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10.08.: Konzerte neu im Vorverkauf

Und natürlich gibt es auch in der zweiten August-Woche wieder neue Konzerttermine. Im Oktober 2015 kommt David August mit seinem Ensemble nach Köln. Im November 2015 machen gleich vier Künstler einen Halt in der Domstadt bei ihrer Tour, nämlich WEDNESDAY 13, Zella Day, The Phoenix Foundation und Joe Pug, der einen Nachholtermin spielt. Die Band My Baby aus Amsterdam kommt im Dezember 2015 an den Rhein. Und im Februar 2016 kommt dann Noah Guthrie erstmalig auf Deutschland-Tour und stoppt auch in Köln.

David August & Ensemble im Oktober 2015 in Köln

David August & Ensemble ist eine Gruppe verschiedenster Instrumentalisten, die bisher unveröffentlichtes Material von David August live improvisiert und begleitet. Musikalisch bewegt sich das Ensemble zwischen einer Vielzahl von Stilen und Klängen, beginnend bei beatlosen Ambient, hin zu ekstatischen Soundwänden. Die BPM Anzahl bleibt dabei stets offen.

WEDNESDAY 13 im November 2015 in Köln

WEDNESDAY 13, dieser durchgedrehte Abkömmling von Alice Cooper und Kiss, dieses vergessene Kind der Addams Family, hat sich einen Traum erfüllt: Im Januar erschien mit „Monsters Of The Universe: Come Out And Plague“ das sechste Studio- und das erste Konzeptalbum in der Karriere des Horrorpunk-Metal-Glam-Doom-Hardrockers. Inspiriert von Filmen wie „They Live“ und „Night Of The Living Dead“ und durch die 80er-Jahre-Serie „V – Die außerirdischen Besucher kommen“ erschuf Jordan Poole a.k.a. WEDNESDAY 13 einen äußerst speziellen Science-Fiction-Horror-Kosmos und ließ seiner ohnehin überbordenden Fantasie reichlich freien Lauf. Zusammen mit seiner Band hat er sein Repertoire damit entscheidend erweitert, wobei er musikalisch immer noch zwischen Metal und Hardrock und anverwandten Genres pendelt. Natürlich macht auch sein schwarzer und ziemlich trockener Humor die Lyrics zu etwas ganz besonderem. Und live war und ist WEDNESDAY 13 ohnehin kompromisslos. Laute Riffs, ein treibendes Schlagzeug, die kratzig-raue Stimme: Routiniert wird mit allen Elementen gespielt. Das echte Brett für den Kenner und Freund obskurer, dunkler, lauter, freakiger, sleaziger, geschminkter und bei aller düsteren Quasi-Ernsthaftigkeit überaus lustiger Shows. Das neue Album ist da bestimmt eine hervorragende Vorlage, die Theatralik des Abends noch ein gutes Stück weiterzudrehen.

Zella Day im November 2015 in Köln

Zella Day ist mit ihren süßen 20 Jahren schon ein alter Hase. Mit neun trat sie in Großmutters Kaffeebude auf, mit 13 veröffentlichte sie ihre erste Platte „Powered by Love“ und reiste im Anschluss von ihrer Heimat Arizona bis nach Nashville, um bei Leuten wie John Paul Rice von The Civil Wars oder Meghan Trainor Songwriting zu lernen. Da ist es fast ein wenig erstaunlich, dass erst jetzt ihre zweite Platte „Kicker“ erschienen ist. Die junge Frau mit der machtvollen Stimme und den tollen Songs, die deutlich von den 70ern beeinflusst ist – was sich keineswegs nur auf ihren Kleidungsstil bezieht, wie manche vermuten –, errang erste Aufmerksamkeit, als sie ausgerechnet den The White Stripes-Klassiker „Seven Nation Army“ in einer außergewöhnlichen Akustik-Version veröffentlichte, die aber keineswegs typisch für ihren heutigen Sound ist. Da hört man durchaus Joni Mitchell und Stevie Nicks heraus, aber auch die Wüste von Arizona und die Sonne Kaliforniens und die Megacity von L.A. (in der die Sängerin heute lebt). All das ist geschmeidiger Pop - nicht umsonst wird die Frau schon mal als die fröhliche Lana Del Rey bezeichnet. Aber damit wird man ihr nicht gerecht. Denn im Gegensatz zu deren synthetischer Unnahbarkeit ist Zella Day ein purer Brocken Musik und insbesondere live werden ihre Songwriting-Qualitäten deutlich. Im November präsentiert die Amerikanerin ihre Songs auf unseren Bühnen.

The Phoenix Foundation im November 2015 in Köln

Foto: Will Moore

The Phoenix Foundation bringen Mitte August ihre neue Platte „Give Up Your Dreams„ heraus, und schon jetzt freut sich die Kritik über die Neuerfindung des experimentellen Folks der Neuseeländer. Als hätten die Talking Heads, Television, Crowded House, The Flaming Lips (mit denen Albumproduzent David Fridmann auch schon gearbeitet hat) und The War On Drugs gemeinsame Sache gemacht. Insbesondere der neue Schlagzeuger Chris O’Connor, der sich bei den Aufnahmen zum vorangegangenen Album „Fandango„, als er ganz frisch dabei war, musikalisch noch nicht so richtig durchsetzen konnte, setzt die Akzente. Nach all den psychedelischen, gitarrenlastigen Folkexperimenten der vergangenen Jahre sind der Afrobeat, der poppige Appeal, die eingestreuten Elektronica-Sounds etwas ganz neues und ergänzen sich hervorragend mit den großartigen Melodiebögen von Frontmann Luke Buda und Samuel Flynn Scott. Und natürlich bleibt der skurrile Humor von The Phoenix Foundation, benannt übrigens nach dem Think Tank, der Serienheld Angus MacGyver unter Vertrag hat. Wer in seinem Merchandise zur neuen Platte ein Kissen („100 % Baumwolle„) und eine Schlafmaske führt, glaubt entweder, dass seine Musik einschläfernd ist oder macht einen sehr guten Witz. Ersteres stimmt nicht, zweites schon. Dazu passt auch der Songtitel des fröhlichen Hits „Bob Lennon John Dylan„. The Phoenix Foundation schrecken vor nichts zurück, dafür gelingt ihnen alles. Im November kommt das Sextett nach Deutschland und präsentiert das neue Album live.

Joe Pug im November 2015 in Köln

Von Folkballaden bis hin zu Rocksongs in voller Bandbesetzung. Joe Pug aus Austin beherrscht das gesamte Repertoire des Songwritings. Auf seinem dritten Album „Windfall“ beschreibt er das Erwachsenwerden sowie den Drang, sich weiterzuentwickeln – melancholisch, doch immer mit einer hoffungsvollen und positiven Einstellung. Auf „Windfall“ schafft es Joe, eine perfekte und authentische Momentaufnahme des ländlichen Lebens der Südstaaten zu beschreiben. Seine Fähigkeit, Geschichten in Songs zu packen, fesselt seine Fans schon seit seiner ersten EP „Nation Of Heat“ (2007). Brandon Flowers von The Killers beschreibt Joes Song „If Still It Can’t Be Found“ als „...the best thing I’ve heard in a while. Joe Pug: He’s our Jake Bugg!“

NACHHOLTERMIN: Karten vom 02.06. bleiben gültig!

My Baby im Dezember 2015 in Köln

My Baby aus Amsterdam sind eine Band, die es so nur in diesem Jahrtausend geben kann. Dem Trio, bestehend aus dem neuseeländischen Gitarristen Daniel „Da Freez“ Johnston, dem niederländischen Drummer Josst van Dyke und seiner Schwester, Sängerin Cato van Dyke, gelingt es, mit minimalen Mitteln maximale stilistische Bandbreite zu erreichen: Dreckige Slide Gitarren treffen auf souligen Gesang und TripHop Beats, so dass eine Mischung aus Swamp Blues, Folk, EDM und Soul entsteht. Wer jetzt skeptisch die Augenbraue hochzieht, bitte weiterlesen: Die in Musikbelangen durchaus kritische britische Presse - als nebenbei auch das Publikum - war sich nach den Supportshows von My Baby bei der UK Tournee von Seasick Steve kollektiv einig, dass diese spannende neue Band in Windeseile aus dem Vorbandstatus herauswachsen wird. Was auf ihrem Debut „My Baby Loves Voodoo“ von 2013 schon vielversprechend begann, erreicht auf dem Nachfolger „Shamanaid“ einen neuen Höhepunkt und sollte der Band deutlich größere Aufmerksamkeit bescheren. Live gelingt die Umsetzung übrigens komplett ohne Loops oder Samples, sondern ausschließlich mit den Ingredienzien Slide-Gitarre, Drums und der mächtigen Stimme von Cato van Dyke. Wers nicht glaubt: Ansehen.

Noah Guthrie im Februar 2016 in Köln

Er ist einer der bekanntesten neuen Gesichter im Singer/Songwriter-Genre, jetzt kommt Noah Guthrie zum ersten Mal auch auf große Deutschland-Tournee. Dem 21-jährigen US-Amerikaner gelingt 2012 durch seine Blues-Version des LMFAO-Hits „Sexy And I Know it“ der Durchbruch, über 23 Millionen Mal wird sein Video auf YouTube bis zu diesem Zeitpunkt angeklickt. Sein Debüt-Album „Among The Wildest Things“ stellt der Newcomer im Februar 2016 in fünf deutschen Clubs vor.

Als Noah Guthrie 2014 sein Debüt „Among the Wildest Things“ auf den Markt bringt, ist er bereits ein Star. Dank seiner originellen, bluesig-poppigen Coverversionen hat er sich mit 53 Millionen Klicks auf dem Video-Kanal YouTube weltweit einen Namen gemacht. Oft verglichen mit Superstars wie Adele, John Legend oder Dave Matthews, gelingt ihm mit seinem Erstling sofort der Durchbruch auf internationaler Bühne. Der Mann mit der außergewöhnlichen Stimme wächst in South Carolina in einem musikalischen Haushalt auf. Im Alter von 14 Jahren bekommt er seine erste Gitarre und beginnt Songs zu schreiben. Der große Wurf erfolgt dann im Mai 2012, als seine Blues-Version des LMFAO-Hits „Sexy And I Know It“ noch vor dem Ende der ersten Woche nach dem Hochladen über 8 Millionen Klicks erreicht. Dadurch werden die Massenmedien auf ihn aufmerksam, TV-Auftritte in der US-Prime Time („NBC’s Today Show“, „Jay Leno’s Tonight Show“, „Dancing With The Stars etc.) folgen. Seine ersten Live-Auftritte absolviert er im Vorprogramm verschiedener etablierter Acts wie Ed Sheeran, Neon Trees, Ben Rector, Cobra Starship, Matisyahu, Matt Nathanson und Selena Gomez und begeistert mit seiner einzigartigen souligen Stimme sogleich unterschiedliche Publikumsschichten. Im Februar 2016 wird der dann 22-Jährige zum ersten Mal auch die deutschen Clubs von seiner natürlichen Emotionalität überzeugen können. Man darf gespannt sein, ob er schon neue Songs im Programm haben wird.