06.06.: Konzerte neu im Vorverkauf
Und auch die zweite Woche des Juni startet wieder mit zahlreichen neuen Konzerten im Kartenvorverkauf, darunter ein Benefiz-Konzert von Jürgen Becker für die "Alte Schule" in Widdersdorf, das Roland Kaiser Open Air am Otto-Maigler-See in Hürth und die 17. Kölsche Nacht der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel am darauf folgenden Tag an gleicher Location. Ebenfalls neu im Vorverkauf ist der NITRO CIRCUS LIVE, der im Februar 2016 in der Stadt gastiert. Dazu kommen noch die Konzerte von Marsimoto in Köln und Dortmund sowie von Zebrahead, MS MR, Scott Weiland, "God Is An Astronaut", Quiet Company und "Young Chinese Dogs" im Laufe diesen Jahres in Köln. Da ist bestimmt für (fast) jeden Geschmack etwas dabei!
Benefiz mit Jürgen Becker am 19. Juni
Der Förderverein des Kinder- und Jugendhaus „AL TE SCHULE" lädt in diesem Jahr wieder zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein.
So ist es wieder gelungen, den Mitbegründer der „AL TE SCHULE", den Kabarettisten Jürgen Becker für eine Benefizveranstaltung zu gewinnen. Am 19. Juni 2015, um 21.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr) wird dieser mit seinem Programm „Der Künstler ist anwesend" die Besucherinnen und Besucher unterhalten. Und das, wie jeder weiß, maßgeschneidert auf Widdersdorf.
Ein bisschen Tradition ist es im Dorfe schon und jeder will mit dabei sein. Kartenvorverkauf für diese Veranstaltung ist im Widdersdorfer Buchladen, Hauptstraße 37. Der Eintrittspreis liegt bei 20.00 Euro. Die kompletten Einnahmen kommen der „AL TE SCHULE" zu Gute, das liegt Jürgen Becker sehr am Herzen und der Förderverein freut sich darüber wieder sehr.
Roland Kaiser Open Air am Otto-Maigler See
Kölsche Nacht 2015 am Otto-Maigler-See
NITRO CIRCUS LIVE im Februar 2016 in Köln
NITRO CIRCUS kommt im Frühjahr 2016 mit Travis Pastrana, dem Stunt-Hero des amerikanischen Extremstuntsports, und seinem Team mit einer atemberaubenden neuen Show nach Deutschland! Diese bisher größte Tournee durch 13 europäische Städte bringt die verrücktesten, riskantesten und unglaublichsten Tricks und Stunts auf die Bühne. Der Vorverkauf für dieses einzigartige Actionsport-Spektakel hat begonnen!
Die neueste Show von NITRO CIRCUS erreicht ein ultimatives Level an Risiko, Adrenalin und… Fun! Denn die besten Athleten aus den Sparten Freestyle Motocross (FMX), BMX, Skate und mehr schließen sich zu einer spektakulären, komplett neuen Produktion zusammen und sind energiegeladener denn je! Mit Travis Pastrana, dem 17-fachen X Games Medaillengewinner als Hauptattraktion, wird die Tournee unglaubliche neue Tricks, rekordverdächtige Kunststücke, wahnsinnige Stunts und die bisher verrücktesten Fahrzeuge sowie ein komplett neues Repertoire an tollkühnen Fun-Aktionen zeigen. Mit unfassbaren Fahrzeugen und Geräten, die von der hochgebockten, noch größeren Nitro Gigant-A-Rampe starten, bietet die kommende NITRO CIRCUS Show das ultimative Stunterlebnis!
„Wir haben einen wahnsinnigen Spaß auf unserer Welttournee in diesem Jahr und können es kaum erwarten diese brandneue Show jetzt auch nach Europa zu bringen“, sagt Pastrana. „Mit jeder neuen Show treiben wir uns gegenseitig an noch schneller zu fahren und noch weiter zu springen als am Vorabend. Bis 2016 wird dies eine unglaubliche Dimension erreichen! Hinzu kommt, dass die neue Bühnengestaltung alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Das wird die Fans einfach umhauen.“
Tickets gibt es ab 50,00 € an den bekannten VVK-Stellen.
VIP-Angebot!
Für Fans, die das ultimative NITRO CIRCUS-Erlebnis uneingeschränkt genießen möchten, ist das komplett neue Club Nitro VIP-Angebot bestimmt. Für nur 99 € (zzgl. Gebühren) umfassen diese exklusiven Tickets die besten Plätze und die Möglichkeit zu einem persönlichen Treffen mit Travis Pastrana und den Stars von NITRO CIRCUS während einer exklusiven Frage- und Antwort-Session. Die Inhaber eines Club Nitro Tickets erhalten außerdem ein Erinnerungs-Trageband und ein elektronisch signiertes A2 Nitro-Poster sowie die Chance, ein cooles Nitro-Einmannzelt zu gewinnen.
MARSIMOTO im Dezember 2015 in Köln und Dortmund
Sommer 2006. Halb HipHop-Deutschland diskutiert über diesen jungen Rapper aus Mecklenburg-Vorpommern und sein komplett durchgeschossenes 30-Track-Debütalbum »Halloziehnation«, das über ein hessisches Kleinstlabel erschienen ist. Darf dieser MARSIMOTO das denn überhaupt? Einfach den vom US-Produzenten Madlib und seinem Alias-Projekt Quasimoto bekannten Helium-Stimmeffekt adaptieren, wilde Wortspiele mit UK-Bässen versetzen und daraus sein ganz eigenes Ding machen? Doch schon während der Diskussion erledigt sich die Frage ganz von selbst – Madlib höchstselbst sendet Props von Übersee. Soweit die Legende.
Fast zehn Jahre ist das inzwischen her, und inzwischen ist Marten Laciny, der Mann hinter MARSIMOTO, ein echter deutscher Popstar. Mit seinem anderen, weniger spröden (und trotzdem erst nach MARSIMOTO etablierten) Alter Ego Marteria und den beiden Teilen von »Zum Glück in die Zukunft« konnte Laciny inzwischen Gold- und Platinstatus erreichen und große Hallen ausverkaufen. Das ganze Land pfeift noch seine letzten, alles zerberstenden Pop-Hymnen wie »Kids (2 Finger an den Kopf)« oder »OMG«, da hat er sich mit seinen musikalischen Mitstreitern schon längst in die Karibik zurückgezogen, um am vierten großen MARSIMOTO-Opus »Ring der Nebelungen« zu arbeiten.
»Ich rap', solang Babylon steht«, verkündet die inzwischen wohlig bekannte Pitch-Stimme gleich zu Beginn des Intros. Tatsächlich ist die latente Reggae-Referenz durch den Babylon-Verweis auch ein versteckter Hinweis auf den Entstehungsort des Albums. Für einen Monat ließ sich die komplette Green Berlin-Posse unter Leitung ihres maskierten Anführers nämlich Anfang des Jahres in einer gro.zügigen Residenz auf Jamaika nieder. Das vierte Marsimoto-Werk nach »Halloziehnation« (2006), »Zu zweit allein« (2008) und zuletzt »Grüner Samt« (2012) entstand also an der karibischen Küste, zwischen Bungalows und Angeltrips. Dass Laciny gerne in abseitige Regionen reist, weiß man spätestens seit der Kampagne zu seinem endgültigen kommerziellen Durchbruch, dem letztjährigen Marteria-Album »Zum Glück in die Zukunft II«, für dessen visuelle Begleitung er in drei Wochen um die Welt flog. Doch von den massenkompatiblen Hooks und Pop-Melodien, die Marteria aus der HipHop-Szene bis an die Spitze der Charts katapultierten, will Marsimoto nichts wissen. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom – und so will der grantelnde Grüntr.ger nicht einstimmen in die Forderung der Grasjünger nach der Legalisierung von Marihuana, die spätestens seit der Diskussion um den Görlitzer Park in Berlin auch bundesweit wieder laut wird. Stattdessen pöbelt Marsi aus dem Exil auf Rügen: »Illegalize It!« Und setzt noch eins drauf: »Zecken raus!« Denn Marsi will gar nicht, dass alle werden wie er. Der bekennende Outsider begehrt auf gegen die Vereinnahmung durch den Mainstream. Genau darum ging es ihm immer schon: Um die Abgrenzung von der Masse, ums Abfeiern des Ausbruchs. »Das Gefühl, wenn man das Weed vom Zeltplatz aufs Splash-Gelände geschmuggelt hat, das darf nicht verloren gehen«, lacht Laciny. Was die textlichen Referenzen angeht, ist Marsimoto immer noch ein klares Kind der Neunziger. In »An der Tischtennisplatte« beschreibt er eine Jugend zwischen Victory-Schuhen, Wit-Boy-Jeans und Panasonic- Stereoanlage, »Trippin'« enthält Vokalschnipsel von den Gravediggaz und De La Soul. Doch der Marsi-Soundentwurf geht weit über die reine Retromanie hinaus: Die sp.tzündenden Beat-Outros von Timbaland, die zitternden Rhodes und stolpernden Drums von J Dilla, die ätherischen Flächen von Flying Lotus und dessen singendem Yoga-Lehrer Gonjasufi – all das haben Nobodys Face, BenDMA, Kid Simius, Dead Rabbit und The Krauts kanalisiert und schlüssig in die Green-Berlin-Philosophie übersetzt. »Marsi macht jetzt Musik«, heißt es an einer Stelle auf »Ring der Nebelungen«. Und was für welche.
Man kann diese Platte hören wie einen kurzweiligen Sound-Trip, man kann sich von den gewaltigen Bässen und Drums umwerfen lassen, aber man kann sich auch über die doppelten Böden freuen, die beinahe jede Zeile bereithält, wenn man genau hinhört. Marsi zitiert deutsche HipHop- Geschichte von Freundeskreis bis Advanced Chemistry, »7 Leben« erweckt sogar die verkopfte Deepness von Spätneunziger-Underground-Helden wie RAG oder Doppelkopf wieder zum Leben. Marteria mag sich inzwischen weitgehend auf die treffende Punchline und die lakonische Formulierung in poptauglicher Formatierung konzentrieren – bei Marsimoto darf sich der innere Rapper in Marten Laciny hingegen mal wieder so richtig austoben. Da kann ein Song wie »Tijuana Flow« dann auch mal drei Strophen lang auf einem einzigen Reim basieren.
Das Phänomen Marsimoto ist längst viel größer als HipHop, gleichzeitig ist Marsi immer noch so sehr Rap, wie man nur sein kann. Zwischen dem Splash-Headliner-Slot und der ausverkauften Berliner Wuhlheide liegt eben auch nur ein Gefühl. Seine erklärten Vorbilder von Madlib über Aphroe bis Kool Keith mögen nie die großen Hallen gefüllt und Unmengen von Platten verkauft haben – Marsimoto macht es jetzt eben stellvertretend für sie und gleich auch noch für alle anderen seltsamen Outsider auf der Welt. Mit seinem »Stay weird, stay different«-Slogan hatte Oscar-Gewinner Graham Moore auf der diesjährigen Verleihung das Publikum zu Tränen gerührt. Marsimoto setzt diese Maxime in die Tat um und erreicht damit trotzdem mehr Menschen als bemühte Rap-Studenten mit ausgeklügeltem Marketing-Plan.
Marsimoto ist der König der schönen Verlierer.
Termin: 15.12.15, Köln, Palladium
Termin: 16.12.2015, Dortmund, Westfalenhalle 3A
Zebrahead im Oktober 2015 in Köln
Seit knapp 20 Jahren spielen sich ZEBRAHEAD rund um den Globus, nehmen Platten auf und gehören zu den aktivsten Punkbands ihrer Generation. Da war es doch langsam auch mal an der Zeit zurückzublicken und ein Best-of-Album herauszubringen. Aber die Jungs aus Orange County wären nicht ZEBRAHEAD, wenn sie einfach nur die alten Stücke konsumentengerecht auf Platte bündeln und erneut herausbringen würden. Stattdessen haben sie sich daran gemacht, die besten Tracks der ersten Platten zusammen mit dem nun auch nicht mehr sooo neuen Sänger Matty Lewis neu einzuspielen und den alten Teilen neues Leben einzuhauchen. „The Early Years – Revisited“ klingt ziemlich gelungen und ist ein Grund, damit auf Tour zu gehen. Halt, nein, auf Tour sind ZEBRAHEAD ja eigentlich immer, am liebsten in good old Germany, wo sie eine treue Fanschar haben, die immer jede Party mitmacht. Oder wie die Konzertkritiker schreiben: „Die Stimmung war grandios. Zusätzlich bot die Band noch ordentlich Interaktion und hatte das Publikum komplett in der Hand. Perfekt!“, schreibt Konzertjunkie.com. „Die personifizierte Party-Maschine“ (Watchmysound) schreckt dabei nicht davor zurück Huey Lewis & The News oder Avril Lavigne zu covern, die Crowd auf die Bühne zu bitten oder selbstverständlich sich selbst von der Menge auf Händen tragen zu lassen. „Sie haben immer Lust auf live spielen und ihre energetischen Shows machen jedes Mal Lust auf mehr. Dafür sorgt schon der bewährte Sound aus kraftvoll-melodiösem Punk, aggressivem Rap, hin und wieder funkigem Bass und einem ausgeprägten Hang zu Spaß. Damit bringen sie die Crowd zum Bouncen, zum Moshen und derart zum Stagediven, dass das Equipment auf der Bühne durcheinander gewirbelt wird wie bei einem Tornado.“ (Substage) Kein Wort mehr ist nötig. Im Herbst, darf man jetzt schon prognostizieren, wird das nicht anders sein, wenn ZEBRAHEAD wieder bei uns ausführlich durch die Hallen toben.
MS MR im November 2015 in Köln
Seit Veröffentlichung ihres vielgepriesenen Debütalbums „Second Hand Rapture“ im Jahr 2013 ist das New Yorker Duo MS MR (gesprochen: „Miss Mister“) eines der meistdiskutierten Musikthemen. Gerade weil MS MR es verstehen, eine mysteriöse Aura zu kreieren, die sie zwischen Kunst, Mode und Musik verortet und ihren aufregenden Synth-Wave für sich selber sprechen lässt. „Second Hand Rapture“ stieg direkt nach Erscheinen in England, Deutschland, Australien und vielen weiteren Ländern in die Charts, die Single „Hurricane“ hielt sich fast 30 Wochen in den US-Top Ten. Nun kündigte das Duo die nächste Sensation an: Im Sommer erscheint ihr zweites, derzeit noch unbetiteltes Album. Mit dem Track „Painted“ wurdeunlängst die erste Single des kommenden Albums „How Does It Feel“ veröffentlicht, das am 17. Juli erscheint. Neben ihren bereits bestätigten Auftritten bei den diesjährigen Festivals Rock am Ring und Rock im Park sowie ihrem exklusiven Showcase in Berlin am 4. Juni wurde nun eine Deutschland-Tour für Mitte November bestätigt: Zwischen dem 16. und 21. November gastieren MS MR in München, Frankfurt, Köln und Hamburg.
Über mehr als ein Jahr hinweg gelang es den beiden Wahl-New Yorkern, jegliche persönliche Angaben unter Verschluss zu halten. Stattdessen verbreiteten sie über die sozialen Netzwerke aufregende Musik des Zeitgeists und Videoclips, die aus zusammengeschnittenen Bildern und Schnappschüssen bestehen. Niemand kannte einen Namen, auf Fotos waren lediglich Körperteile zu sehen, aber niemals Gesichter. Mitte 2011 veröffentlichten sie eine EP mit vier Demosongs. Von diesem Moment an sprach die Musikwelt von einer mysteriösen Sensation: Je weniger über die beiden in Erfahrung zu bringen war, umso größer war das Interesse an den Musikern hinter diesem frischen, einzigartigen Sound, der ebenso aus der Pop-Historie zitiert, wie er moderne Ästhetik aufgreift und zu etwas gänzlich Neuem formt.
Rund um die Veröffentlichung ihrer ersten offiziellen EP „Candy Bar Creep Show“ sowie der via Internet verbreiteten Single „Hurricane“ prognostizierte der britische ‚Guardian’ „prepare to be blown away“. Ein neuer Stil entstand, den das Duo selbst mit dem postmodernen Begriff ‚Tumblr-Glitch-Pop’ umschreibt. In den einschlägigen Foren wurden MS MR als kommende Stars gefeiert, die dem Chillwave – einer Mischung aus Pop, Wave und Chillout-Musik – ein kraftvolles, in Momenten durchaus rockiges Feeling verleihen. Mit Erscheinen ihres Debütalbums wurden sodann ihre Namen und biografische Eckpunkte bekannt. Sängerin und Keyboarderin Lizzy Plapinger und Multi-Instrumentalist Max Hershenow lernten sich flüchtig auf der Universität kennen, fanden aber erst nach Abschluss des Studiums zusammen. Der Name Lizzy Plapinger ist in Pop-Connaisseur-Kreisen nicht ganz unbekannt. Seit Jahren betreibt sie ihr eigenes Musikblog-Label Neon Gold, wo u.a. Tonträger von Passion Pit, Ellie Goulding, Gotye und Marina and the Diamonds erschienen.
Mit Erscheinen ihrer ersten Single „Hurricane“, begleitet von einem extrem schnell geschnittenen Video aus Fundstücken der Fotoseite Tumblr, war die Begeisterung nicht mehr aufzuhalten. Es bescherte ihnen sogar den Entry in die Top 40 der deutschen Single-Charts (und den Top Ten der iTunes Charts). Große Magazine und Tageszeitungen berichteten fortan über diese beiden Phantome und ihre bahnbrechend neue Musik. Entsprechend fand ihr Debütalbum „Second Hand Rapture“, das die Band mit Produzent Tom Elmhirst (Amy Winehouse, Adele) einspielte, international Eintritt in die Charts. Nach einer fast zweijährigen Welttournee mit – auch in Deutschland – restlos ausverkauften Konzerten steht das Jahr 2015 nun für den nächsten Schritt und das zweite Album. Die neue Single „Painted“ weist daraufhin, dass sich das Duo im Rahmen des abgesteckten Genres deutlich weiter entwickelt und neue Klangfelder erforscht hat.
Scott Weiland im September in Köln
Der amerikanische Sänger und Songwriter Scott Weiland (Ex-Stone Temple Pilots, - Velvet Revolver) kommt im September 2015 zum ersten Mal mit seiner neuen Begleitband The Wildabouts nach Deutschland.
Scott Weiland wird vor allem als Sänger der Grunge-Band Stone Temple Pilots bekannt, die er 1987 als Mighty Joe Young in San Diego mitbegründet. Nach mehreren Multi-Platin-Alben (u.a. „Core“, „Purple“) und weltweiten Verkäufen von über 40 Millionen Einheiten in den 90ern löst sich die Gruppe 2003 auf. Schon während seiner STP-Zeit beweist sich Weiland als Solokünstler. Sein erstes Werk „12 Bar Blues“ erscheint 1998 und ist deutlich experimenteller. Nach dem Ende der Stone Temple Pilots 2003 steigt er in die Supergruppe Velvet Revolver ein, bestehend aus den Ex-Guns N’Roses-Mitgliedern Slash, Matt Sorum und Duff McKagan sowie Dave Kushner (Ex-Electric Love Hogs, -Infectious Grooves u.a.). Nach zwei weltweit erfolgreichen Rock-Alben („Contraband“, 2004 und „Libertad, 2007) verlässt er die Band. 2008 sind die Stone Temple Pilots wieder zusammen, es folgt ein weiteres erfolgreiches selbstbetiteltes Studioalbum (Nr. 2 in den USA) sowie mit „´Happy´ In Galoshes“ sein zweites Solowerk. Am 28. Februar 2013 endet die zweite STP-Ära mit Weiland. Im März 2015 veröffentlicht der 47-Jährige mit seiner Soloband The Wildabouts schließlich das Debüt „Blaster“ und ist seitdem konstant auf Tour. Live wird der Kalifornier natürlich Stücke aus allen Phasen seiner langen Karriere zum Besten geben.
God Is An Astronaut im September in Köln
Bei ihnen werden keine halben Sachen fabriziert, denn die Musik von God Is An Astronaut ist ein Gesamtkunstwerk, ein Zusammenspiel von Optik, Licht und Musik. Im Vordergrund steht das Erzeugen von Emotionen, welche durch stimmungsvolle Melodien und gänzlich ohne Gesang ausgedrückt werden. Mit der Kombination aus instrumentalem Postrock und Synths reiht sich God Is An Astronaut in eine Riege von Bands wie ‚Explosions in the Sky‘, ‚This will destroy you‘ oder ‚Caspian‘ ein.
Quiet Company im September 2015 in Köln
Wir müssen uns jetzt mal aus dem Fenster lehnen: Quiet Company ist die Rockband, auf die wir gewartet haben. Jetzt ist sie endlich da.
Die Band um Frontmann Taylor Muse, Gitarrist Tommy Blank und Bassist Matt Parmenter spielt die aktivierendste Gitarrenmusik, die man sich 2015 vorstellen kann. Das kantige, hektische Songwriting von Biffy Clyro, die großen Momente von Muse, die crunchy Melodien von Weezer, und in den Folksongs die Gelassenheit von Wilco.
Ja, das sind große Namen mit denen hier jongliert wird, aber das neue Album der Band hält den Vergleichen Stand und liefert Hits mit Substanz von Anfang bis Ende. Der Plattenfirma steht ungelogen noch immer der Mund offen.
"Transgressor", das neue Album der Band, ist das erste, das auch außerhalb der USA erscheint. Am 11. September 2015 auf Grand Hotel van Cleef.
Die Plattenfirma ist stolz und froh, Quiet Company im September und Oktober zum ersten Mal in Europa begrüßen zu dürfen: im September und Oktober spielt die Band auf diversen Showcase-Festivals und jede Menge Clubshows.
Young Chinese Dogs im Oktober 2015 in Köln
Berge, Seen, zirpende Grillen. Sonne, Nebel, Lagerfeuer. Gebirge und Großstadt. Geist und Seele des Sounds der Folk Band YOUNG CHINESE DOGS.
Mit ihrem neuen Album ‘Great Lake State’ zieht die Band die Parallele zwischen den unendlichen Weiten Amerikas und der majestätischen Natur des Alpenraums. Eine Verbindung zwischen dem Land in dem Folk und Country geboren wurden, und dem Ort an dem die drei Wahlmünchner eine Heimat gefunden haben.
Dass die Musik der YOUNG CHINESE DOGS international locker mithält, haben die Hunde schon mit ihrem Debütalbum ‘Farewell to Fate’ bewiesen, das sie in einer kleinen italienischen Berghütte aufgenommen haben. Die Platte erregte Aufmerksamkeit von Deutschland über Irland bis in die USA.
Nun legen die Hunde ‘Great Lake State’ nach. Das Album ist on the road entstanden – eine logische Konsequenz aus zwei Jahren, die es in sich hatten: Die Hunde lieferten die Filmmusiken für mehrere Fernseh- und Kinofilme. In einem davon hat Sängerin Birte Hanusrichter gleich selbst die Hauptrolle übernommen. Für den Kinofilm „Der Kleine Drache Kokosnuss“ erweckte die Band mit ihren Stimmen die Zeichentrickfiguren zum Leben. Es wurden TV Auftritte absolviert, Wohnzimmerkonzerte gespielt und Hallen gefüllt.
Mit neuen Songs ging es zu Christian Hoeck (u. a. Arctic Monkeys) in das Telstarstudio. Der Sound der Band ist opulenter geworden, öffnet sich neuen Einflüssen wie Rock ‘n’ Roll und sogar HipHop und verrät trotzdem nie jene Lagerfeuerwurzeln mit denen YOUNG CHINESE DOGS gestartet sind. Produziert wurde das Album von Gitarrist Oliver Anders Hendriksson und für die Mixes konnte niemand geringes als Grammy-Gewinner Damien Page Lewis (Katy Perry, Rihanna, Larkin Poe) gewonnen werden.
Und so hält ‘Great Lake State’ was der Name verspricht. Während Nick Reitmeier und Birte Hanusrichter sich weiterhin die Seele aus dem Leib singen, sind auf der Platte neue Instrumente hinzugekommen. Organische Beats, betörende Bläser und auch mal eine dreckige E-Gitarre verschmelzen mit akustischer Gitarre, Trommel und Akkordeon. Die mehrstimmigen Gesänge locken in emotionale Klanglandschaften, mal melancholisch, mal ausgelassen, nur um einen schon im nächsten Moment in den Pub zu schleifen, wo man mit einem Guinness in der Hand den Chorus mitgrölt.
‘Phone Call’, die erste Singleauskopplung, ist genau so ein Song, der zum hysterischen abfeiern zwingt. Er findet ein starkes Gegengewicht in tieftraurigen Balladen wie “Save The Date” und sexy Folk ‘n’ Roll Nummern wie ‘Dirty Little Girls’.
Mit ‘Great Lake State ‘ geht es gleich wieder auf große Tour, um genau das zu tun wofür YOUNG CHINESE DOGS gemacht sind: eine verdammt gute Liveshow spielen!






