konstellationen nutzten, fanden sie sich im Juni 2012 wieder zusammen und gaben bekannt, dort weitermachen zu wollen, wo sie 2009 aufgehört hatten. Gesagt, getan: Ihr drittes Werk „We Need Medicine“ nahmen sie im West End von Glasgow auf und Jon Fratelli selbst sowie Stuart McCredie zeichneten für die Produktion verantwortlich.
Nach einer Ende 2014 veröffentlichten, kostenlosen Weihnachts-EP zog es die Band gemeinsam mit Produzent Tony Hoffer nach Los Angeles, um das neue Album aufzunehmen. Stilistisch blieben sie dabei nicht nur ihrem unverkennbaren Sound treu – sie kehrten zurück zu ihren Wurzeln, was sich bereits in der Wahl ihres Produzenten zeigt, der auch schon das Debüt „Costello Music“ begleitet hatte. Auch dieses Mal schufen The Fratellis mächtige Rock-Hymnen, denen die immer wieder aufflackernden Blues-Momente die nötige Brise Melancholie, aber auch ein Augenzwinkern hinzufügen. So dürften auch die kommenden Songs umgehend zum Mitsingen animieren und sicherlich zu neuen Live-Lieblingssongs der Fans avancieren.
Arkells im November 2015 in Köln
Das Motto der Arkells lautet: „TOURING always.“. Ein passendes Bandmotto. Vor allem, wenn man sich einmal anschaut, wie viel Spaß die fünf Kanadier auf der Bühne haben und im Publikum verbreiten. Die Jungs hüpfen und springen auf der Bühne rum, als gäbe es kein Morgen mehr und versprühen unweigerlich das Gefühl, sie leben nur dafür auf der Bühne zu stehen und eine Riesenshow zu machen. Nachdem sie als Support von Billy Talent auf Europatournee waren, wurden sie nicht nur, verdientermaßen, in Europa bekannt, sondern auch von Fans und Kritikern gleichermaßen gefeiert. Es gibt keinen Grund jetzt damit aufzuhören, denn die Arkells sind wie ein guter Wein: Sie werden nicht älter, sie werden nur besser.
Hiatus Kaiyote im November 2015 in Köln
Hiatus Kaiyote sind im Moment sehr erfolgreich mit ihrer ganz eigenen Klangwelt. Das Konzert am 14. Juli in Berlin ist seit einiger Zeit ausverkauft. Jetzt hat die Grammy-nominierte Formation für den Herbst eine Deutschland-Tour bestätigt! Wer die Band noch nicht kennen sollte: Hiatus Kaiyote ist eine perfekte Mischung aus Poesie und Polyrhythmik. Die Band hat gleichsam ein eigenes Ökosystem erschaffen, angefüllt mit Songs, die jeweils eine eigene anschauliche Klangwelt verkörpern. Jeder Song handelt von köstlichen, aber nie zuvor erzählten Geschichten über die Vergangenheit und Zukunft. Die treibende Kraft des Quartetts ist Nai Palm, Sängerin und Songwriterin, die den Vorstellungen über den Musikstil der Gruppe konkrete Form gab. Als sie in einem kleinen Club ihrer Heimatstadt mit einer pinkfarbenen und mit Nylonsaiten bespannten Gitarre auftrat, wurde der Bassist Paul Bender auf sie aufmerksam. Ein Jahr später begannen sie mit der Zusammenarbeit an intuitiv gestalteten Kompositionen. Bender holte die vielseitigen Instrumentalisten Perrin Moss (Schlagzeug) und Simon Mavin (Keyboard) mit ins Boot, und damit waren die Weichen für eine dynamische und organische Entwicklung gestellt. Inzwischen gehören Größen wie Questlove von den Roots, Erykah Badu, Pharrell, Prince oder Gilles Peterson zu ihren Fans. Im Mai ist mit „Choose Your Weapon“ das zweite Album der Band erschienen, das wieder alle Genregrenzen sprengt. Das prägende Element ihres Sounds ist eine Ungezwungenheit, die an die unendliche Weite der australischen Landschaft denken lässt. Dieses Monster, angesiedelt zwischen HipHop und Jazz, Lässigkeit und Tanzmusik, Funk, Soul und R’n’B ist eine fantastische Vorlage, den Fans einen wunderbaren Abend zu bereiten.
Oh Wonder im November 2015 in Köln
An Oh Wonder ist vieles ungewöhnlich. Das Duo veröffentlicht exakt monatlich genau ein Stück auf Soundcloud – was in Zeiten, in denen das Konzept eines ganzen Albums angeblich langsam verschwindet, vielleicht eine gute Idee ist. Aber das wäre zu marktkonform gedacht. Und das sind Anthony West und Josephine Vander Gucht keinesfalls, ihr Konzept ist ein ganz anderes. Ihnen geht es um den Song, die Musik, den Klang. Ihnen geht es um die ständige Herausforderung als Songwriter. Die klassisch ausgebildeten Multiinstrumentalisten schreiben, texten, produzieren und mixen ihre Stücke gemeinsam in ihrem Heimstudio in London. Stilistisch reichen die Songs von Klavier-Balladen mit leichten R’n’B-Einflüssen zu peitschendem Elektro. Eins haben ihre Songs jedoch stets gemeinsam, und zwar ihre außerordentliche Menschlichkeit. „Die Songs handeln von uns Menschen, und von den Leuten, die in deinem Leben für dich da sind“, sagt Josephine. „Menschen brauchen einander. Damit beschäftigt sich dieses Album, aus all den unterschiedlichen Blickwinkeln. Es geht darum, für die unterschiedlichen Leute und Beziehungen in deinem Leben dankbar zu sein.“ So ist im Juni mit „White Blood“ ein Song erschienen, der sich mit Heilung von physischer und psychischer Krankheit beschäftigt, mit Immunität gegen Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Angst. Das Cover bildet eine mikroskopische Aufnahme eines Hirntumors ihres Fans Steven Keating, die dieser selbst angefertigt hat und in deren Zentrum man mit Fantasie einen tanzenden Menschen ausmachen kann. Wie gesagt, an Oh Wonder ist eigentlich alles ungewöhnlich. Auch im weiteren Verlauf: Am Ende soll aus den einzelnen Werken eine komplette Platte werden, die im September erscheinen wird. Dann werden die beiden auch erstmals auf die Bühne treten und ihre Musik live präsentieren. Die ersten Auftritte in London, LA und NYC, die für den Herbst angesetzt sind, waren in kürzester Zeit ausverkauft. Das dürfte bei den Shows im November ähnlich sein. Vorher sind sie noch zu Gast beim Reeperbahn Festival.
Tyler Ward im November 2015 in Köln
Den Ruf des Internet-Phänomens hat Tyler Ward hinter sich gelassen. Er ist längst in der Riege der erfolgreichen internationalen Künstler angekommen. Im Herbst 2015 geht der Singer-/Songwriter und Multiinstrumentalist aus dem US-Staat Colorado wieder auf Tour. Neben Konzerten in seiner Heimat, in Asien und Australien kommt Tyler Ward auch für fünf Termine nach Deutschland.
Vor fünf Jahren präsentierte Tyler Ward sein erstes Video auf YouTube. Eigentlich wollte er nur als Tontechniker und Produzent überzeugen, aber seine Fähigkeiten als Sänger und Performer überzeugten im Handumdrehen Musikfans jeden Alters und jeder Nationalität. Bis heute haben knapp zwei Millionen Menschen seinen Channel abonniert. 2013 erschien ‚Honestly’, Tyler Wards Debütalbum. Im gleichen Jahr ging er auf ausverkaufte Headliner-Tour in Deutschland.
Tyler Wards Fans können sich auf fünf energiegeladene Shows und beste Unterhaltung freuen.
Sallie Ford im November 2015 in Köln
Donots im November 2015 in Köln
BRINGS im Juni 2016 im RheinEnergieStadion
Es ist tatsächlich schon bald fünf Jahre her, dass Brings ihr 20 Jähriges Bandjubiläum mit ihrem längst legendären Jubiläumskonzert im Rheinenergiestadion begangen haben.
Und weil es so schön war, tun sie`s noch einmal!!
Am 04.06.2016 findet das große Jubiläumskonzert zum 25 jährigen Bestehen der Band im Rheinenergiestadion in Köln statt.
Wie schon beim Konzert zum 20 jährigen Bestehen, haben sich Brings neben dem Vorprogramm auch wieder musikalische Gäste für Ihre Show eingeladen.
Freunde, Wegbegleiter, Mitstreiter, Vorbilder es verspricht erneut ein abwechslungsreiches, stimmungsgeladenes Ereignis zu werden. Und beim kommenden Konzert wie damals werden Brings alles in die Waagschale werfen, was sie ausmacht:
Bock auf Rock`n Roll , Pure Energie, die Erfahrung aus 25 Jahren Musikerleben und nicht zuletzt die „kölsche Sproch“.
„Wir freuen uns auf eine laute Geburtstagsparty, mitten auf dem heiligen Rasen von Köln“ sagen Brings.
Stereophonics im Oktober 2015 in Köln
Seit 24 Jahren stehen die Stereophonics aus Wales für ein ganz bestimmtes Rockgefühl. Tief verbunden in der Tradition hymnischer Refrains und mitreißender Strophen, haben sie die Dringlichkeit eines kantigen, druckvollen Sounds im Blick. Mit dieser Spannung zwischen Alternative Rock und fantastischen Melodien avancierten sie früh zu echten Erfolgsgaranten. Fünf ihrer acht Alben eroberten die Spitzenposition der britischen Charts und elf ihrer Singles schafften den Einstieg in die Top 10. Mit neuem Material kehren die Stereophonics in diesem Jahr auf die Konzertbühnen zurück. Am 11. September erscheint ihr neuntes Album „Keep The Village Alive“. Zwischen dem 3. und 15. Oktober folgt dann ihre erste große Deutschland-Tournee seit mehr als drei Jahren, mit Stationen in Hamburg, Frankfurt, Köln und München.
Als Sänger und Gitarrist Kelly Jones 1992 die Band Tragic Love Company gründete, hätte er sich niemals träumen lassen, dass er nur wenige Jahre später zu den profiliertesten Frontmännern Großbritanniens zählen würde. Der Name entstand als Reminiszenz an seine drei Lieblingsbands The Tragically Hip, Mother Love Bone und Bad Company. Das kann man auch heute noch hören, denn im Sound der ein Jahr später in Stereophonics umbenannten Band sind noch immer Merkmale und Qualitäten der drei Rock Acts vorhanden.
Von Anfang an zeichneten sich die Stereophonics durch ein kraftvolles, für Großbritannien ungewöhnliches Rock-Feeling aus. Ihnen gelang es, die Härte des US-Alternative Rock mit äußerst melodiösen Harmonien zu verbinden. Deshalb war ihnen gleich mit Veröffentlichung ihres Debüt „Word Gets Around“ 1997 großer Erfolg in der Heimat beschieden. Das Album landete auf Platz 6 der Charts, vier Singleauskopplungen gelang der Einstieg in die Top 40. Mit ihrer intensiven Live-Präsenz vergrößerten die Waliser ihre Fanbasis zunehmend. Schon bald galten die Stereophonics als eine der wichtigsten Rockbands Großbritanniens. 1998 erhielten sie den BRIT Award als ‚Best New Group’.
Die folgenden Jahre lesen sich wie eine einzige Erfolgsgeschichte: Die Alben „Performance And Cocktails“ (1999), „Just Enough Education To Perform“ (2001), „You Gotta Go There To Come Back“ (2003), „Language. Sex. Violence. Other?” (2005) und „Pull The Pin” (2007) stürmten ausnahmslos an die Spitze der britischen Charts. Zahlreiche Singles schafften den Sprung in die Top 10, darunter Songs wie „Just Looking“, „Mr. Writer“, „Maybe Tomorrow“, „Dakota“ oder „Handbags And Gladrags“, die alle zum festen Kanon der englischen Rockmusik zählen und zu Radio-Evergreens avancierten.
Bis 2003 blieb die Besetzung des einstigen Trios konstant. Seit 2007 sind die Stereophonics zu viert: Der neu hinzugestoßene Gitarrist Adam Zindani bereicherte ihren Sound nachhaltig. Vor der Produktion des achten Albums stieg Drummer Javier Weyler aus. „Graffiti On The Train“ wurde mit dem Schlagzeuger Jamie Morrison (ex-Noisettes) eingespielt, der seither zum festen Line-Up zählt und der Band eine druckvolle Frische verlieh. Nun hat das Quartett mit „Keep The Village Alive“ in dieser Formation bereits das zweite Album aufgenommen und beweist damit Konstanz, Konsistenz und Progression zugleich – selbst im nunmehr 24. Bandjahr.
Jim Adkins im August 2015 in Köln
Paul Smith & The Intimations im September in Köln
Fünf Jahre ist es her, dass Maxïmo Park Frontmann Paul Smith mit Margins sein erstes Solo-Album veröffentlichte. Danach war aber erstmal Schluss mit seinem Soloausflug und es folgten zwei Alben mit Maxïmo Park. Anlässlich des Zehnjährigen Jubiläums ihres Debüts A Certain Trigger gibt die Band einige Konzerte, bei denen nur ausgewählte Songs aus ihrem Debütalbum gespielt werden. Parallel arbeitete Paul aber auch weiter an Solomaterial. Ein Ergebnis dieser Arbeit war im letzten Jahr das Album Frozen By Sight, dass gemeinsam mit Peter Brewis von Field Music veröffentlicht wurde. Damit aber noch nicht genug, am 21. August erscheint sein zweites Solo-Album Contradictions unter dem Namen Paul Smith and the Intimations. Ohne Maxïmo Park, mit Wendy Smith von Prefab Sprout, Rachel Lancaster von Silver Fox und natürlich Peter Brewis.
Dengue Fever im September 2015 in Köln
Wie gewohnt stürzen sich Dengue Fever mit dem Kopf voran in die zweite Dekade ihres Bandbestehens und veröffentlichen zeitgleich ihr fünftes Album „The Deepest Lake“, das gänzlich neues Material enthält und einen kritischen Scheideweg in der Karriere der Musiker markiert. 2013 gründete die Band ihr eigenes Label „Tuk Tuk Records“ und begab sich auf neue Fährten des parallelen Daseins als Künstler und Labelbesitzer. Auf diese Weise kann Dengue Fever grenzenlos musikalisch experimentieren und selbst Entscheidungen über die nächsten Karriereschritte treffen.
Das bereits erwähnte neue Album „The Deepest Lake“ ist der beste Beweis für diese mehr als gelungene janusköpfige Konstellation. Es bringt mehr akustischen Facettenreichtum mit sich als der Mekong selbst. Das im Januar in den USA und Kanada und im Februar in der restlichen Welt erschienene, zehn Songs lange Album wird sowohl eingefleischte Fans als auch frische Hörer, die auf der Suche nach einem gänzlich neuen Hörerlebnis sind, in den Bann ziehen. Zu dem der Band charakteristischen und von Kritikern hoch gelobten Mix aus kambodschanischem Pop und psychedelischem Rock, kommen auf der neuen Platte noch Sounds von Khmer Rap, lateinamerikanischen Grooves, afroamerikanischen Schlagzeugbeats sowie Memphis-Soul artigen Blasinstrumenten hinzu.
Vom ersten, durch Keyboard- und Schlagzeugsounds bestimmten Track „Tokay“ führt die vogelgleiche, unverwechselbare Stimme der Leadsängerin Chhom Nimol durch die musikalische Palette von „The Deepest Lake“. Während „Rom Say Sok“ durch den abwechselnd weiblich-männlichen Gesang etwa an legendäre Bands wie „X“ des Duos Exene Cervenka und John Doe erinnert und das Beste der Indiemusik zum Vorschein bringt, steht der jamsessionartige, sechsminütige Song „Cardboard Castles“ ganz in der Tradition des Psychedelic Pop. Diese Spannbreite macht deutlich, dass Dengue Fever mit „The Deepest Lake“ kein Risiko scheuen. Indem die Band ihren Instinkten folgte und viele Tracks ganz in der Manier von ausufernden Jamsessions aufnahm, spielte sie sich zu ihren musikalischen Höhen auf. Auf „The Deepest Lake“ ist keine Spur davon zu finden, dass passenden Songs gesucht werden musste. Vielmehr ist das Album ein organisches Ganzes und zeugt davon wie die Eingebungen ganz von selbst zu den Musikern kamen.
Die neu gewonnene Unabhängigkeit im zeitgleichen Dasein der Band als Künstler und Labelbesitzer, markiert nur einen weiteren Schritt in der Entwicklung der Musiker, die eine ganz eigene Position in der Musikszene von Los Angeles einnehmen. Alles begann im Jahr 2002 mit der Veröffentlichung des ersten namens gebenden Debütalbums „Dengue Fever“. Indem die Band verloren geglaubtes Liedgut der Khmer Kultur coverte, ehrte sie den Khmer Rock – ein hybride Stilrichtung aus der Zeit des Vietnam Kriegs mit Surfelementen, psychedelischen Anklängen und klassischer Rockmusik wie sie etwa von kambodschanischen Rockgrößen wie Ros Sereysothea, Pan Ron und Sinn Sisamouth dargeboten wurde.
Die von Kritikern hoch gelobte zweite Veröffentlichung von Dengue Fever mit dem Titel „Escape from Dragon House“ aus dem Jahr 2005 bestand bereits aus gänzlich neu komponierten und geschriebenen Tracks. Amazon zeichnete das Album mit Platz 1 der internationalen Neuerscheinungen 2005 aus und das Mojo Magazin nahm die Platte in die Top 10 der Weltmusik Veröffentlichungen von 2006 auf.
Der Release der dritten Platte „Venus on Earth“ von 2008 brachte der Band die bis dato besten Verkaufszahlen ein. Das Album fand sowohl unter Kritikern als auch Fans weltweit ein immenses Echo. Sogar Musikgrößen wie Peter Gabriel, Kirk Hammett von Metallica und Ray Davies sprachen in der Presse enthusiastisch von „Venus on Earth“ und machten die Platte noch bekannter.
Das vierte Album von Dengue Fever namens „Cannibal Courtships“, das 2011 auf dem Label Fantasy Records/Concord Music Group erschien, markiert wiederum eine weitere Entwicklung, insofern als die Band ihre gewohnte Stilrichtung verließ und um experimentelle Sounds erweiterte.
Die eigentlichen Wurzeln von Dengue Fever sind bereits in den 90er Jahren zu verorten, als der Keyboarder der Band Ethan Holtzman eine sechsmonatige Reise durch Südostasien unternahm. Als er voll gepackt mit kambodschanischen Musikkassetten nach Los Angeles zurückkehrte, schloss er sich mit seinem Bruder Zac zusammen, der die gleiche Musikrichtung für sich entdecke als er in einem Plattenladen in San Francisco arbeitete. Schon bald steckten die Brüder andere mit ihrer Liebe zu kambodschanischer Vintage Musik an und so kam 2002 der Saxophonist David Ralicke, der Schlagzeuger Paul Dreux Smith und der Bassist Senon Williams hinzu: Die Band Dengue Fever war geboren. Was noch fehlte, war ein unverwechselbarer, originärer Gesang. Fündig wurden die Musiker in einem kambodschanischen Nachtclub in Long Beach Kalifornien und so trat nach einigen Bemühungen und Umwerbungen die einzigartige Chhom Nimol der Band bei, nachdem sie erkannte, dass alle Bandmitglieder die Leidenschaft für die Musik ihres Heimatlandes teilten.
Es ist genau diese exzentrische und ungewöhnliche Mischung aus Khmer Musik, Garagenrock und britischer Beatmusik, die den Sound von Dengue Fever zu Höhen aufsteigen ließ, von denen die Band 2002 nicht zu träumen gewagt hätte. Seit dem Gründungsjahr spielte sich Dengue Fever in die Herzen von tausenden von Fans weltweit, indem sie auf solch prestigevollen Festivals wie WOMAD, WOMEX, Melbourne Festival, Glastonbury, Transmusicales, Roskilde, Electric Picnic, Peace and Love auftrat.
Nachdem etliche Features über Dengue Fever in Publikationen wie der New York Times, der Los Angeles Times, dem Mojo-, Uncut-, Magnet-Magazin oder in den Sendungen von NPR-Radio, Radio Australia und KCRW erschienen, ist die Zeit definitiv mehr als reif für eine weitere Dekade Dengue Fever – einer Dekade, in der die Band sich auf den Weg machen kann, weitere musikalische Grenzen über Board zu werfen. Das neue Album „The Deepest Lake“ ist nur der erste Beweis für den glorreichen Schritt in diese neue, spannende Richtung.
Lukas Graham im September 2015 in Köln
Magnus im September 2015 in Köln
If you’ve been the frontman of one of Europe’s most lauded and obsessed over alternative rock bands for more than two decades, maybe the best way to kick back and clear your head between records is to enter the studio with one of continent’s most respected producers of galloping 4/4 ultra-heavy techno and see what happens. If you’re dEUS frontman Tom Barman and that producer is CJ Bolland, the result will turn out to be nothing less than a revelation.
Now less a side project and more a fusion of the disparate, complimentary talents, Magnus is the semi-regular rendezvous of Barman – dEUS’ talismanic frontman and Bolland - the legendary producer of floor-buckling electronic classics such as It Ain't Gonna Be Me (used to dazzling effect in the film Human Traffic) and the colossal club track Sugar is Sweeter. Having first worked together in 2004 on their first collaborative album The Body Gave You Everything – a record that Barman described as sounding like “JJ Cale meets Kraftwerk” – the duo returned to the studio with a host of collaborators following the surprise 2012 release of dEUS’ Following Sea.
From the opening one-two Puppy and Last Bend – each sounding like dissonant RnB broadcasts from an orbiting space station - Magnus’ second album Where Neon Goes To Die is unexpected, futuristic and highly addictive. While dEUS deal in everything from crowd-levelling slacker anthems (Suds’n’Soda) to genius disjointed acoustic blues (Instant Street) and Bolland is renowned for creating utterly transcendent floor fillers (Horsepower), Magnus’ music is pure, crystalline and very direct; a synthesis of human heart and electronic soul, it is music created by a modernist man machine.
Envisaging the end of a certain kind of retro-futurism, the album title - a lift from a quote by legendary comedian Lenny Bruce with a cover photo taken at the Neon Boneyard, an open-air museum in Vegas where discarded signs retire – sees Barman and Bolland sound tracking a certain kind of gloam, creating scores for flickering, crumbling dance floors the world over.
Across the record’s ten tracks, Bolland and Barman conjure a hazy, late-night world of hypnotic strobe light stomps (Regulate), flute-led easy listening analogue ballads (Getting Ready) and glimmering cybernetic pop (Singing Man). Taking the call to join the duo in the studio are guest vocalists Tom Smith (Editors), David Eugene Edwards (Wovenhand), French singer Mina Tindle, Blaya (from blazing Portuguese kuduro outfit Buraka Som Sistema), rising star Selah Sue and Belgian R&B singer Billie Kawende. While that roll call may seem like a list of strangely disparate talents, each vocalist’s uniqueness only serves to accentuate the record’s brilliance.
Thankfully, Where Neon Goes To Die is no fleeting reunion for Barman and Bolland. This time round, the once-a-decade studio partnership of two of Belgium’s most endearing, forward-thinking musicians takes to the live stage for a series of shows. The duo are working as a five-piece band, amongst them Tim Vanhamel of Belgian band Millionaire and legendary Palm Desert rockers Eagles of Death Metal. Hearing that live set up tear through Where Neon Goes To Die – an album that’s wild-eyed with frenetic creativity and very much created in the studio – well, that’s where the fun really begins.
Wheatus im Oktober 2015 in Köln
METRIC im Oktober 2015 in Köln
"Life is beautiful. The world is cruel. Music still matters." Mit starken Worten melden sich Metric mit ihrem sechsten Album „Pagans In Vegas“ und einer ausgiebigen Tournee im Herbst zurück.
Inspiriert vom New Wave und Punk der späten Siebziger Jahre gründen die aus Toronto stammende, charismatische Sängerin Emily Haines und der New Yorker Gitarrist Jimmy Shaw in Brooklyn die Band Metric. Die Kombination aus Punk, New Wave, treibenden Dancerhythmen, Indiepop und einer Spur Electronic, verfehlt ihre Wirkung nicht.
Mit den ersten Alben „Grow Up And Blow Away“ und „Old World Underground, Where Are You Now?“ erspielen sich die Kanadier rasch viele Fans weltweit. 2005 folgt „Live It Out“, das sofort Goldstatus erlangt und auch in Deutschland der Band erste Erfolge beschert. Im Rahmen Albumtour sind Metric auf Einladung von Mick Jagger & Co als Vorgruppe der Rolling Stones bei deren legendären Auftritten im New Yorker Madison Square Garden zu sehen. Ein weiterer Fan ist Lou Reed, der auf einem späteren Album gar als Gastsänger mitwirkt.
Nach „Live it out“ folgt eine längere Auszeit der Band, Emily Haines nimmt ihr vielbeachtetes Solodebüt auf. Wieder zurück im Studio und auf der Bühne schaffen Metric 2009 den weltweiten Durchbruch mit dem Album „Fantasies“. Emily Haines & Co verkaufen Arenen aus, sind Headliner auf diversen Festivals, haben Soundtrack-Beiträge in Filmen von Edgar Wright und David Cronenberg und schreiben 2010 mit Howard Shore den Titelsong zum Grammy nominierten "Twilight: Eclipse".
2012 erscheint „Synthetica“, mit dem Metric auch letztmals bei uns zu sehen sind und ein gefeiertes, ausverkauftes Konzert in Berlin geben. Im Zentrum der Show: die Sängerin mit der markanten Stimme, einer gewissen Ähnlichkeit zur jungen Debbie Harry und einer großartigen Bühnenpräsenz.
"Pagans In Vegas" ist das erste von zwei Alben, denn Emily Haines und Jimmy Shaw haben jeder für sich - Haines in Nicaragua und Spanien, Shaw in Toronto - seit 2014 an neuen Songs geschrieben. Als man gemerkt hat, dass man genügend gute Ideen für gleich zwei Alben entwickelt hat, beschloss man, jede Songsammlung für sich stehen zu lassen und zu veröffentlichen.
Metric haben in ihr neues Album Referenzen an Musiker und Acts gepackt, die sie inspiriert haben: Depeche Mode, New Order, The Cure, Underworld oder Kraftwerk. Sängerin Emily Haines erklärt, dass es draum ging "die Romantik einer anderen Zeit zu finden, ohne in Nostalgie zu verfallen".
Als Vorgeschmack auf das neue Material kann man im Netz die Songs „Cascades“ und – brandneu – die Single „The Shade“ hören: ein euphorischer Synthie-Pop-Song, den die Band in den Oscilloscope Studios der Beastie Boys in New York aufgenommen hat. Machten sich Metric bislang hierzulande live immer rar und gaben nur wenige Shows, sind sie bei der diesjährigen Tour gleich in fünf deutschen Städten zu erleben. Wir freuen uns!
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Catastrophe & Cure im November 2015 in Köln
Man könnte es sich leicht machen und die Amadeus-Award-Gewinner 2013, CATASTROPHE&CURE als hübsche, junge Posterboys in knallenge Hosen abtun, die mit "Undeniable / Irresistible" (VÖ: 10.04.2015 / schoenwetter Schallplatten) ihre Reifeprüfung ablegen, um im Orchester der ganz Großen mitzuträllern.
Sollte man aber nicht. Tut man das nämlich, übersieht man den Diamanten unter dem schwarzen Stück Kohle, das Wesentliche, das Erhebende an dieser Band, die so viel Freude macht. Die Oberfläche, fünf Steyrer Lifetime-Friends, Familienverhältnis und Sandkastenbruderschaft inklusive, verwässert aber zusehends, wenn man sich dem zweiten Album der Oberösterreicher hingibt. Die ersten zehn Sekunden des minimalistischen Kleinods "The Shore" machen deutlich, wohin sich das Raumschiff Catastrophe & Cure hinbewegt: zwischen Late-Michael-Jackson-Gedächtnis-Beats und einer verträumt schwelgerischen Gesangslinie bilden Gitarrenflächen und Synthlandschaften eine Dichotomie aus Harmonie und Melancholie, mit dem Wissen, dass die Flut jederzeit die Küste überschwemmen könnte.
"The Shore" ist ein exemplarischer Geniestreich, wie dieses Album wächst und sich entwickelt. Es ist wie ein guter Herzensfreund, manchmal verschlafen, in sich gekehrt und unwiderstehlich ("Undeniable/Irresistible"), manchmal aber auch aufgewühlt und dramatisch ("I count the days"), aber immer ein bisschen mysteriös und geheimnisvoll. Genau darin liegt die Stärke einer Band, die nach ihrem Erstlingswerk "Like crazy doves" wie ein Schmetterling aus der Raupe metamorphosiert. Diese fünf Menschen sind nämlich, nach der oberflächlichen Behübschung, besessene Musiker, die sich Monate über den richtigen Gitarrensound oder den passenden Synth unterhalten. Akribische Arbeiter, die ihren Schweiß und ihr Blut dafür geben, das Studio des Produzenten selbst zu bauen, um daraufhin ihr Album einzuspielen. Tüftelnde Texter, die Intimität und fragile Bilder zulassen, in denen man sich fallen lassen kann, Verständnis findet. Man höre das kluge Beat-Arrangement in "Written", die Lässigkeit der hochnäsigen Radiohead-meets-Nirvana-Hymne "Nobody's fault but mine" oder das eingangs erwähnte, alles überstrahlende "The Shore". "Sometimes it all went overboard" singt Sänger Johannes Eder da und man ist einfach nur sprachlos, weil man weiß, wie es ihm geht. Wie dieser eine Herzensfreund, den man sich schon immer wünschte.
All diese Eigenschaften lassen "Undeniable/Irresistible" zu einem Schmetterling von Album erblühen, ein Zitronenfalter in einer Welt voller Steine und Knochen. Bemerkenswert und mit Sicherheit der größte Entwicklungssprung gegenüber des Vorgängers "Like crazy doves" ist die manische Akribie, mit denen Catastrophe & Cure an ihren Arrangements arbeiteten, auch vor programmierten Drums und ungewöhnlichen Songstrukturen nicht Halt machten. Damit haben sie sich nun in erster Linie selber belohnt. Aber auch uns. Denen sie einen Herzensfreund von Album geschenkt haben.

















