21.06.: Kölner Abend mit Rekordbeteiligung
Foto: Hannes Krainz
v.l.n.r.: Max Schautzer, Sandra Thier (Produzentin und Ex-RTL 2 News-Moderatorin), Veranstalter Jürgen „Blacky“ Schwarz. Miss Jamaika Lee Chen Francis, Miss Kärnten Franziska Sumberaz, Dirk Lottner (ehemaliger Kapitän des 1. FC Köln)
Der 1. Kölner Abend in Kärnten ist inzwischen eine Veranstaltung mit Tradition. Bereits zum sechsten Mal hatte Initiator Jürgen „Blacky“ Schwarz Kölner und Kärntner zum kulturellen Austausch, dieses Jahr erstmals ins Casineum des Casino Velden geladen. Und der Erfolg gibt dem Event-Manager Recht, denn so viele Gäste wie in diesem Jahr konnte er noch nie begrüßen. Über 100 angereiste Kölner, dazu Exil-Rheinländer und über 50 Einheimische freuten sich über ein tolles Programm. Auch zahlreiche Prominente aus Köln und Österreich wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen, darunter Hans-Werner Bartsch (Bürgermeister der Stadt Köln), Jürgen Pfeiler (1. Vizebürgermeister Klagenfurt), Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, Manfred Ebner (Landtagsabgeordneter Kärnten), Fernsehlegende Jean Pütz (WDR, ZDF), Shary Reeves (WDR-Moderatorin), Max Schautzer (TV-Moderator), Micky Brühl (Sänger & Veldenbotschafter), Andrea Schönenborn (Sängerin, TV-Moderatorin), Sandra Thier (TV-Moderatorin), Lukas Wachten (TV- und Radio-Moderator), Anton Fuchs (Künstler), Arno Pangerl (Export-Direktor Früh-Brauerei), Miss Kärnten Franziska Sumberaz, Miss Jamaika Lee Chen Francis, Dirk Lottner (EX-Profi 1. FC Köln) sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter.
Der traditionelle Fassanstich zum 1. Kölner Abend durch Bürgermeister Bartsch und Miss Kärnten Franziska Sumberaz erfolgte erstmals im weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Casineum, der Event-Location des Casino Velden. Neben frisch gezapftem Früh-Kölsch staunten die Gäste über ein Köln-Kärntner Buffet mit Spezialitäten des Kölner Sternekochs Dominic Jeske („La Société“), seit Jahren kongenialer Partner von TV-Koch Mario Kotaska, sowie des österreichischen Haubenkochs Marcel Vanic. Neben den kulinarischen Erlebnissen standen traditionell der kulturelle Austausch sowie die Intensivierung der in den letzten Jahren geknüpften wirtschaftlichen und freundschaftlichen Kontakte zwischen Kärntnern und Kölnern im Vordergrund. Auch musikalisch hatte Schwarz wieder den richtigen Riecher. Die Kölner Top-Gruppe „Boore“ (Rut sin die Ruse) war zum ersten Mal beim Kölner Abend dabei und begeisterte Einheimische und Kölner gleichermaßen. Abgerundet wurde ein grandioser Abend mit einer exklusiven Tombola, deren Hauptpreis, ein extra für diesen Anlass geschaffenes Kunstwerk des Kölner Künstlers Anton Fuchs im Wert von 1.750 Euro, Unternehmer Ilja Supica mit nach Köln nehmen durfte.
Aber nicht nur der 1. Kölner Abend sorgte für gute Laune unter den fast 200 Teilnehmern, auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. In Kooperation mit dem Wirtschaftsclub Köln und zahlreichen Kärntner Institutionen und Unternehmen stand am Samstagnachmittag der vierte Köln-Kärntner-Wirtschaftsdialog an. „In den letzten Jahren haben wir diese Veranstaltung mit viel Erfolg durchgeführt, weil wir neben dem Kölner Abend, bei dem der Spaß im Vordergrund steht, eine weitere Veranstaltung benötigt haben, bei der von den vielen hochrangigen Vertretern beider Regionen konzentriert an wirtschaftlichen Themen gearbeitet werden kann“, erklärt Initiator Schwarz. „Dadurch sind bereits einige spannende Kooperationen entstanden und diesem wirtschaftlichen Aspekt haben wir nun erneut den passenden Rahmen geben.“
Christian Kerner, Geschäftsführender Vorstand des Wirtschaftsclubs Köln und Geschäftsführer des Kölner Brauereiverbandes, unterstützt diese einmalige Initiative von Beginn an: „Kärnten ist durch seine Lage im Dreiländereck und seine Infrastruktur sehr interessant für uns. Hinzu kommt, dass wir mit dem Flieger vom Flughafen Köln/Bonn in einer Stunde in Klagenfurt sind und auch die Mentalität der Kärntner zu uns passt. Das ist eine wunderbare Basis für erfolgreiche Geschäfte“, so der Kölner Rechtsanwalt. Im Fokus des diesjährigen Wirtschaftsdialogs stand das Thema: „TTIP - Schutz der regionalen Marken in Köln und Kärnten – Stellt die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der EU und den USA eine Gefahr für die regionalen Lebensmittelproduzenten dar?“
Nach einer Vorstellung der Wirtschaftsstandorte durch die Delegationen beider Regionen und einer kurzen Podiumsdiskussion konnten österreichische und deutsche Firmen ihre Spezialitäten vorstellen. Darüber hinaus gab es eine spannende Exkursion in die Geschichte der landestypischen Biersorten, gefolgt von einer Blindverkostung und interessanten Erläuterungen durch einen Bier-Sommelier. Auch hier fiel das Fazit nach rund zwei Stunden äußerst positiv aus. Neben interessanten Themen kam auch das Networking nicht zu kurz, so dass schon in Kürze neue Kooperationen zwischen dem Rheinland und Kärnten in trockenen Tüchern sein werden.
Den Stellenwert der Veranstaltung erkennt man auch daran, dass die Stadt Köln diese außergewöhnliche Initiative der Unternehmer unterstützt, so war Kölns Bürgermeister Hans-Werner Bartsch ebenso in offizieller Funktion vor Ort, wie der Leiter der Wirtschaftsförderung in Köln, Karl-Heinz Merfeld. Vor Ort trafen sie auf Kärntens Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, ihre Klagenfurter und Veldener Amtskollegen und weitere hochrangige Politiker aus der Kärntner Landeshauptstadt und der Region.
Auch der Spaß kam bei der viertägigen Reise natürlich nicht zu kurz. So sorgte ein internationales Bootsrennen auf dem im letzten Jahr offiziell getauften „Kölner See“ für Begeisterung. Am traumhaft gelegenen Gewässer der Familie Kuscher kämpften Kölner und Kärntner um einen von „die glasstätte“ gestalteten und gestifteten Wanderpokal im Wert von 1.000 Euro. Am Ende konnte sich hier das Team des Wirtschaftsclub Köln mit Präsident Marc E. Kurtenbach und dem geschäftsführenden Vorstand Christian Kerner durchsetzen, das den Cup nun ein Jahr behalten darf.
Kein Wunder, dass Veranstaltungsmanager Jürgen Schwarz, Erfinder des 1. Kölner Abends und Inhaber der Agentur BLACK EVENTS, am Ende restlos zufrieden war: „Die Resonanz ist enorm. Die Veranstaltung erreicht eine immer größere Bedeutung auch im wirtschaftlichen Bereich. Es sind viele geschäftliche und auch persönliche Beziehungen geknüpft worden, die nun mit viel Elan gepflegt werden“, erklärt der Event-Profi das Phänomen. „Wir freuen uns schon jetzt auf die Neuauflage im kommenden Jahr und den nächsten Besuch bei Freunden.“
Unter dem Motto „Kölsch, die einzige Sprache, die man trinken kann“ werden auch 2016 wieder unzählige Kölner und Kärntner gemeinsam feiern und vor allem die wirtschaftlichen Kontakte intensivieren.