21.08.: Konzerte neu im Vorverkauf
Und auch diese Woche frische Konzerte direkt vom Veranstalter des Vertrauens! Auch dieses Mal bietet unser Überblick wieder ein breites Spektrum aus dem musikalischen Angebot dieser Stadt und dem näheren Umkreis. Wir starten in Essen, wo ab dem 4. November 2016 (nein, kein Tippfehler ...) das Musical "Ich war noch niemals in New York" mit den Hits von Udo Jürgens aufgeführt werden wird. Im November 2015 kommt das Damen-Duo BOY in die Domstadt. Die Berliner Band "Milliarden" ist bereits im Oktober 2015 hier, genauso wie Mocky und "Low Roar". Auch im November 2015 kommen "New Dessert Blues" und Ho99o9 in die Kölner Clubs. Kurz vor Weihnachten, also im Dezember 2015, besuchen uns die "CITIZENS!". Comedian Luke Mockridge macht im Januar 2016 gleich drei Mal einen Stop in der Region, nämlich in Düsseldorf, Essen und Siegen. Patrick Watson kommt mit seiner Band im November 2015 nach Köln-Poll in die Essigfabrik. Für den März 2016 haben sich Kodaline und Stanfour in Köln angekündigt. Das Disco-Musik immer noch aktuell ist, beweisen "Mini Moustache" im Oktober 2015. The Garden kommen im gleichen Monat. John Coffey macht im November 2015 Halt in Köln und "Escape The Fate" im Februar 2016. Jay Alexander geht im November 2015 auf große Kirchentournee und singt auch in der Trinitatiskirche. Und Sängerin Gin Wigmore macht das Line-Up für diese Woche komplett ... also, wie man sieht, eine Menge Musik für (fast) jeden Geschmack!
"Ich war noch niemals in New York" jetzt in Essen
Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Es ist über zehn Jahre her, als die Idee entstand, mit den Liedern von Udo Jürgens ein Musical zu schaffen. Er selbst war einer der treibenden Kräfte und erfüllte sich einen Traum. ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK wurde seit der Uraufführung zu einem internationalen Erfolg und wird nach dem Tod von Udo Jürgens zu seinem musikalischen Vermächtnis.
Das Musical mit 20 seiner größten Hits ehrt „den größten deutschsprachigen Popstar der vergangenen Jahrzehnte“ (Der Spiegel). Aus bekannten Songs von Udo Jürgens wie „Siebzehn Jahr, blondes Jahr“, „Merci, Chérie“, „Griechischer Wein“, „Mit 66 Jahren“ und „Ich war noch niemals in New York“ entstand ein Musical, das Generationen verbindet und das Mut macht, seine Träume zu leben. Eine Komödie mit Tiefgang und ein Musical zum Lachen. Die schönste Erinnerung an ein Genie.
Das Musical feierte Erfolge in Deutschland (Hamburg, Stuttgart, Oberhausen, Berlin), in Österreich (Wien), in der Schweiz (Zürich) und in Japan (Tokio). Seit der Uraufführung von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK 2007 in Hamburg haben fast vier Millionen Zuschauer diese Show genossen.
Irgendwann will man auch loslassen können. Nach unzähligen Pflichtaufgaben Neues erkunden. Das Leben genießen, die Liebe, sich selbst entdecken und seine Träume leben. ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK bringt diese Lebensqualität auf die Bühne. Mit einem Mix aus Leichtigkeit, Charme, Humor und nachdenklichen Momenten nimmt uns das Musical mit auf eine Reise ins Leben. Die große Fahrt beginnt im Theatersaal. Ein gigantisches Kreuzfahrtschiff legt ab, um unsere Sehnsüchte zu erfüllen. Was dann kommt, ist Lebensfreude pur. Prachtvolle Kostüme, spektakuläre Tanzeinlagen und eine atemberaubende Bühnentechnik setzen die Story so intensiv in Szene, dass man als Zuschauer alles um sich herum vergisst.
Am Sonntag, den 23.08.2015 wird das Ensemble von „Ich war noch niemals in New York“ mit einem Hitmedley aus dem Musical im ZDF Fernsehgarten zu sehen.
BOY im November 2015 im Kölner E-Werk
Mit ihrem zweiten Album WE WERE HERE melden sich die beiden Musikerinnen nach langer Zeit des Wartens endlich zurück, um mit ihren Songs bunte Funken zu versprühen. Und schon ist man da, eingetaucht in ihr nächtliches Lichtermeer, lässt sich mitreißen von ihrer Neugierde, ihrer Lebenslust, ihrer Melancholie und doch bleibt der Boden unter den Füßen immer irgendwie tastbar. Man will alles aufspüren, entdecken - Luft holen wäre Zeitverschwendung.
Der Albumtitel, wie auch der gleichnamige Song WE WERE HERE ist eine Hymne an die Unvergänglichkeit wertvoller Momente und zwischenmenschlicher Begegnungen. Auch das Duo selbst kann auf viel Unvergessliches aus den letzten Jahren zurückblicken.
Ihr Debütalbum MUTUAL FRIENDS zog 2011 direkt in die Top 10 der deutschen Verkaufscharts ein, hielt sich fast 40 Wochen in den Top 100 und ging Gold. »Little Numbers« bleibt ein charmanter Ohrwurm, der sich festgesetzt hat. Über 14 Millionen Mal wurde das Stück allein auf youtube angeklickt. BOY spielten zwei bis auf den letzten Stehplatz ausverkaufte Touren durch Deutschland und die Schweiz, inklusive Zusatzshows und Festivalauftritten. Es folgten Konzerte auf der ganzen Welt, die Musik der beiden bahnte sich ihren Weg von den großen Metropolen bis in die entlegensten Winkel. In Japan und Dänemark landeten sie sogar für einen Zwischenstopp auf dem ersten Platz der Airplay-Charts, um gleich darauf auf eine Tour durch 13 Städte in den USA und Kanada abzuheben. Nach einer dort komplett ausverkauften Akustik-Tournee im März 2013, kehrte die Band dann am Ende des gleichen Jahres in voller Besetzung für einen weiteren Konzertmonat nach Nordamerika zurück.
Der Sound des zweiten Albums klingt gewachsen. Das Licht hat sich eben ein wenig verändert. War MUTUAL FRIENDS vielleicht eher ein Album für den Tag, so präsentiert sich WE WERE HERE in nächtlich leuchtendem Gewand. BOY haben ihre Symbiose aus organischen, akustischen Elementen und Synthie-Sounds weiterentwickelt, die Songs sind ein dichtes und doch luftiges Geflecht aus den Geschichten und Erfahrungen der beiden Musikerinnen. Tiefgehende Harmonien und Arrangements werden von direkten und berührenden Texten komplettiert. Die Lieder sind durchwoben von Wärme, Empathie und der Möglichkeit, sich in den Geschichten wiederzufinden.
WE WERE HERE ist eine Ansammlung von Songs, die von persönlichen und doch universellen Momenten im Leben erzählen. "We were here / we were here / we were really here" singen BOY, und alles fängt an zu funkeln.
Milliarden im Oktober 2015 im Kölner YUCA
Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Ausdrucksarten, so sagt man gemeinhin. Auch, wenn`s manchmal ganz schön weh tut. Mit dem Berliner Rock-Duo Milliarden meldet sich nun eine Newcomerformation zu Wort, die die deutschsprachige Musiklandschaft so richtig aufmischen wird. Garantiert.
Sie wollen mit ihrer Musik etwas (er)schaffen, etwas teilen, etwas verändern. Etwas Großes. Etwas ganz Besonderes. Milliarden, das sind im Grunde nur zwei Menschen und bestehen aus Frontmann Ben Hartmann sowie Johannes Aue. Milliarden – mehr als ein Name. Ein Begriff, der starke Assoziationen weckt. Ein Schlagwort, das in riesigen Lettern über diesen turbulenten Zeiten zu schweben scheint. Irgendwo zwischen Börsencrash und Megagehältern, zwischen Insolvenz und neuen Chancen, zwischen Kommerz, Kultur und Kunst. Eine irgendwie absurde Zahl, deren Bedeutung ambivalent und kaum fassbar ist. Ebenso, wie auch der Sound der Berliner.
Milliarden geht es um den Widerspruch. Um den Kontrast und die Zerrissenheit, die sich auch auf den vier Songs ihrer Debüt-EP „Kokain & Himbeereis“ in jeder Sekunde widerspiegelt. Kantige deutsche Lyrics prallen auf eingängige Harmonien und einen rebellischen Punk-Spirit – roh, bittersüß, ungeschönt, leidenschaftlich und vor allem tief berührend. Milliarden nehmen sich den Luxus der Unangepasstheit in einer allzu angepassten Zeit. Wollen sich nicht zwischen Deutschrock, Liedermachertum und Pop entscheiden, sondern singen stattdessen von Freiheit. Vom Ausbruch aus dem Käfig und von den schrecklich schönen Momenten. Vom Fieber, von Wut, vom Exzess, vom Schmerz und vom Wandel. Und natürlich von Sehnsucht und von der Liebe. Und manchmal von Hass. Kurz gesagt: Vom Leben. In Wörter geworfene Emotionsentladungen. Kleine und große Dramen; Geschichten im Impulsrausch, die jeder irgendwann selbst erlebt.
Was vor ein paar Jahren mit einer zufälligen Bekanntschaft während einer Aufnahmeprüfung an der Universität begann, das hat sich mittlerweile zu einer tiefen Freundschaft entwickelt. Im vergangenen August verschanzten sich Milliarden für Songwritings in London, Helsinki und Stockholm. Am 13.12.14 waren Milliarden auf besonderen Wunsch von Ina Müller live bei „Ina´s Nacht“ (ARD) zu Gast, um die TV-Premiere ihrer am 12.12. erschienenen 4-Track-EP „Kokain & Himbeereis“ zu feiern. Zu Beginn dieses Jahres ging es dann nochmal für eine letzte Kreativphase nach Los Angeles. Ende Januar spielten sie dann ihren ersten Support Gig in Berlin für niemand geringeren als die legendären „Ton Steine Scherben“. Jetzt arbeiten Milliarden unter der Ägide des Produzenten Philipp Schwär an ihrem Debütalbum in Hamburg.
Milliarden bauen sich mit ihrer faszinierend eigenwilligen und doch eingängigen Mischung aus Text und Ton ihre ganz eigene Welt. Errichten Popbarrikaden, die man mit seinem sperrigen Deutschrock immer wieder aufs Neue einreißt. Berichten von brennenden Straßen und brennenden Herzen, während man in ihrer rastlosen Getriebenheit immer auf der Suche nach dem tieferen Sinn zwischen dem letzten Whiskey on the rocks und der nächsten Kippe ist. Milliarden mixen das Kaputte und das Schöne zu einem leicht entzündlichen, hoch explosiven Molotowcocktail.
So wie in dem Track „Vergiss mich nicht“: Einer dramatischen Liebesballade, die die Ruhe nach dem Sturm beschreibt. Das Wundenlecken nach dem ganz persönlichen Beziehungskrieg, das sich zu einem wahren Emotionsorkan steigert. Und um ebenso extreme Gefühle geht es auch auf der Piano-getriebenen Lebensgier-Hymne „Kokain & Himbeereis“, dem fordernden Outlaw-Blues „Freiheit is ne Hure“ und dem eindringlich-beschwingten „Schall & Rauch“.
Der Sound der Band passt perfekt als Soundtrack zum Kinofilm „Tod den Hippies, es lebe der Punk!“, für den X Filme Creative Pool & X Verleih AG im Oktober mit FluxFM über einen Band Contest den passenden Song gesucht haben. Das fand auch die Jury, die Milliarden mit „Freiheit is ne Hure“ zum Gewinner gekürt hat. Der Film von Oskar Roehler wird ab dem 26. März 2015 in den Kinos zu sehen sein. In den Hauptrollen sind Tom Schilling, Wilson Gonzales Ochsenknecht und Emilia Schüle.
„Die Welt braucht neue Lieder“, heißt es in dem Song „Vergiss mich nicht“. Milliarden haben sie: Außergewöhnliche Songs. Für außergewöhnliche Zeiten.
Mocky im Oktober 2015 im Gebäude 9
Songwriter, Produzent, Komponist, Performer und Multiinstrumentalist: Dominic "Mocky" Salole ist ein echter Alleskönner. Sein sechstes Studioalbum veröffentlicht der Kanadier auf seinem eigenen Label. Bekannt wurde Mocky Mitte der Nullerjahre in Berlins Elektro-Szene - nicht nur mit seinen eigenen Veröffentlichungen, auch durch Kooperationen mit Künstlern wie Feist, Peaches, Jamie Lidell und Chilly Gonzales. Auch die rappende Puppenband The Puppetmastaz war seine Erfindung. 2009 begab sich Mocky auf neue, akustischere Wege. Sein großes Talent als Songwriter und Komponist zeigt er wieder auf "Key Change", auf dem er fast alle Instrumente selbst eingespielt hat - von Klavier über Flöten bis zur Percussion. In zwölf schillernden kleinen Song-Kunstwerken dokumentiert Mocky seinen Umzug von Berlin nach Los Angeles - und fängt dabei wunderbar den Puls der aufstrebenden Underground-Jazz- und Psychedelic-Szene der beiden unterschiedlichen Städte ein.
LOW ROAR im Oktober 2015 im Kölner Luxor
Trotz seiner Wurzeln in Kalifornien fand RYAN KARAZIJA seine Inspiration erst nach seinem Umzug nach Reykjavik in Island. Diese Inspiration findet sich auch im Sound von LOW ROAR wieder, welchen Pigeons & Planes als „wundervolle, bewegende Musik“ und Acid Stag als „die isländische Version von Grizzly Bear“ betiteln. Nachdem er 2010 in die Hauptstadt des Inselstaates zog, begann KARAZIJA mit dem Schreiben und Produzieren von LOW ROAR’s Debütalbum. Hilfe bekam er dabei vom Produzenten Andrew Scheps, der für Produktionen wie für die Red Hot Chilli Peppers und Adele bereits mit dem Grammy ausgezeichnet wurde. Nach Veröffentlichung des Albums im November 2011 holte sich KARAZIJA den Drummer Logi Guðmundsson ins Boot und tourte mit ihm durch Deutschland, Polen, Litauen und weitere europäische Länder. Dabei spielten sie außerdem beim Iceland Airwaves und ATP Festival und als Support der Indiesängerin Soko. Bei seinem zweiten Album „0“ bekam er nun Unterstützung von Leifur Björnsson am Klavier sowie vom isländischen Streichquartett Amiina. Co-produziert wurde das Album von Andrew Scheps und Mike Lindsay.
NEW DESERT BLUES im November im Blue Shell
Wenn NEW DESERT BLUES neue Stücke schreiben, so haben sie einmal gesagt, dann denken sie zunächst an Landschaften. Die prächtigen Felsformationen in Utah beispielsweise, an die Haine mit den Baumriesen im Yosemite Nationalpark oder an die Wüsten der USA, die in den Western immer so schön stauben, wenn die Cowboys oder Schurken durchreiten. Diese Landschaften, egal ob sie sie tatsächlich schon einmal besucht haben oder nur aus Filmen kennen, füllen sie dann mit Musik. Die fünf Jungs von der britischen Südküste haben eine großartige Fantasie und lassen tatsächlich Bilder und Filme im Kopf entstehen, schon durch die Titel ihrer Songs, die beispielsweise auf der EP „Devils Rope“ alle biblische Namen trugen, aber vor allem durch den kinematografischen Breitwand-Sound, den sie spielen. So entstehen aus traditionellen Songstrukturen ein wunderbarer Indie-Rock-Klang, zuweilen etwas düster, oft aber weit wie der Himmel über der Wüste. „Noir-Americana“ sagt die Band selbst dazu. All das klingt fein ausproduziert, denn NEW DESERT BLUES lassen sich für ihre Aufnahmen viel Zeit. Auf das Debütalbum, das im kommenden Januar erscheinen soll, warten alle schon lange. Vorab werden zwei Singles und eine Dokumentation zum Album veröffentlicht, und bereits im Herbst kommen NEW DESERT BLUES nach Deutschland. „Das Publikum gehört zu dem Besten, vor dem wir das Vergnügen hatten zu spielen“, sagten sie nach ihrem umjubelten Auftritt beim Reeperbahn Festival. Es folgten Supportshows für die Augustines und viele erinnern sich noch an ihre Show im Vorprogramm der Editors auf dem Visions Westend Festival. Schon lange sind NEW DESERT BLUES mehr als nur ein Geheimtipp.
Karten gibt es demnächst im Vorverkauf!
Ho99o9 im November 2015 im Underground
Ho99o9 spricht sich Horror. Man stelle sich vor, die Bad Brains treffen auf die Dead Kennedys mit Yello Biafra und nehmen noch die Gravediggaz und Death Grips mit auf Tour, dann kommt man halbwegs auf den Sound von theOGM und Eaddy, den beiden Frontmännern von Ho99o9. Punk-Rap wird das gemeinhin genannt, aber damit liegt man daneben. Naturgewalt wäre der treffendere Name, insbesondere wenn man sich in einer Live-Show wiederfindet. Die vor kurzem erschienene „Horrors Of 1999“-EP kann das nur zum Teil wiedergeben – auch wenn auf dem Cover der schöne Satz steht: „Play loud and kill yourself thanx to no fuckin body but us“. Die Lyrics sind politisch völlig inkorrekt und verstörend und beschäftigen sich auffallend viel mit Blasphemie, Nekrophilie und ähnlich Unappetitlichem. Auf der Bühne aber kommt alles wieder hoch, was den Punk so einzigartig gemacht hat: Bierduschen, Musiker, die sich immer mehr ihrer Kleidung entledigen, artistische Turnübungen, Stagediving aus mehreren Metern Höhe, Geschwindigkeit, Gitarrenkrach und vor allem Noise, Noise, Noise. Und alles was Hardcore-Rap ausmacht: Geschrei, Getobe, dazu noch die Industrial-Anklänge, fertig ist eine Mischung, die das Publikum Glieder schleudern und moshen lässt. Ein Faustschlag ins Gesicht für alle, die Genregrenzen allzu ernst nehmen. Die HipHop für schwarz und Punk für weiß halten. Die Langweiler eben. Demnächst soll die Debütplatte erscheinen, im Herbst brennen dann unsere Bühnen.
CITIZENS! im Dezember 2015 im Kölner Luxor
Vor gerade einmal zwei Jahren lobte die Presse ihr offensiv betiteltes Debut-Album „Here We Are“ in den höchsten Tönen, nun sind Citizens! mit der Single „Lighten Up“, wiederum veröffentlicht auf dem französischen Indie-Label Kitsuné, zurück. Das britische Quartett durfte sich beim Videodreh der genialischen Künste von Regisseur Focus Creeps (er drehte „Are You Mine“ von den Arctic Monkeys und King Krules „Easy Easy“) bedienen, zudem war die Pariser Digital-Agentur Ginger engagiert, die das Video zum interaktiven Juwel schliff.
Citizens! ist eine jener britischen Bands, denen es mit leichter Hand gelingt, den Indie Pop für den Dancefloor noch einmal neu zu erfinden – wofür die neue Single beste Beweise liefert. „Lighten Up“ verknüpft europäische Pop-Formate mit den Texturen und Emotionen amerikanischen Souls. Produziert wurde der Song von Laurent d’Herbecourt (der seine Talente auch schon bei den Arbeiten an Phoenix‘ letztem Album zeigte), er nahm hier die Rolle ein, welche beim letzten Mal noch Franz Ferdinands Alex Kapranos gespielt hatte.
Für ihren neuen Song, den die Band als eine Ode an den Moment und auch ans Hier & Jetzt beschreibt, nahm sich der Experte Focus Creeps der vier jungen Briten an. Fast wie eine Fortsetzung ihrer vorherigen Videos erscheint das aktuelle, es kultiviert die Kunst, aus dem steten Fluss der Zeit ein ebenso leichtes wie melancholisches Soundgemälde zu erschaffen. Am Ende steht eine Art Spaziergang durch die Verrücktheiten und Langeweile des Bandlebens auf Tour: Mal einsam und profan, dann wieder elektrisierend, berauschend und erhebend.
Dieser ambivalente Blick aber sammelt weitere Highlights ein, sobald der User im interaktiven Format selbst die Kontrolle über die Bilder übernimmt. Man wird freundlich eingeladen, im Takt von „Lighten Up“ den Song neu zu entdecken und dabei gleich noch selbst zu interpretieren, ob nun auf dem Smartphone oder einem Keyboard. So klassisch mit Gitarre, Bass, Keyboards und Drums Citizens! auch besetzt sind: Nach Gewohntem sucht man eher vergebens.
Durchaus vorstellbar, dass dem engagierten Entdecker damit noch längst keine Grenzen gesetzt sind und das lustvolle Experiment bald weiter gehen kann. Dann nämlich, wenn Citizens! demnächst ihre höchst vergnüglichen Songs auf deutschen Bühnen live vorstellen.
Luke Mockridge 2016 weiter auf Erfolgskurs!
Vergangenen Samstag gewann Multitalent und Comedian Luke Mockridge das Duell in der letzten "Schlag den Star"- Show auf Pro7 gegen Ross Antony und im Frühjahr 2016 kommt Luke mit seinem Solo-Programm "I´m lucky, I´m Luke" für weitere Termine auf die großen Bühnen!
Nicht erwachsen, nicht Kind. Irgendwo dazwischen befindet sich Luke Mockridge, das Ausnahmetalent der deutschen Comedyszene. Der Gewinner des Deutschen Comedy Preises in der Kategorie "Bester Newcomer" ist ein absolutes Allroundtalent. Ob als Moderator der eigenen TV-Shows „NightWash“ und “LUKE! Die Woche und ich” oder live auf der Bühne: Luke Mockridge begeistert stets durch sein Improvisationsgeschick, seine coole Art und seine Vielseitigkeit.
Mit seinem Erfolgsprogramm I‘M LUCKY, I‘M LUKE füllt er aktuell immer größere Hallen, denn die Fans wollen live erleben, wie er sich munter durch die Welt der Generation "hashtag" wühlt.
Luke beobachtet auf der Bühne nicht nur die Kleinigkeiten des Alltags sehr genau, sondern bastelt daraus seinen eigenen Kosmos. Er ist immer mittendrin und hat für jede Lösung ein Problem. Egal ob beim One-Night-Stand mit einem weiblichen Pokémon-Fan, der Besuch beim Urologen, oder beim Ausplaudern kleiner, intimer Geständnisse – Luke ist immer Herr der Lage und oftmals Teil des drohenden Unheils.
Luke Mockridge ist bekannt aus Sendungen wie: Die große Quatsch Comedy Show (PRO7), Bülent und seine Freunde (RTL), TV Total Turmspringen (PRO7), Jetzt wird’s schräg (SAT1), Der große Comedy Grand Prix (RTL), Fun(k)haus (WDR), TV Total (PRO7), Nightwash (EinsFestival / WDR), Hallo Deutschland (ZDF), Der große Comedy Olymp (RTL), Volle Kanne (ZDF), Talk mit Frau Heinrich (EinsFestival), Das NRW Duell (WDR), Zimmer frei (WDR), Occupy School (KIKA/ZDF) sowie Markus Lanz (ZDF).
07.01.16 - Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
08.01.16 - Essen, Grugahalle
09.01.16 - Siegen, Siegerlandhalle
Patrick Watson kommt im November auf Tournee
Man muss die Musik von Patrick Watson noch gar nicht gehört haben und weiß schon, dass dieser Mann zumindest gut mit Worten kann. Seine Alben heißen zum Beispiel „Adventures In Your Own Backyard“ oder aber, wie das jüngste „Love Songs For Robots“ - ein Titel, der wie für unsere Zeit gemacht zu sein scheint. Aber auch und vor allem seine Musik hat eine einzigartige visuelle Kraft.
Watsons wandlungsfähiges Falsett und seine Kompositionen, die nicht selten größer klingen, als es seine Band je sein könnte, befeuern das Kopfkino, wie es ein Musiker selten vermag.
Das gilt auch für die neuen Stücke, die er nun auf einer kleinen Tour live vorstellen wird. Auf „Love Songs For Robots" befasst sich Watson musikalisch und lyrisch mit dem, was uns vom Roboter und den Maschinen, die unser Leben erleichtern, unterscheidet: „einzig Neugier und Inspiration“, seiner Meinung nach. In epischen, Haken schlagenden, mal herzenswarmen, mal betont kühlen Sounds verdeutlicht Watson, dass Mensch und Maschine manchmal aber auch gar nicht so anders funktionieren.
Zusammen mit Patrick Watson und seiner Band sind THUS OWLS unterwegs. Das verheiratete Duo besteht aus Simon und Erika Angell - sie ehemalige Sängerin der schwedischen Formation Josef & Erika und The Moth, er formals der Gitarrist von Patrick Watson´s Band.
Tickets für die Show am 14.11. in der Essigfabrik gibt es ausschließlich über www.tickets.de, sie kosten 24,00€ zzgl. Gebühren.
Kodaline im März 2016 in der Live Music Hall
Erst zwei Alben veröffentlicht, und schon jetzt werden Kodaline mit den ganz Großen verglichen: Mit Coldplay, mit U2, mit Oasis, mit Keane. Die Iren haben es innerhalb kürzester Zeit geschafft, dass sich Radiohörer mit Indie-Fans, Freunde von Stadionhymnen mit Liebhabern ausgefeilter Studioproduktionen auf eine Band einigen konnten. Was sich sonst beißt, ist hier auf einmal einträchtig zusammen und hört die wunderbaren Hits wie „All I Want“, „High Hopes“ – das auch im Soundtrack zu „Fack ju Göhte“ vertreten war –,„Love Like This“ oder „Honest“ - aber auch die fein austarierten anderen Stücke der ersten beiden Platten, der melancholischen „In A Perfect World“ und des deutlich poppigeren „Coming Up For Air“. Im Juni brachten sie ihre iTunes-Session-EP heraus, auf der sie überzeugende Versionen ihrer Stücke einspielten. Vor allem live, das wird schnell klar, sind die Jungs inzwischen zu einer Größe geworden. Steven Garrigan ist mit „seiner wirklich außerordentlich guten und flexiblen Stimme der Glanzpunkt des Konzertes und somit der perfekte Frontmann“, urteilte beispielsweise das Schweizer Magazin Bäckstage. Dabei kann sich der Sänger auf seine technisch versierte Band verlassen, die ihm (und den lauthals mitsingenden Fans) ein solides Fundament geben. Live ist das alles lauter und direkter als auf Platte. Das konnte man im vergangenen Frühjahr erleben, als Kodaline vier ausverkaufte Konzerte in Deutschland gespielt haben. Jetzt gab die Band bekannt, dass sie im kommenden Februar und März erneut zu uns auf Tour kommen.
Stanfour im März 2016 im Kölner Gloria
Mit ihrer brandneuen Single „Power Games“ (mit Natasha Bedingfield) und dem neuen Album „IIII“ (VÖ 28.08.2015 / Universal) melden sich Stanfour mit starkem Sound zurück!
Stanfour stehen für melancholischen Pop, ungekünstelte Emotionen und den unbändigen Willen, den eigenen Träumen zu folgen. Auch auf ihrem vierten Album, das schlicht und einfach „IIII“ betitelt wurde, liefert die Band rund um die Brüder Alexander und Konstantin Rethwisch Songs mit Tiefgang und starken Melodien. 2004 gegründet, gelingt Stanfour ein unverwechselbarer Sound, der sich international messen kann. Ein opulentes, eigenes Klangbild, das sich die Band hart erarbeitet hat. „Wir sind auf Föhr aufgewachsen. Da stellt sich nicht die Frage, ob du bleibst. Du musst die Insel irgendwann verlassen, wenn du professionell Musik machen willst“, erzählt Alexander. Stichwort Los Angeles. Von Westküste zu Westküste schufen sich Stanfour über die Jahre in LA ein kreatives Umfeld, das sich von „Wild Life“ (2008) über „Rise & Fall“ (2009) und „October Sky“ (2012) bis zum aktuellen Album „IIII“ in hochwertigen Songs niederschlägt. Stanfour Hits wie „For All Lovers”, „Wishing You Well”, „Life Without You” oder auch „Learning To Breathe” legen die Messlatte natürlich hoch. Doch „IIII“ wird nicht enttäuschen. Auf Föhr, in Los Angeles und Stockholm entstanden, haben sich Stanfour diesmal drei Jahre Zeit gelassen, bis das Gefühl für die Songs stimmte. Produziert wurde „IIII“ von Lars Stalfors, den Stanfour-Drummer Paul Kaiser in Spiel brachte. Der Amerikaner mit schwedischen Wurzeln, der vorher mit Indie-Bands wie The Mars Volta die Welt bereiste, entwickelte das richtige Gespür, die klanglichen Vorstellungen der Band geschmackvoll umzusetzen. Auf Album-Highlights lässt sich die Band allerdings nicht festnageln. Denn jeder Song auf „IIII“ ist gleichermaßen wichtig und trägt eine individuell inspirierte Geschichte vom Leben. Songs wie u.a. das frische „Won’t Let This Go To Waste“, das charmante „Night Time“, das herrlich sphärisch-gospelhafte „Slow“, das grandiose „Once in your Life“ oder das elegante „Running“ und natürlich die klassische Ballade „Power Games“, mit Stargast Natasha Bedingfield (u.a. „These Words“, „Unwritten“), lassen keine Wünsche offen. Und wer Stanfour z.B. im Vorprogramm von Pink, a-ha, bei der „Nokia Night Of The Proms“ oder auf ihren eigenen Tourneen live sehen durfte, wird auch diesmal erneut ein Feuerwerk an Emotionen erleben – natürlich mit „IIII“ als energiegeladenem Treibsatz.
Mini Moustache im Oktober 2015 im Studio 672
Die Discokugel dreht sich wieder! Nach einer kreativen Pause kommen die drei Garçons von MINI MOUSTACHE nun leidenschaftlicher und ausgelassener zurück als jemals zuvor. Mit ihrem neuen Album „Tu es plus sexy avec Moustache" (VÖ 09.10.2015, Monohausen/Groove Attack) wollen sie an ihren bisherigen Erfolg anknüpfen und verwandeln Deutschlands Bühnen auch in diesem Jahr wieder zu einer berauschenden Disco-Party. Hypnotische Hymnen, schillernde Chansons und pathetische Partysongs, all das erwartet das Publikum auf der „10 Years of Disco Disco"-Tour, die bereits am 13. Oktober startet.
Für den einzigartigen Mix aus Groove, Funk, Electro und Pop, bei dem kein Tanzbein still stehen kann, sind diese drei Herzensbrecher verantwortlich: David Moeufs als mitreißender Entertainer, Nicolas Schnepfié mit unverwechselbaren Moustache-Sound an den Tasten und Tom Donner für mehr Bass am Bass. MINI MOUSTACHE, das ist mehr als nur eine Band, es ist ein Lebensgefühl: Das Leben ist eine große Party, die Welt eine Discokugel und die neuen Songs sind der Konfettiregen für die Seele. Auch namenhafte Produzenten wie u. a. Frank Farian (Boney M., Milli Vanilli) oder Giorgio Moroder (Donna Summer) sollen bei „Tu es plus sexy avec Moustache" ihre Finger mit im Spiel gehabt und mit ihren Arbeiten Pate für MINI MOUSTACHE gestanden haben.
MINI MOUSTACHE beweisen einmal mehr: Auch nach 10 Jahren Bandgeschichte sind sie immer noch die Botschafter der trivialen Unterhaltung und der Förderverein der deutsch-französischen Freundschaft. Ihre Musik ist eine liebevolle Hommage an die französischen Kultur, gewürzt mit Klischees und einem ordentlichen Schuss Humor. Schon jetzt können sich die Fans auf ein grooviges Glitzerwerk der neuen Songs vom Album „Tu es sexy avec Moustache" sowie ihre alten Disco-Hits freuen. Zu sehen gibt’s die bons vivants, die alle Frauenherzen höher schlagen lassen, bei ihren Konzerten ab dem 13.Oktober 2015. Tickets für diese einzigartigen Spektakel sind ab sofort bei allen VVK-Stellen erhältlich.
The Garden im Oktober 2015 im Kölner YUCA
Wenn es Post-Punk gibt, dann muss es auch Neo-Punk geben. Und wenn es Neo-Punk gibt, dann sind THE GARDEN Anwärter auf den Titel der wichtigsten Vertreter dieses Genres. Wyatt und Fletcher Shears aus Kalifornien sind mit dem echten Punk aufgewachsen: Ihr Vater Steve war Schlagzeuger bei den halbwegs erfolgreichen Bands Shattered Faith und Final Conflict - und so waren die Zwillinge bereits im Kleinkindalter bei den Shows dabei und ständig lauter Musik ausgesetzt. Das muss einen einfach prägen. Schon früh begannen die beiden, gemeinsam Musik zu machen. Das gipfelte vor zwei Jahren in der Veröffentlichung ihrer Debütplatte „The Life And Times Of A Paperclip“ mit 16 Stücken und einer Laufzeit von knapp 20 Minuten. Vada Vada nannten die Shears selbst ihre Kombination aus Punk, Hip Hop, Big Beat, Garage, Electronica, verknüpft mit sehr seltsamen Texten, verpackt in zum Teil ultrakurze Stücke. Das ist übrigens laut Wyatt „an idea that represents pure creative expression, that disregards all previously made genres and ideals.“ Genauso sind auch die Auftritte des Duos: Wyatt (der nebenbei noch das Synthie-lastige Seitenprojekt Enjoy am Start hat) singt und reißt am Bass, Fletcher drischt aufs Schlagzeug ein (und beschäftigt sich in dem Projekt Puzzle mit Electronica) - und ehe man einem Song richtig zu folgen bereit ist, ist er auch schon wieder zu Ende. Die Shows von THE GARDEN sind verstörend und beglückend zugleich, laut und roh, sexy und ätzend, wild, stylish und intelligent. Am Donnerstag veröffentlichen THE GARDEN das Video zu ihrer neuen Single „All Smiles Over Here :)“. Und am 9. Oktober erscheint endlich europaweit ihr erstes „offizielles“ Album „Haha“ bei Epitaph/Burger Records. Anschließend begeben sich die Brüder bei uns auf Tour und nehmen uns mit in ihr Vadaversum.
John Coffey im November 2015 im Underground
John Coffey ist der Mann, der in Stephen Kings „The Green Mile“ unschuldig zum Tode verurteilt wurde. Wie die niederländische Punkband dazu kam, sich den Namen dieses leicht tumben Wunderheilers zu geben, wissen wir nicht. Denn in Wahrheit ist das Quintett ziemlich lebendig. Im Januar erschien mit „Great News“ die dritte Platte der Holländer und schraubte sie musikalisch auf ein neues Niveau. Die unbändige Leidenschaft und gewaltige Energie, die sie regelmäßig auf die Bühne gebracht haben, ist in elf spannungsgeladenen Songs eingefangen worden. Zusammen mit dem amerikanischen Produzenten Matt Goldman, der dafür bekannt ist brachiale Livesounds auf Platten bannen zu können, nahmen sie ein Album auf, das vor Energie bebt, knarrt und kreischt, gleichzeitig aber nie den eigentlichen Song aus den Augen verliert. Eben wie ein Konzert von John Coffey auf einem Tonträger. Irgendwo zwischen rohem Punk, purem Rock’n’Roll und dreckigem Riffrock jagen die fünf Jungs durch ihre Shows, als gäbe es kein Morgen. Hier kann jederzeit alles passieren, nicht umsonst ist John Coffey der enge Kontakt zu den Fans wichtig. Und das reduziert sich keinesfalls auf anonyme Postings in sozialen Medien, sondern bezieht sich auf die Auftritte, bei denen die Band wie nur wenige mit der Crowd interagiert und dabei unglaublich tight, laut und voller Power ihren erdigen Sound spielt. Und wie cool Frontmann David Achter de Molen bei Konzerten sein kann, bewies er im Sommer beim Pink Pop Festival, als er, auf den Händen der Crowd stehend, einen auf ihn geworfenen Bierbecher auffing und austrank. Wie gesagt, bei Shows von John Coffey kann wirklich alles passieren.
Escape The Fate im Februar 2016 in Köln
ESCAPE THE FATE bleiben immer ESCAPE THE FATE. Trotz aller Line-Up-Wechsel im Laufe der Bandkarriere sind die Jungs aus Las Vegas einem immer treu geblieben: Dem stetigen Wandel bei gleichbleibend hoher Qualität. Das setzt sich auch auf dem neuen und fünften Studioalbum „Hate Me“ fort, das Ende Oktober erscheinen wird. Die vielseitige und druckvolle Stimme von Frontmann Craig Mabbitt hat den Stil der Band stark geprägt, die Hardcore vielleicht deswegen so authentisch verkörpert, weil sie sowohl durch schöne als auch dunkle Zeiten ging. Das zeigt auch der virtuose Sound: Screamo-Elemente wechseln sich mit Klargesang ab, präzise gesetzte Riffs beherrscht die Band genauso wie Metalcore-Gewitter, slicke Gitarren-Soli oder dissonante Improvisationen. Dabei klingen ESCAPE THE FATE deutlich reifer als zu Beginn ihrer Karriere. Man merkt der Band ihre schwierige Entwicklung an. Insbesondere der Rausschmiss des, sagen wir einmal ganz vorsichtig, menschlich umstrittenen ehemaligen Lead-Sängers Ronnie Radke (der wegen Anstiftung zum Mord in den Knast musste), der ganz gewaltig für den Erfolg verantwortlich war, nagte lange an den Musikern. Mit der neuen Platte ist diese Phase aber endgültig überwunden. Man kann den Bandnamen durchaus als prophetisch bezeichnen, sind Ortiz & Co. doch tatsächlich ihrem Schicksal immer wieder entkommen. Frischer und lauter denn je kommt „Hate Me“ daher, die Einflüsse sind breiter gestreut als sowieso schon, und live gehört das Quartett eh zum Feinsten und Energiegeladensten, was es in dem weiten Bereich zwischen Metallica und Cannibal Corpse, zwischen Iron Maiden und Marilyn Manson, zwischen Metal, Emo und Hard Rock zu erleben gibt.
Jay Alexander im November 2015 auf Kirchentournee
Eine der schönsten Tenorstimmen unserer Zeit ist ab Oktober mit dem Programm „Geh aus, mein Herz…“ – live 2015 in bezaubernden und malerischen Kirchen in ganz Deutschland zu hören. Die besinnliche Reise beginnt am 16.10.2015 in der Dreikönigskirche in Dresden und wird anschließend in 13 weiteren Städten Halt machen.
Seit Jay Alexander in Kindertagen die Sonntagsschule besuchte, wuchs seine Liebe zur Kirchenmusik stetig an und ist heute tief in ihm verwurzelt. Mit Marshall & Alexander gab er bereits über 500 Kirchenkonzerte. Nun hat er seine persönlichen Favoriten der Kirchenlieder, wie „Näher, mein Gott, zu Dir“, „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und natürlich „Geh aus, mein Herz“, zusammengestellt und freut sich, diese ab Herbst seinem Publikum in ausgewählten Kirchen präsentieren zu können.
Diese Konzertabende sind für Jay Alexander eine Herzensangelegenheit, daher führt er auch persönlich durch den Abend. Dies zum einen, um seinem Publikum näher zu sein und zum anderen, um seine Sichtweise der einzelnen Lieder besser mit den Menschen teilen zu können. Musikalisch begleitet wird der Gesang des lyrischen Tenors von seinem vierköpfigen Ensemble aus Harmonium, Gitarre, Cello und Holzblasinstrumenten.
„Die Kirchenlieder begeistern mich. Sie haben nichts Unterwürfiges, sondern besitzen eine strahlende Demut und Respekt vor denen, die über uns wachen, an die wir deshalb glauben. Und das zieht sich durch alle Religionen. Eine Verehrung, nicht unbedingt auf Augenhöhe, sondern auf Tonhöhe. Ich hatte schon lange die Idee, diesen wundervollen Liedschatz aufzunehmen, mit neuen Arrangements und Orchester.“ Sagt Jay Alexander, dessen gleichnamiges Album zur Tour „Geh aus, mein Herz…“ im März 2015 bei edel erschienen ist und sich vier Wochen auf Platz 1 der Klassik-Charts positioniert hat.
Erleben Sie einen erfüllten Abend voller Musik, mit viel Charme und der strahlenden Stimme von Jay Alexander.
Gin Wigmore im Oktober 2015 im Kölner Luxor
„Cut the knife a little deeper / count the days that I survive“. eine Textzeile, die man sich auch als Tätowierung auf Gin Wigmores Körper vorstellen könnte. Allerdings sind diese Worte nicht auf Haut geschrieben, sondern „Written in Water“ – so der Name der Vorabsingle ihres neuen Albums, dem das Zitat entstammt.
Die neuseeländische Songwriterin mit der eigenwilligen Stimme war schon immer eine dieser Künstlerinnen, die ihr Innerstes nach außen kehren und ihre Kämpfe mit sich und dem Leben in Songs kanalisieren. Das Ergebnis dieser bewährten Therapie sind allerdings keine weinerlichen Lagerfeuer-Heulereien, sondern kraftvolle Lieder zwischen Rock, Pop und Blues. Über ihr drittes Album „Blood To Bone“, das im Sommer in ihrer Heimat erschien und hierzulande ab Oktober erhältlich ist, sagte Gin kürzlich: „Ich wollte, dass es ungestüm und soft zugleich klingt, weil das meine aktuelle Stimmung im Leben am besten trifft.“ Damit erhellt sich die Klangfarbe im Vergleich zum Vorgänger spürbar, ohne dass ihr Songwriting an Kraft einbüßt. Der Hintergrund ist auch hier natürlich ein persönlicher: Nach einem dramatischen Beziehungsende fand sie zu neuer Liebe und ist inzwischen glücklich verheiratet. „Man kann ja nicht immer nur Zusammenbrüche haben. Das Leben hat so viel mehr zu bieten. Mal ist es gut, mal geht es auf und ab, mal ist es schlimm, mal hässlich, mal wundervoll, mal grausam.“ Und auch wenn all diese Adjektive 1:1 zu den Themen ihrer Lyrics passen – für ihre Musik gelten davon gefälligst nur „gut" und „wundervoll".
Tickets ab sofort zum Preis von 18€ zzgl. Gebühren ausschließlich über www.tickets.de.

















