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23.05.: Konzerte neu im Vorverkauf

Und auch heute gibt es wieder jede Menge Konzerte der unterschiedlichsten musikalischen Genres neu im Kartenvorverkauf; dieses Mal Hip-Hop aus Australien mit den Hilltop Hoods, die Rockoper von The Who als "Classic Quadrophenia" in einer klassischen Version sowie die Bands "The Last Internationale", Augustines, "The Get Up Kids", Basement, "Against The Current", Saun & Starr, Steaming Satellites, Destroyer und Soilwork. Für das kölsche Hätz gibt es zwei zusätzliche Konzerte der Bläck Fööss im Herbst unter dem Namen "Usjebomb & Opjebaut" anlässlich des Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren. Und auch für eine Lesung gibt es Karten: Thees Ullmann stellt seinen ersten Roman "Sophia, der Tod und ich" vor. Es dürfte also fast für jeden etwas dabei sein!

Hilltop Hoods im August 2015 in Köln

HipHop aus Down Under. Im August gibt’s fünf fantastische Live-Shows von MC Suffa, MC Pressure und DJ Debris aka Hilltop Hoods. Die drei Kumpels aus einem Vorort von Adelaide, der als „Hilltop“ bekannt ist, sind mittlerweile schon mehr als 20 Jahre eine feste Größe der HipHop-Szene. Zu ihren Einflüssen zählen sie unter anderem die Rap-Legenden KRS-One oder Gang Starr, sowie Funk und Jazz.

Während ihrer beispiellosen Karriere erreichten die Hilltop Hoods in regelmäßigen Abständen weltweit hervorragende Chartplatzierungen. Auf ihrem aktuellen Album „Walking Under Stars“, das in Australien mittlerweile Doppelplatin-Status erreicht hat, finden sich hochkarätige Feature-Gäste wie Brother Ali oder Maverick Sabre.

Ihre Live-Qualitäten stellten sie bereits bei den wichtigsten internationalen Festivals unter Beweis. Im August 2015 kehren die Hilltop Hoods wieder zurück auf deutsche Clubbühnen.

„Usjebomb & Opjebaut“ nochmal im Herbst

„Usjebomb & Opjebaut“ – die Zeitrevue mit den Bläck Fööss und ihren Gästen, mit Kölner Liedern aus der Nachkriegszeit zum Gedenken an das Kriegsende vor 70 Jahren, fand vom 8. bis zum 11. Mai statt. Alle vier Konzert-Abende im großen Festsaal der wiedereröffneten Flora waren innerhalb von zwei Tagen nach ihrer Ankündigung ausverkauft.

Die Zeitrevue war ein einmaliges Ereignis: Zeitzeugen Ludwig Sebus und Jean Pütz erinnerten sich und berichteten von ihrer zerstörten Stadt, vom Hamstern, Maggeln und Klüngeln. Historische Aufnahmen auf einer Großbildleinwand verdeutlichten eindrücklich das Gehörte. Und die originalgetreu instrumentierten Lieder der Nachkriegszeit und Aufbauphase luden die Besucher zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. Mit vielerlei Anekdoten und Fakten führten die Brauchtumsforscher Reinold Louis und Wolfgang Oelsner durch das Programm.

Aufgrund des großen Erfolges und der anhaltend starken Nachfrage haben sich die Bläck Fööss und KölnKongress entschieden,

am: Samstag, den 31. Oktober 2015
um: 19:00 Uhr sowie
am: Sonntag, den 1. November 2015
um: 18:00 Uhr

im Großen Saal der Flora Köln (Am Botanischen Garten 1a, 50735 Köln) noch einmal zwei Usjebomb-&-Opjebaut-Abende zu veranstalten.

CLASSIC QUADROPHENIA live in Deutschland

Quadrophenia – die legendäre Rockoper der britischen Kultband The Who ist in diesem Herbst live als Klassikversion zu erleben! Mit dem Album „Classic Quadrophenia“ präsentiert Pete Townshend, Kopf von The Who, eine großartige Orchesterfassung des sechsten The Who-Albums in der neuen Besetzung für großes Symphonieorchester, Chor und Gesangssolisten. Am 5. Juni erscheint das Album „Classic Quadrophenia“ (Deutsche Grammophon), das im Oktober in Deutschland live auf die Bühne kommt.

Die Rockoper und der Film über den Underdog Jimmy kennen nicht nur The Who Fans: Diese Kultgeschichte hat eine ganze Generation geprägt und das Erfolgsalbum von 1973 spielte sensationelle Erfolge ein. Die zeitlose Suche nach der eigenen Identität und die Sehnsucht nach Orientierung und Halt hat vielleicht niemand berührender vertont als The Who mit Quadrophenia. Mit Classic Quadrophenia erweitert Pete Townshend nun den künstlerischen Rahmen der Popmusik, indem er die Rockoper klassisch arrangiert. In Zusammenarbeit mit der Singer-/Songwriterin und Komponistin Rachel Fuller hat Pete Townshend dem Kultstück eine neue Dimension verliehen.

Auf zwei exklusiven Konzerten in Deutschland werden die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Robert Ziegler und die Stimme des neuen Albums, der britische Tenor Alfie Boe, sowie ein großer Chor Classic Quadrophenia interpretieren und das Publikum begeistern.

The Last Internationale im Juni 2015 in Köln

Foto: ITB

„The Last Internationale sind direkt und absolut authentisch. Sie vereinen die Empfindsamkeit einer Rockband aus dem East Village mit der Feuerkraft eines sowjetischen Panzerkreuzers“. Im Juni nimmt die von Tom Morello (Rage Against the Machine) so hochgelobte US-Band Kurs auf Köln (29.6.). Kurz vor ihren eigenen Deutschland-Shows stehen prominente Support-Slots im Tourplan: Nach Irland-Gastspielen als Special Guest von The Who eröffnet das für explosive Auftritte bekannte Trio am 24. Juni das Kempten-Open-Air von Lenny Kravitz.

Dass aus den beiden New Yorkern Edgey Pires (Gitarre) und Delila Paz (Gesang) durch Drummer Brad Wilk überhaupt erst ein Trio wurde, haben sie einer Thanksgiving-Einladung bei Tom Morello zu verdanken. Der Gitarrist von Rage Against the Machine empfahl keinen geringeren als seinem eigenen Bandkollegen dem Songmaterial der beiden sein Ohr zu leihen. Einmal gehört, war der ehemalige Audioslave-Schlagzeuger mit polnisch-deutschen Wurzeln sofort mit im Boot. Bereits das von Brendan O'Brien (Bruce Springsteen, Pearl Jam, Neil Young) und The-Racounteurs-Mitglied Brendan Benson produzierte Debütalbum „We Will Reign“ (2014, Epic Rec.) lässt durchblicken, wessen Geistes Kind das Dreigespann ist: Hier trifft ein treibender Mix aus Punk, Blues, Folk und Rock, der 2014 bereits im Vorprogramm von Ex-Led-Zeppelin-Frontmann Robert Plant überzeugte, auf sozialkritische, politisch motivierte und von revolutionärem Freiheitsdrang triefende Texte. Gepaart mit ihrer entfesselten Bühnenpräsenz sorgen Frontfrau Delila Paz und Kollegen dafür, dass „der Geist der New Yorker Gegenkultur weiterlebt“ (Rolling Stone Magazine).

Zu Ticketpreisen von 15 € (zzgl. Gebühr) stellen The Last Internationale am 28. Juni in München und tags darauf in Köln unter Beweis, warum sie selbst Kyle Nixon, Sänger der Hardcore-Punk-Band Solger, als „eine der gefährlichsten Bands der Welt“ bezeichnet.

Augustines im August 2015 in Köln

Augustines, einst We Are Augustines, sind sich ihres neuen, kürzeren Bandnamens so sicher, sind so darin verwurzelt, dass ihr neues Album eben auch den Titel der Band trägt. War beim hoch gelobten Debütalbum „Rise Ye Sunken Ships“ der drei New Yorker thematisch das Glas halb leer, so ist es auf der neuen Platte halb voll. Das Chaos, die Traurigkeit der Texte und der Musik weichen auf „Augustines“ einer positiven Grundstimmung. Die Band ist gewachsen an den tragischen Themen, die sie verarbeitet hat. Augustines haben sich erneuert und regeneriert. Ausgiebiges Touren, sei es als Support von den Kaiser Chiefs, Band Of Skulls oder auch eine eigene ausverkaufte Deutschlandtour bestärken Augustines in dem, was sie tun und lieben. Was dabei rauskommt sind ein großartiges Songwriting und mitreißende Liveshows.

THE GET UP KIDS im August 2015 in Köln

THE GET UP KIDS sind wieder da. Vier Jahre hat es gedauert seit dem letzten Album „There Are Rules“ (das bekanntlich mit den schönen Worten „Das ist sehr gut“ begann) und den Auftritten bei uns. Jetzt haben Matt Pryor, Rob Pope, sein Bruder Ryan, Jim Suptic und James Dewees bestätigt, dass sie wieder gemeinsam unterwegs sein werden. Aber längere Pausen ist man ja gewohnt von den Emo-Helden aus Kansas City. Einerseits wollten auch all die anderen tollen Projekte wie Reggie And The Full Effect, Spoon, My Chemical Romance oder The New Amsterdams, in die die Bandmitglieder verstrickt sind oder waren, vorangetrieben werden. Und natürlich galt es auch, sich an Matt Pryors Soloalben satt zu hören. Jetzt haben THE GET UP KIDS bestätigt, dass 2015 wieder allen gemeinsam gehören soll. Zum Anlass des 20-jährigen Bestehens der Band haben sich die alten Helden wieder zusammengetan und gehen auf Tour, die sie in Deutschland exklusiv nach Köln führt. Das wird eine der seltenen Gelegenheiten sein, dass man die wunderbaren Hooks live erleben darf, die sofort in jeden Song hineinziehen und dieser fast schon „Wohlfühl“- Sound, der sich um den Hörer legt wie eine Decke. Auch weil die Jungs inzwischen auf eine lange und vielfältige Karriere zurückblicken können, weil sie so viel unterschiedliche Musik gespielt haben, weil sie viel gemeinsam und viel getrennt erlebt haben, wird der Jubiläumsauftritt der GET UP KIDS ein absoluter Höhepunkt werden.

Basement im September 2015 in Köln

Beeinflusst von Emo, Indierock, Hardcore und Grunge, von Bands wie Sunny Day Real Estate und Nirvana gründeten sich Basement 2009 im britischen Ipswich. 

Nach zwei erfolgversprechenden EPs, den beiden gefeierten Alben „ I Wish I Could Stay Here“ und „Colourmeinkindness“ sowie erfolgreichen Touren in Europa, USA und Australien nahm sich die Band 2012 leider überraschend eine Auszeit.

Diese sollte zwei Jahre dauern, ehe die Fünf 2014 wieder zurückkehrten. Mitte 2014 meldeten sich Basement mit der feinen EP „Further Sky“, die zwei neue Songs sowie ein Cover des Suede-Titels „Animal Nitrate“ enthielt, wieder. Für 2015 ist ein neues Album angekündigt.

„Wir hatten nie irgendwelche Pläne eine Vollzeit-Band zu sein, die ständig tourt“, erzählt Alex Henery dem Magazin „Noisey“. „Der Grund, warum wir diese Pause einlegten, war der, daß Andrew sein Lehrerstudium beenden wollte. Und sein Bruder James wollte seine Kunstschule weitermachen, während wir anderen unsere Karrieren verfolgten. Wir waren noch nie eine Band, die von Anfang an sagte, das wollen wir den Rest unseres Lebens tun. Die Band ist für uns ein kreatives Ventil und wir sind die besten Freunde, mit denen es toll ist abzuhängen.“

Against The Current im September 2015 in Köln

Die fünf Mitglieder von Against The Current sind gerade einmal um die 20 Jahre alt, spielen aber bereits seit vier Jahren zusammen – und konnten sich in der Zeit eine treue Fanbasis über das Internet aufbauen. Allen voran ihre Sängerin Chrissy Constanza, die mit ihren zahlreichen YouTube-Tutorials zu Haar-Styling, Make-Up und ihrer Tierliebe Hunderttausende junger Mädchen in den USA ein Vorbild ist. Die Band wiederum ließ sich Zeit, um ihre ersten ebenfalls über YouTube veröffentlichten Songs behutsam reifen zu lassen. Als besonders erfolgreich erwies sich die Single „Gravity“ von ihrer gleichnamigen aktuellen EP, die mehr als 4,6 Millionen Klicks aufweist. Während das Quintett gegenwärtig an seinem ersten Album arbeitet, wurden die fünf Termine ihrer ersten Deutschland-Tournee bekanntgegeben: Zwischen dem 26. September und 3. Oktober gastieren Against The Current in Köln, Hamburg, Berlin, München und Frankfurt.

Die Gründungsgeschichte von Against The Current verlief auf zwei unterschiedlichen Bahnen: Da war zum einen eine dreiköpfige Band aus Poughkeepsie/New York, bestehend aus den Gitarristen Daniel Gow und Jeremy Rompala sowie dem Drummer Will Ferri, die fleißig an ihrem angerockten, kraftvollen Popsound arbeiteten. Und da gab es, etwa eine Stunde Autofahrt entfernt in New York City, die damals 15-jährige Chrissy Constanza, die über eigene YouTube-Clips anderen Mädchen Mut machte, ihren eigenen Style zu finden und selbstbewusst nach außen zu tragen. Hierzu gab sie Make-Up- und Haarstyling-Tipps und erzählte frech und frei aus ihrem Alltag. Zudem sang Chrissyschon seit frühester Kindheit, jedoch ohne darin eine professionelle Möglichkeit zu sehen.

Ein gemeinsamer Freund brachte die drei Musiker und Chrissy zusammen, Against The Current wurden gegründet. Kurz darauf stieg mit Joe Simmon noch der fehlende Bassist ein. Fortan verbrachte das Quintett fast jedes Wochenende zusammen, um an den eigenen Songs zu feilen, die sie ebenfalls über YouTube verbreiteten. Hier kam ihnen natürlich die große Prominenz von ChrissysVideo-Blogs zu Hilfe. Schnell entwickelten sich Against The Current zu einem neuen Internet-Phänomen, auch weil sie immer wieder Kollaborationen mit anderen YouTube-Stars wie Alex Goot oder 5 Seconds Of Summer eingingen.

Nach mehrjährigen Proben wagte sich die Band aus der virtuellen in die reale Welt und begann, erste kleine Tourneen durch die USA zu unternehmen. Mittlerweile hatte sich ihre Qualität herumgesprochen – ihr zeitlos guter, mit hymnischen Melodien ausgestalteter Pop-Rock, traf den Nerv vieler Hörer. Das verdeutlichen auch die Zugriffszahlen auf ihre YouTube-Videos mit mehr als zwei Millionen Klicks. Der neueste Song, das angriffslustige „Paralyzed“, wurde vor drei Wochen hochgeladen und nahm unlängst die Eine-Million-Marke. Und auch ihr YouTube-Kanal knackte vor wenigen Wochen die magische Zahl von mehr als einer Million Abonnenten.

Via iTiunes erschien inzwischen ihre EP „Gravity“. Die Band spielt gegenwärtig ihr Debütalbum ein, das im Winter erscheinen soll. Spannend dürfte es allemal werden, wenn Against The Current erstmals nach Deutschland kommen, um ihren niveauvollen Pop live zu performen.

Saun & Starr im Oktober 2015 in Köln

In ein paar Tagen erscheint das Debütalbum „Look Closer“ von Saun & Starr. Ganz schön spät, möchte man meinen, machen die beiden doch schon seit Ende der 80er gemeinsam Musik. Kennengelernt haben sich Saundra Williams und Starr Duncan Lowe 1986 bei einer Open-Mic-Night in Harlem, und sofort entwickelte sich zwischen den Sängerinnen eine Freundschaft, die bis heute hält. Kurz nach ihrer Begegnung begannen die beiden zusammen mit einem Sänger namens Nick Jones im Apollo und in Clubs aufzutreten, was sie etliche Jahre beschäftigt hielt, bevor jede für sich ihre musikalische Karriere verfolgte. Dann bewarben sich beide unabhängig voneinander bei einer Band, deren Lead-Sängerin keine geringere als Sharon Jones war. Die Chemie zwischen den drei Ausnahme-Vokalistinnen war gleich so gut, dass sie gemeinsam unter dem Spitznamen The Good ‘N Plenty Girls die Frontfrauen wurden. Nach ihrem Ausstieg aus der Band blieben die Damen zwar in Kontakt, aber erst 2008, als Sharon Jones & The Dap-Kings ihr Album „I Learned the Hard Way“ herausbrachten, bündelten sie erneut ihre Kräfte. Auf zahlreichen Touren als Jones’ Backgroundsängerinnen entwickelten Saun & Starr über die Jahre ihre eigene Show und bewiesen regelmäßig ihr Talent, wenn sie die Konzerte von Sharon Jones & The Dap-Kings mit einer Reihe von Cover-Versionen als die „Dapettes“ eröffneten. Jetzt endlich haben die beiden auch als Duo zusammengefunden und mit Musikern der Label-Hausband Dap-Kings ihre erste gemeinsame Platte aufgenommen, mit der sie im September beim Reeperbahn Festival und auf Tour im Oktober live zu sehen sind.

Thees Uhlmann liest: Sophia, der Tod und ich

Foto: Ingo Pertramer

Der Tod klingelt an der Tür. Aber statt den Erzähler ex und hopp ins Jenseits zu befördern, gibt es ein rasantes Nachspiel. Ein temporeicher, hochkomischer, berührender Roman über die wirklich wichtigen Fragen des Lebens.

Vor der Tür des Erzählers steht ein Mann, der ihm ähnlich sieht und behauptet, er sei der Tod und wolle ihn mitnehmen. Er habe noch ungefähr drei Minuten zu leben. Zwischen den beiden entspinnt sich eine absurd-witzige Diskussion, in der es um Kopf und Kragen, um die Insel Juist, den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes geht. Zu seiner Verwunderung gelingt es dem Tod nicht, den Erzähler sterben zu lassen. Ein spektakulärer Roadtrip beginnt. Gemeinsam mit seiner Exfreundin Sophia und dem Tod macht sich der Erzähler auf den Weg zu seiner Mutter und zu seinem sieben Jahre alten Sohn, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, dem er aber Tag für Tag eine Postkarte schreibt.

Es geht auf eine Reise zwischen Himmel und Hölle – und um die Frage, ob es das alles überhaupt gibt. Eine Reise, die geprägt ist durch die Tollpatschigkeit, mit der sich der Tod durch die Welt der Lebenden bewegt, und Fragen wie: Muss der Tod pinkeln? Und wenn ja, wie macht er das? – Und die große Frage, was denn besser ist, »to burn out or to fade away«? »Sophia, der Tod und ich« ist eine irrsinnig lustige, berührende Suada, druck- und kraftvoll in jeder Zeile. Man liest, lacht, zerfließt in Melancholie und birst vor Freude, dass man noch am Leben ist.

Thees Uhlmann, geboren 1974 in Hemmoor, ist Musiker und Autor. Mit seiner Band Tomte und als Solokünstler feiert er große Erfolge, sein jüngstes Soloalbum erreichte Platz 2 der deutschen Albumcharts. »Er ist die Stimme des deutschen Herbstes 2013. Uhlmann besingt die letzten Träume der Enddreißiger. Mit seinem zweiten Soloalbum ›#2‹ gelingt Thees Uhlmann die Vermessung der Republik. Wirklich anrührende, erzählerische Kleinode hat Uhlmann geschaffen«, urteilte Die Welt. Thees Uhlmann hat schon für verschiedene Zeitungen und Magazine geschrieben. Sophia, der Tod und ich ist sein erster Roman.

Steaming Satellites im November 2015 in Köln

Foto: Wolfgang Lienbacher

Die Steaming Satellites sind ein leuchtendes Beispiel dafür, dass es auch außerhalb der Metropolen New York, London, Berlin & Co, Künstler gibt die es mit ihrer Musik zu ungeahnten Höhen bringen. Das Geniale daran: Die österreichischen „Satelliten“ schafften diese Höhen bereits mit ihrem Debüt „The Mustache Mozart Affaire“ .Wo andere Bands 2-3 Alben benötigen wird hier aus dem Stand bzw. Proberaum grosse Qualität gleich mit einem Schlag auf’s Aufnahmeband befördert. Seine Liveklasse hat das österreichische Quartett bereits mehrfach bewiesen. Im Geiste tief verwurzelt in der Musik der 70er haben die Steaming Satellites das bleierne Gewicht Led Zeppelins, die sphärische Reichweite Pink Floyds und die Aussagekraft Bob Dylans; Durch all das, kombiniert mit elektronischen Parts und exzessiven Synthie-Sounds sind sie, was sie eben sind: eine moderne Alternative Rockband, die weiß, sich der Vergangenheit zu erinnern, ihr den gebührenden Respekt zu erweisen und sie zu ehren. Versehen mit einer aussagekräftigen und markanten Stimme vermischen sie ihre Referenzen mit Elementen des aktuellen amerikanischen Indie-Rocks. Nach „The Mustache Mozart Affaire“ nun also „Slipstream“, mit dem die Steaming Satellites den eingeschlagenen Weg energisch beschreiten und ihre ganze Klasse ausspielen. Da hat nicht nur das fast schon poppige „Another Love“ Hitpotential sondern auch der groovende Rocker „No Sleep For The Damned“ und andere Tracks verraten ihre eigene Handschrift.

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Destroyer im November 2015 in Köln

On August 28, Destroyer returns with a new full-length, Poison Season, followed by a world tour.

In addition, Destroyer will concurrently release a two-song 12-inch as a companion to the new album. It includes a remix of “Forces From Above” along with the orchestral “Times Square, Poison Season,” a song that gave rise to several tracks on the new album, as detailed below.

Poison Season opens with Vancouver native Dan Bejar swathed in Hunky Dory strings. He's a dashboard Bowie surveying four wracked characters – Jesus, Jacob, Judy, Jack – simultaneously Biblical and musical theatre. This Bittersweet, Times Square-set fanfare is reprised twice more on the record -first as swaying saxophone-stoked “street-rock” and then finally as a curtain-closing reverie.“The first and last songs are actually one song tracked live with quintet,” explains their author. “I even sang with the band. That song always swung between super austere and super mid-'70s Springsteen/Bowie street-rock. In the end, I decided I wanted both. Couldn't really figure out a way to sequence the orchestral version within the record, so I decided to carve it up as a book-ending motif, with the rock version squarely in the middle.”Mr. Bejar has long displayed a chameleonic instinct for change while maintaining a unified aesthetic (rather than just pinballing between reference points). No two records sound the same, but they're always uniquely Destroyer. His latest incarnation often appears to take sonic cues from a distincly British (usually Scottish, to be precise) strain of sophisti-pop: you might hear traces of Aztec Camera, Prefab Sprout, Orange Juice, or The Blow Monkeys. These songs merge a casual literary brilliance within intense melodic verve, nimble arrangements, and a certain blue-eyed soul sadness.

Soilwork im Dezember 2015 in Köln

Foto: Hannah Verbeuren

Mit Soilwork kündigt eine der profiliertesten Bands des Melodic Death Metal eine weitere Deutschlandtour an. Im Winter 2015 werden die Schweden ihr im Herbst erscheinendes zehntes Studioalbum live vorstellen.

Gegründet werden Soilwork in Helsingborg Ende 1995 von Gitarrist Peter Wichers und Sänger Björn „Speed” Strid. Zwei Jahre firmieren sie unter dem Namen Inferior Breed, 1997 benennen sie sich um. Nach zwei erfolgreichen Indie-Alben unterschreiben Soilwork bei Nuclear Blast, regelmäßige Veröffentlichungen und intensive Tourneen durch Nordamerika, Europa, Australien und Japan untermauern ihren Sonderstatus im Melodic Death Metal. Mit dem von Devin Townsend produzierten vierten Opus „Natural Born Chaos“ (2002) findet die Band ihren unnachahmlichen Stil mit klaren Gesangsmelodien und einzigartigen Pianoparts, die sie dem neuen Keyboard-Virtuosen Sven Karlsson verdanken. 2005 steigt Drum-Ikone Dirk Verbeuren ein, das „Stabbing The Drama”-Album bedeutet den endgültigen Durchbruch (Platz 52 in Deutschland), eine 18-monatige Welttour folgt. Im selben Jahr spielen sie neben den Headlinern Black Sabbath und Iron Maiden auf dem US-Ozzfest. 2005 gibt Wichers seinen Ausstieg bekannt, mit dem Nachfolger-Werk „Sworn To A Great Divide“ (2007) erreichen sie sogar Platz 37 der deutschen Charts. Mit jedem weiteren Album steigen Soilwork höher in den Charts: „The Panic Broadcast“ (2010) landet auf Platz 24, das bisher letzte, „The Living Infinite“ (2013) mit den beiden neuen Gitarristen Sylvain Coudret und David Andersson, produziert von Jens Bogren (Opeth, Amon Amarth), ist das erste Doppel-Album im Melodic Death Metal und klettert bis auf Platz 17. Im März 2015 erscheint mit „Live In The Heart Of Helsinki“ ein erstes Live-Dokument. Zurzeit nehmen Soilwork ihre zehnte, bisher unbetitelte CD auf, die im Herbst passend zur Winter-Tour erscheinen soll und von dem es live bestimmt schon einige Kostproben zu bewundern geben wird.

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