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30.06.: Konzerte neu im Vorverkauf

Der Konzertherbst wird heiß ... fast genauso heiß, wie die aktuellen Temperaturen im gerade beginnenden Sommer - und wir starten wieder für diverse Termine den Ticketverkauf! Doch vorher noch einen Veranstaltungshinweis für "Musik & Klaaf am Tanzbrunnen" - dafür braucht man kein Ticket, der Eintritt ist frei. Quasi Kontrastprogramm auf der "Schäl Sick" für die CSD-Parade auf der anderen Rheinseite! Doch nun zu den neuen Konzerten - und da sind ein paar Knaller dabei! Im Dezember 2015 kommt DIE BAND u. a. nach Köln. DIE BAND wird zurzeit auf ProSieben gecastet unter der Regie von Mastermind Samu Haber. Und bereits im Dezember gehts auf Deutschland-Tournee. Ebenfalls im Dezember - und dies mittlerweile jährlich - kommt die NIGHT OF THE PROMS wieder zwei Mal in die LANXESS arena; Top Acts in diesem Jahr u. a. The Beach Boys und Johannes Oerding. Im Februar 2016 kommen Deichkind erstmals in die LANXESS arena und rocken die Hütte. Bereits im November 2015 kommt der italienische Superstar Gigi D´Alessio nach Köln. Ebenfalls einen Tour-Stopp in der Domstadt machen Boyce Avenue im Oktober, Andreas Moe im September, Prime Circle im Oktober, The Parlotones ebenfalls im Oktober und "Lonely The Brave" im November diesen Jahres. Und bis Ende der Woche gibt es sicherlich bereits wieder neues Futter - getreu dem Song von 2raumwohnung: "36 Grad - und es wird noch heißer!"

Veranstaltungshinweis: Musik und Klaaf

Am Sonntag, den 5. Juli, findet um 14:30 Uhr wieder die Veranstaltung Musik und Klaaf im Tanzbrunnen statt. Kölsche Mundart und das traditionelle kölsche Umfeld sorgen für einen fröhlichen, lockeren Sommer-Nachmittag voller Musik und guter Laune. Den neuen Moderator Dieter Steudter kennt man in Köln seit Jahrzehnten – er gründete Die 3 Colonias, eine vor allem im Karneval aktive Kölner Musikgruppe.

Der kölsche Nachmittag beginnt mit einer Gruppe des Stadtmusikverbandes Köln: das Akkordeon-Orchester Köln-Deutz e.V. wird unter der Leitung von Olga Belyaeva auf der Tanzbrunnen-Bühne stehen.

Bei Musik und Klaaf begrüßt Moderator Dieter Steudter unter anderem den Ostermann-Interpreten Peter Schmitz-Hellwing, das Gesangs-Duo Willi Wilden und Kocki, Redner und Parodist Kai Kramosta sowie die Mottoqueen Marie-Luise Nikuta. Die musikalische Begleitung übernimmt wie immer „met Tröt un Elektrokommod“ Manfred Krombach.

Der Eintritt ist frei.

DIE BAND von Samu Haber im Dezember live on stage

Am 25. Juni 2015 startete Samu Habers neue ProSieben-Show „Die Band“. Aus 20 Musikerinnen und Musiker wird in sechs Folgen eine fünfköpfige Band geformt. Wer am Ende der neuen ProSieben-Show mit seinem Bass den Rhythmus vorgibt, die Gitarre singen lässt und am Keyboard in die Tasten haut, darüber bestimmen in „Die Band“ weder eine Jury noch die Zuschauer. Die Musiker selbst entscheiden über die beste Zusammenstellung ihrer neuen Band.

Auch wenn noch nicht feststeht wer von den Musikerinnen und Musiker am Ende Bandmitglied sein wird, können wir uns schon jetzt auf die erste Headliner Tour von "Die Band" freuen. Denn " Die Band " wird im Dezember quer durch Deutschland touren und uns ihr Können unter Beweis stellen.

Night of the Proms 2015 im Dezember in Köln

Die Night of the Proms 2015 ist geprägt von stilistischen Gegensätzen und außergewöhnlicher musikalischer Bandbreite. Die ersten Künstlernamen versprechen eine Tournee der ganz besonderen Art. Mit The Beach Boys, Johannes Oerding, Fernando Varela, John Miles und dem Chor Scala & Kolacny Brothers wurden nun die ersten Namen der musikalischen Gästeliste bekannt gegeben. Zusammen mit dem Sinfonieorchester Il Novecento unter der Leitung von Robert Groslot tourt Europas größtes Klassik-trifft-Pop-Festival im November und Dezember mit 17 Shows durch 12 deutsche Hallen.

The Beach Boys werden die deutschen Arenen in eine sinfonische Strandlandschaft verwandeln. Wie keine andere Band verkörpern The Beach Boys das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Die Erfinder des „kalifornischen Sounds“, die in ihrer Karriere unzählige Hits wie „Good Vibrations“, „I get around“, „Surfin´U.S.A,“ , „Fun, Fun, Fun“, „California Girls“ oder „Kokomo“ geschrieben haben, werden in Begleitung des Sinfonieorchesters ihre größten Hits präsentieren und den deutschen Winter bei der Night of the Proms in einen musikalischen Sommer verwandeln.

Mit Johannes Oerding konnte der Veranstalter einen deutschen Musiker verpflichten, der seit drei Jahren auf einer Erfolgswelle die deutschen Hallen und Clubs bespielt. Er war mit Joe Cocker und den Skorpions auf Tour, steuerte den Vize-Titel zum Bundesvision Songcontest bei und liefert mit seinem dritten und aktuellen Album „Alles brennt“ ein emotionales und sehr persönliches musikalisches Statement ab, das bei Erscheinen sofort auf Platz 4 der deutschen Charts schoss. Nun wird er seine Hits erstmals in Begleitung eines großen Sinfonieorchesters präsentieren.

Fernando Varela stammt aus Puerto Rico und entdeckte als Jugendlicher seine Liebe zum klassischen Gesang. Der Tenor wurde vom 16-fachen Grammy-Award Gewinner und Produzenten David Foster auf Youtube entdeckt. Von da an gab es kein Halten mehr. Auftritte in 31 Ländern sorgten schnell für Kooperationen mit den ganz großen Stars wie Barbra Streisand, Lionel Richie oder Neil Diamond. Die Veranstalter präsentieren Fernando Varela als den diesjährigen Klassiksolisten der Night of the Proms.

Eine der tragenden Säulen des Klassik-trifft-Pop-Spektakels ist bekanntlich der Chor der Night of the Proms. Dieses Jahr wird der „Haus-Chor“ Fine Fleur pausieren, denn für die 22. deutsche Ausgabe der Tournee konnte der belgische Indie-Rock-Chor Scala & Kolacny Brothers gewonnen werden. Scala & Kolacny Brothers wählt Indie-Rock-Klassiker und Indie-Songs aus und bearbeitet diese zu elegischen Hymnen mit atemberaubenden Effekten. Üblicherweise wird der Chor nur von Steven Kolacny am Klavier begleitet. Wir sind gespannt, wie der Chor mit Unterstützung eines vollen Sinfonieorchesters klingen wird.

Was wäre die Night of the Proms ohne ihn und seine Proms-Hymne? Auch dieses Jahr wird „Mister Music“ John Miles sein unglaubliches Talent am Mikrofon, an der Gitarre und am Klavier unter Beweis stellen. Seit mehr als 30 Jahren steuert Miles mit „Music“ nicht nur das musikalische Motto der Tournee bei, sondern setzt mit seinen Interpretationen von Rock- und Pop-Hits jährlich Highlights im drei Stunden Programm dieses multimedialen Gesamtkunstwerks.

Freitag, 18.12.2015, LANXESS arena

Samstag, 19.12.2015, LANXESS arena

Deichkind 2016 erstmals in der LANXESS arena

Foto: Jonas Lindström

Diese Bandwerbetexte sind das Grauen! Ich glaube, dass sich die Wenigsten eine Karte für eine Band kaufen, nur weil sie diesen Text hier lesen. Habt Ihr schon mal „Die feinen Unterschiede“ von Pierre Bourdieu gelesen? Wo willst Du eigentlich hin? Na ja, diesen Text hat bestimmt jemand geschrieben, der schon zur Oberschicht gehört. Aber nicht jeder will nach oben! Und auch Sie sollen sich frei entscheiden dürfen, ob Sie diese Musikgruppe lieber mit Tomaten bewerfen möchten (oder ob sich diese Mühe überhaupt lohnt).

And now something completely different: Suchten bislang Deichkinds selbstgebastelte Shows verzweifelt ihresgleichen, und war die Musik vollkommen unabhängig von Trends, Mode und Zeitgeist, so in etwa wie Butterbrot mit Salz, und daher schon Jahre vor ihrer Zeit Avantgarde, kann der kulturelle Abstand zum Mainstream nunmehr nur noch in Lichtjahren gemessen werden. BÄM!!!

Ich, der Autor dieser vor Ehrfurcht nahezu starren Zeilen und staunender Beobachter dieses außerweltlichen Phänomens, durfte die letzten Monate eine hochspezialisierte Truppe bei ihrer Präzisionsarbeit in ihren diversen Produktionsstätten begleiten. So bekam ich zumindest eine Ahnung davon, unter welchen Bedingungen die Kunst von Deichkind und wohl auch Kunst im Allgemeinen entstehen kann, meiner Meinung nach auch entstehen sollte. Hier an dieser Stelle muss noch mal was Peppiges rein! Die Entwicklungsteams für Musik und Show arbeiten auf einem solch erdabgehobenem Niveau, welches nur noch als buntes, gleißendes Lichtertreiben, einem genialischen Polarlicht gleich, am ansonsten dunklen Kulturhimmel erscheinen kann. Meine Texte sind von dieser Kritik natürlich ausgenommen. (Ich bin übrigens sehr gut aussehend.)

Während das Musikteam von Deichkind in luftreinen Höhen der chilenischen Anden auf ingeniöse Weise Panföte und Punk, Gitarre und Gabba, Drumbeats und Dosenbier zu bis dato unerhörten Klängen verschmilzt, wird in einem Höhlenlabyrinth, mehrere Kilometer tief unter dem Jinping-Staudamm, fernab jeder kosmischen Hintergrundstrahlung, von einer Hundertschaft höchstbegabter Bastler eine Bühnenshow kreiert, welche der Beantwortung der Frage nach der Existenz einer Weltformel näher gekommen ist, als alle halbherzigen Experimente ein paar ideenloser Nobelpreisträger im Genfer CERN-Forschungskomplex zusammengenommen.

Sind Sie schon eingeschlafen? Geht noch weiter. Vielleicht noch was mit Hilfeschrei aus'm Schnapslabyrinth? Mittlerweile sind die im kollektiven Gedächtnis fest verankerten Deichkind-Symbole „Pyramide“, „Müllsack“, „LED“, „Zitze“ und „Fass“ die semiotischen Eckpfeiler eines kulturellen Kosmos, welcher allen narzisstischen Individualisierungstendenzen auf’s Angenehmste Einhalt gebietet. Zeitgleich spannt der Text einen intellektuellen Horizont auf, der der verängstigten Generation Y gütig übers Gemüt gelegt werden kann, wie eine herzenswarme Decke. Busen. Äußerst sublim werden dann noch durch die auf feinstoffiche Schwingungen perfekt abgestimmte Musik ansonsten nahezu sinnfreie Zellhaufen mit der allwissenden Weltenseele synchronisiert, so dass Sie ein Gefühl zu erleben, auch wenn von Milliarden durch Werbung versprochen und von den Staaten erlassen gesucht, nur die wenigsten der Auserwählten können den inneren erreicht werden: Frieden.

Kleiner Tipp am Rande: Sie können sich auch das Lesen sparen und direkt das Ticket kaufen! Wo also Physik an ihre Grenzen stößt und Psychologie im Dunklen tappt, wo Kunst nur raten kann und Religion zu stottern beginnt, hat Deichkind eine Antwort auf unsere Fragen gefunden, welche präzise und einfach, ernüchternd und erhellend ist, die uns staunend macht wie es sonst nur Kindern vorbehalten ist und die einen heilsamen Gefühlsstrom aus gütiger Glückseligkeit und tiefster Trauer, wirren Psychosen und transpersonalen Halluzinationen, unbändigem Vertrauen und alles verschlingenden Ängsten entstehen lässt, welcher den stechenden Schmerz der unendlichen Einsamkeit im grausam zufällig Hinein-Geworfen-Sein in unsere Existenz von unseren aufs Äußerste geschundenen Seelen wäscht.

Englische Übersetzung des letzten Satzabschnittes: irrepressible confdence and all-consuming fears that the stabbing pain of the infnite loneliness in cruel random Hineingeworfensein in our existence of our utmost tortured souls washes. Niveau Weshalb Warum ?! Level Why Why ?! Google Translator kann Deichkind nicht übersetzen.

So können Sie dieses Ticket erwerben schnell (sehr schnell)!

(Quelle: Deichkind)

Gigi D’Alessio im November 2015 in Köln

Gigi D’Alessio gilt als einer der herausragenden Interpreten Italiens. Der musikalische Botschafter Neapels, der mehr als 20 Millionen Alben verkauft hat, kommt Ende Oktober/Anfang November zu drei ausgewählten Konzerten nach Offenbach, München und Köln. Er wird dabei sein neuestes Album ebenso präsentieren wie seine großen Erfolge. Die Auftritte stehen im Zeichen seiner Heimatstadt und des neapolitanisch eingefärbten Dialekts. Gigi erweist dem Liedgut und den Besonderheiten der Campania, dem sogenannten Land der Feuer, Referenz.

Gigi D’Alessio folgte schon früh seinem Talent. Im Alter von 12 Jahren besuchte er ein Konservatorium, mit 21 beendete er seine musikalische Ausbildung zum Pianisten. Bekanntheit erreichte Gigi D’Alessio bereits in den frühen 90ern. Landesweite Popularität erlangte er beim Sanremo Festival 2000. Zum Abschluss seiner ersten großen Konzerttournee spielte er vor rund 220.000 Besuchern auf dem „Piazza del Plebiscito“, Neapels Hauptplatz. Ein Zuschauerrekord!

Seine Bekanntheit beschränkt sich jedoch längst nicht mehr auf Italien. So feierte er Erfolge in Europa und den USA, wo er beispielsweise im ausverkauften John F. Kennedy Center in New York gastierte. Mit Gold und Platin versehene Bestseller und eine Vielzahl von Auszeichnungen sowie sieben internationale Tourneen säumen eine 20-jährige Karriere, die von außergewöhnlichen Höhepunkten akzentuiert wird.

Mit seinem letzten Album war Gigi D’Alessio 2014 sogar in der Top 10 der World Billboard Music Charts vertreten. Seine Konzerte bieten eine besondere Mischung, bei der Tradition und Innovation zu einer einzigartigen Atmosphäre mit magischen Momenten verschmelzen.

DER VORVERKAUF STARTET AM 3. JULI 2015!

Boyce Avenue im Oktober 2015 in Köln

Foto: Eric Anderson

Während der letzten drei Jahre spielten Boyce Avenue live auf fünf Kontinenten und begeisterten insgesamt mehr als 400.000 Fans. Nun kehren die drei Brüder Alejandro, Fabian und Daniel Manzano für zwei Konzerte nach Deutschland zurück.

Den internationalen Durchbruch schaffte das rockig-alternative Trio aus Florida 2008. Auf YouTube luden sie akustische Coverversionen aktueller Popsongs hoch und gewannen schnell die Herzen der Fans. Mittlerweile teilen sie ihre Musik und Ideen mit der ganzen Welt. 7,1 Millionen YouTube Abonnenten und über 1,8 Milliarden Klicks machen sie zu einer der erfolgreichsten unabhängigen Bands im Netz.

Andreas Moe im September 2015 in Köln

Hätte man ihn im Alter von zwölf Jahren befragt, so hätte Andreas Moe wohl geantwortet, er wolle der nächste Stevie Ray Vaughan werden. Vier Jahre später entdeckte er seine Stimme und sein echtes Talent für Songwriting wurde ihm bewusst. Er gründete verschiedene Bands und mit einem Repertoire aus eigenen Songs tingelte er buchstäblich durch jede verfügbare Bar, jedes Jugendzentrum und jeden Auftrittsort seiner Heimatstadt. Schnell wurde er zu einem gefragten Songwriter, Sessiongitarrist, Produzenten und Sänger. Seine musikalischen Einflüsse sind ohne Zweifel breit gefächert: Seit frühester Kindheit ist er ein begeisterter Michael Jackson-Fan! Später hatten es ihm Iron Maiden und Kiss angetan, bevor er sich der akustischen Gitarrenmusik zuwandte und ein großer Bewunderer von Jeff Buckley wurde. Seine eigenen Songs vereinen nun all diese musikalischen Einflüsse und seine Erfahrungen auf liebevolle Art und Weise. In jedem Song geht es um das Herz, es ist der thematische rote Faden, der sich durch sein gesamtes bisheriges Werk zieht. Der Durchbruch gelang ihm 2011, als er von DJ/Producer-Superstar Avicii gebeten wurde, für den Song „Fade Into Darkness“ seine Stimme zur Verfügung zu stellen. Die Single wurde zu einem internationalen Hit. Anschließend sang er und schrieb an den Doppelplatin-Singles „Long Time“, „Under The Sun“ und „Dance Our Tears Away“ des schwedischen DJs John de Sohn mit. Alleine 2013/14 erhielt Moe drei Platinawards für Stücke, die er geschrieben hatte - darunter die Boyzone-Single „Who We Are“. Es folgten in den vergangenen Monaten Tourneen im Vorprogramm seines Idols John Mayer und Gabrielle Aplin, bei denen er jeweils vor mehreren zehntausend Menschen auftrat. Zudem spielte er eine Tour durch die kleinen Clubs bei uns. Im September nun soll endlich Andreas Moes lang erwartetes Debütalbum erscheinen, welches er noch im selben Monat hierzulande ausgiebig betouren wird.

Prime Circle im Oktober 2015 in Köln

Die erfolgreichste Rockband aus Südafrika begeisterte schon im letzten Herbst die deutschen Fans anlässlich ihrer Zehn-Städte-Tour, jetzt geben Prime Circle eine Zugabe und fünf weitere Konzerte in Deutschland.

Schon mit ihrem Platin-Debüt „Hello Crazy World“ (2003) setzen sich Prime Circle in ihrer Heimat durch: Es ist bis heute das meistverkaufte seiner Art in Südafrika. Mit der Hitsingle „Hello“ im Rücken begleiten Prime Circle die US-Band Live auf deren „Birds Of Prey“-Tour. Mit Zweitling „Live This Life (2005) festigen sie ihren Status als unangefochtene Rockband. 2007 spielen sie mit Iron Maiden, The Prodigy und Robert Plant auf dem ´Dubai Desert Festival`. Album Nummer 3 („All Or Nothing“) enthält mit „She Always Gets What She Wants“ die erfolgreichste Single von Prime Circle (über eine Million Klicks auf Youtube). Mit einem neuen internationalen Label im Rücken tourt die Band sogar in Indien und kommt 2009 erstmals auch nach Deutschland. „Jekyll & Hyde“, das Album Nummer 4, erscheint 2010, produziert von Landsmann Kevin Shirley (Journey, Iron Maiden, Joe Bonamassa, Dream Theater, Beth Hart u.a.), gemastert von George Marino. Der folgende internationale Durchbruch wird mit „Evidence“ (2012) und „Let The Night In“ (2014), der ersten Veröffentlichung auf eigenem Label, untermauert. Die dazu gehörige Tour führt die Band im letzten Jahr auch erstmalig nach Spanien, Frankreich und Italien und durch Südafrikas Arenen.

The Parlotones im Oktober 2015 in Köln

Mitreißende Rock-Pophymnen, ausverkaufte Tourneen mit Coldplay, The Wombats und Snow Patrol, ein begeistertes Publikum und extrem sympathische Musiker, die sich nach ihren Konzerten mal eben auf ein Bier mit ihren Fans an die Bar stellen: Das sind THE PARLOTONES. Die charmanten Kahn Morbee, Neil Pauw und die Brüder Glen und Paul Hodgson verbuchen seit Jahren massive Erfolge in ihrem Heimatland Südafrika und fanden reichlich Beachtung in Europa und den USA. Dieses Jahr erschien nun das siebente Studioalbum ‘Antiques and Artefacts’, das in Südafrika von einer landesweit ausverkauften Tour begleitet wurde und mit der jetzigen Tour in Europa und dem Vereinigten Königreich vorgestellt werden soll.

Lonely The Brave im November 2015 in Köln

„Ob sie es nun wollen oder nicht – Lonely The Brave werden in Kürze im Fokus stehen!“, titelte der britische NME eine Geschichte über das 2013 gegründete Quartett aus Cambridge. Und das Magazin Rock Sound schrieb: „Lonely The Bravekönnten zur größten Rockband des Planeten aufsteigen. Fakt.“ Selbst für die Hype-verliebten britischen Medien sind dies Vorschusslorbeeren von seltener Größe. Allerdings zu Recht, denn den vier Musikern gelingt es spielerisch, einen vollkommen eigenen Rocksound zwischen Muse, Pearl Jam, The National, Biffy Clyro und Funeral For A Friend zu etablieren. Nach der 2013 erschienenen Debüt-EP „Backroads“ stiegen Lonely The Brave mit ihrem Debütalbum „The Day's War“ im September 2014 auf Platz 14 in die UK-Charts ein. Im Anschluss an eine ausgiebige Headliner-Tournee in ihrer Heimat kommen die vier im November für drei Konzerte in Berlin, Hamburg und Köln nach Deutschland.

Als sich Anfang 2013 David Jakes (Gesang), Mark Trotter (Gitarre), Andrew Bushen (Bass) und Gavin Edgeley (Schlagzeug) in Cambridge zusammentaten, wussten sie zunächst vor allem eins: Dass sie etwas anderes machen wollten als das, was sie alle in ihren vorherigen Bands ausprobiert hatten. Es sollte etwas Neues entstehen, ein Rocksound, der ebenso tiefgründig wie griffig, komplex wie zugänglich sein sollte. Man könnte auch sagen, sie waren auf der Suche nach einem Arena-Rocksound mit Tiefgang und Lyrik, wie man ihn in der gegenwärtigen englischen Musikszene vergeblich sucht.

Schnell fanden Lonely The Brave ihren Stil: Sie ließen alles außen vor, was zu sehr nach persönlichen Einflüssen klang, und versuchten, sich von ihren bisherigen Inspirationsquellen weitestgehend zu lösen. Einen ersten Vorgeschmack ihrer Individualität bot die nur wenige Monate nach Bandgründung erschienene EP „Backroads“, die ihnen nicht nur Support-Tourneen für Black Rebel Motorcycle Club und die Deftones, sondern auch Auftritte bei großen Festivals wie Download oder Rock am Ring einbrachte. Noch einschneidender war die Medienresonanz auf die Stimme von David Jakes, der vom Magazin The Fly als „der neue Eddie Vedder“ geadelt wurde. Und die Huffington Post schrieb: „Ihr Vokalist hat eine monumentale, Arena-füllende Stimme, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie tatsächlich dort zum Einsatz kommt.“

Dies ist umso erstaunlicher, als sich David Jakes selbst in keiner Weise als Kopf der Band versteht, auf den sich alle Aufmerksamkeit fokussiert. Der schüchterne Sänger steht hingegen stets im Bühnenhintergrund neben dem Schlagzeuger und seitlich zum Publikum. Dies sei, sagt er, „weder Arroganz noch Attitüde. Ich bin nur nicht sehr gut in Blickkontakten und fühle mich nicht wohl in der Rolle als Frontmann.“ Stattdessen lasse er sich lieber ganz in den Gesang fallen – und in seine hochlyrischen Texte über existenzielle Themen wie Leben, Liebe, Beziehungen, Verlust und Suche. Themen, mit denen sich jeder Hörer verbinden und seine eigene Beziehung aufbauen kann.

Entsprechend hoch war die Erwartung an ihr Debütalbum „The Day's War“, das die britische Presselandschaft zu weiteren Begeisterungsstürmen hinriss. Seither verdoppelt sich die Größe der Clubs und Hallen, in denen Lonely The Brave spielen, fast im Monatstakt. Obendrein gelang ihnen etwas sehr Seltenes: Als angriffslustige und zuweilen auch wütend laute Rockband Einzug zu erhalten in das Tagesprogramm von Radio 1. Dies schafften vor ihnen zuletzt Muse. Sicherlich mehr als ein gutes Omen.